Beiträge von Lysaya

    Und was soll eine Tierschutzorganisation tun, was ein AmtsVet oder Tierarzt nicht könnte?

    Die haben keinerlei Sonderbefugnisse. Das sind stinknormale Bürger.

    Genauso gut könntest Du bei den Händlern an die Tür klopfen und sagen "ich will da mal was prüfen". Ist ja gut gemeint, aber völlig unsinnig.

    Und ich persönlich würde mich mit solchem Klientel nicht anlegen wollen.

    Quarantaene (mit allem drum und dran) bis der Hund nachweislich (!) keine Viren mehr ausscheidet (dauert so ca. 14 Tage).

    Aber wenn die Viren bis zu 12 Monate aktiv bleiben, dann können immer noch "alte" Viren aus der Wohnung raus geschleppt werden?

    Man kann den Hund doch nicht 1 Jahr in Plastik verpacken. Oder vor jedem Gassi die Pfoten desinfizieren.

    Das klingt alles furchtbar ...

    Ich habe mir den Hund ja nicht illegal irgendwo bestellt. Das war nicht meine Absicht.

    Das wollte ich damit auch nicht sagen, aber eine Anzeige wird schwer, wenn man Dich hinsichtlich der Daten belogen hat.

    Also, wenn Du die Adresse nicht kennst. Und für mich klingt das, als hätte man Dich zu irgendeinem Haus bestellt, wo diese Menschen ganz sicher nicht wohnen.

    Vorwürfe bringen ohnehin nichts, die wirst Du Dir wohl selber schon machen.

    Die Erfahrungen mit Parvo sind halt nicht gut. :(

    Kurz vor der Ankunft fragte ich bei welchem Name wir klingeln sollen. Dann kam eine Nachricht das er mit dem Hund runter kommt da die Kinder sehr leiden wenn ein welpe das Haus verlassen muss. Als wir vor der Tür standen kam die Nachricht das der Bruder mit dem Hund Gassi sei und gleich kommt

    Dann wird wohl nicht mal die Adresse stimmen.

    Es tut mir leid für den Welpen, der jetzt das Lehrgeld zahlen muss.

    Ich drücke ihm die Daumen.

    Also einen Maulkorb braucht er denke ich nicht, da er noch niemanden verletzt hat und ich glaube auch nicht, dass er schnappt um jemandem wehzutun, er will einfach nur sagen: "Lass mich".

    Doch. Er braucht einen Maulkorb. Du willst nicht wirklich warten, bis er jemanden verletzt oder? Er schnappt und solange Ihr das nicht im Griff habt, müsst Ihr Euch, Euren Besuch und vor allem den Hund schützen.

    Ich kann das natürlich jedem Besuch sagen aber es wird immer mal Situationen geben, wo das nicht möglicht ist. (Wenn z.B. andere auf ihn aufpassen) Das Problem ist auch noch nicht riesig aber gerade in letzter Zeit macht es mir schon etwas Sorgen und ich würde gerne dran arbeiten bevor es wirklich ernst wird.

    Besucher haben den Hund zu ignorieren, ihn nicht anzufassen und vor allem nicht zu erziehen. Nicht im Moment.

    Wenn andere auf ihn aufpassen sollen, muss der Hund erstmal hören. Das fliegt Euch sonst um die Ohren.

    Gesundheitliche Gründe kann ich eigentlich ausschließen da er sich die meiste Zeit problemlos anfassen lässt. Die Situation kommt nur, wenn er gerade konzentriert ist (z.B. beim Betteln in der Küche) oder ein Ziel verfolgt und dann davon körperlich abgehalten wird. (Aber wir sind wirklich keinesfalls bedrohlich oder grob!)

    Dann wäre der Trainer die Anlaufstelle. Ich würde da nicht lange allein dran rum basteln und es kann hier keiner die "richtigen" Tipps geben, da wir den Hund und seine Motivation nicht sehen. Wenn es wirklich eine Reaktion auf eine Einschränkung ist, dann läuft bei Euch in der Erziehung mehr falsch, als "nur" das abschnappen.


    Ich dachte, vielleicht gibt es ja eine Übung oder einen Trick, wie man mit ihm umgeht damit man ihn auch in solchen Situationen bedenkenlos anfassen oder auch hochheben kann.

    Ich glaube, Du nimmst das zu leicht.

    Hol Dir bitte einen Trainer. Ein Beagle ist ja nun auch nicht so klein, dass ich den unter den Arm klemmen würde, wenn er mir eh schon zeigt: ich will das nicht.


    Und noch eine Sache: Wie reagiert man am besten, nachdem er geschnappt hat? Schimpft man oder lässt man ihn in Ruhe oder etwas ganz anderes?

    Optimalerweise kommt es zu solchen Situationen nicht.

    Wie man dann reagiert, hängt vermutlich auch vom Auslöser ab.

    Nachträglich schimpfen könnte das Ganze nochmal aufkochen. Auch da würde ich einen Trainer fragen.

    Liebe Grüße!

    Mein erster Gang wäre zum Tierarzt, um abzuklären, dass keine Schmerzen dahinter stecken.

    Wenn er das schon immer andeutungsweise gemacht hat, vermute ich allerdings eher ein Erziehungsproblem und dann wäre - nach dem Besuch beim TA - ein guter Trainer anzuraten.

    Und wie machen die jenigen die sowas hatten das mit dem raus gehen ? Er war 18 Uhr vorhin draußen und hat natürlich wieder gekotet ne Stunde später in der Wohnung und nachts kann man das nicht prüfen da es ja ruckartig kommt ohne das man was hört

    Beim Hund schlafen. Wenn ich das richtig lese, ist Euer Hund mindestens 5 Stunden (10-15 Uhr) allein.

    Ich würde versuchen, ob in der Zeit ein Nachbar/Verwandter mit dem Hund kurz raus kann.

    Er kann ja nichts dafür und mit der Therapie sollte das auch nur ein paar Tage dauern. Aber die Zeit ist bei einem kranken Hund zu lang.

    Genauso würde ich das mit dem Futter machen, wenn jemand kommt, um ihn raus zu lassen, kann er auch gleich das vorbereitete Fressen hinstellen.

    Huhn geht übrigens auch TK, wenn es ungewürzt ist.

    Noch ein Tipp: Karottensuppe kann man vorkochen und einfrieren, dann hat man es bei Bedarf schneller da. Solche Magen-Geschichten kommen ja oft an Wochenenden oder Feiertagen.

    Theoretisch gehen unsere auch in den Garten zum Lösen.

    Nur nicht, wenn geknallt wird.

    Da hab ich Bodo nicht mal auf die Terrasse bekommen.

    Heute lief er schon deutlich entspannter, zwei mal hat es noch geknallt, aber sehr weit entfernt. Das war wohl okay.

    Aber egal, wen ich gefragt habe, dieses Jahr waren alle der Ansicht, dass es schlimmer war als in den Jahren davor.

    Sogar in der Altsiedlung, wo meine Eltern wohnen, war wohl sehr viel los.

    In manchen Ecken unserer Stadt sah es aus wie Kriegsgebiet.