Beiträge von Lysaya

    Wir haben damals im Juli den Chip setzen lassen, gewirkt hat er Ende September und Anfang/Mitte November bei einer Kontrolle war dann die Wirkung schon wieder weg (merklich am Verhalten und Hodengröße). Der Tierarzt sagte, es hängt auch mit dem Körpergewicht und dem Hormonspiegel zusammen. Bei uns war es der 6-Monats-chip.

    Wir haben dann im Januar kastrieren lassen.

    Jimina


    was ist iatrogenes Cushing?

    :???:

    Das ist das Cushing-Syndrom, was durch die Cortisongabe ausgelöst wird.

    Hat dann die gleichen Symptome / Auswirkungen, aber ist eben keine Erkrankung in dem Sinne, sondern eine Nebenwirkung des Cortisons.

    Ich bin nicht sicher, wie das beim Hund ist, aber ich darf z.B. kein Cortison nehmen, weil das auch zu Knochenbrüchigkeit (habe schon Osteoporose) und Schäden an den Gelenken und Bändern führen kann.

    Die Haut wird auch dünner bei längerer Anwendung, was zu schnelleren Verletzungen führen kann.

    Außerdem beeinflusst es den Blutzuckerspiegel.

    (Das waren jetzt mal die Nebenwirkungen, die mir aufgezählt wurden. Ich vermute, dass es beim Hund ähnlich ist)

    Um mal ein Update zu geben:

    Die letzte Stunde konnten wir nicht in die Hundeschule, da Lucy ansteckende Bindehautentzündung hatte.

    Daher blieb uns etwas mehr Zeit fürs Üben.

    Ich glaub es war gut, den Druck raus zu nehmen.

    Jedenfalls waren wir dann schon mal so weit, dass sie hinter dem Dummy her gelaufen ist, sich davor gesetzt hat und mir diesen "Los, aufmachen. Da ist was zu Futtern drin"-Blick zugeworfen hat.

    Heute hat sie den Vogel abgeschossen ... sie ist hinterher, hat sich drauf geschmissen, den Reißverschluss geöffnet und das Teil fast leer gefressen.

    Immerhin hat sie beim vorletzten Wurf "aus Versehen" den Dummy in die Schnauze genommen und ist sogar "fast" in meine Richtung gelaufen. :hurra:

    Eigentlich erst wirklich durch das Blutbild. Die Anämie war so deutlich, dass klar war, irgendwo muss das Blut hin sein.

    Da er beim Brechen öfter auch Spuren von Blut drin hatte, lag es nahe.

    Das Bariumsulfat sollte wie ein "Pflaster" von innen wirken und das hat tatsächlich geholfen.

    Es ist eine umstrittene Lösung, hat meinem Hund aber geholfen. Heute geht es ihm wieder sehr gut, aber damals hatte ich echt Angst um den Kerl. Man fühlt sich so hilflos, vor allem, wenn man ja die Bedeutung der Blutwerte kennt und selbst vom Fach (wenn auch Humanmedizin) kommt.

    lawtamin

    Hallo Matthi,

    erstmal gute Besserung an Deine Fellnase, ich kann mir vorstellen, wie es Euch geht.

    Welche Symptome meinst Du genau? Das Bauchgluckern und die Appetitlosigkeit?

    Das war bei Bodo tatsächlich weg, nachdem wir das Antibiotikum abgesetzt hatten. Eine Helferin hatte sich damals verrechnet und er hatte eine viel zu hohe Dosis bekommen. Dann gab es noch einige Wochen Schonkost und der Magen hatte sich wieder beruhigt.

    Der Vorfall in diesem Jahr war dann schon heftiger. Da war das Blutbild völlig durcheinander. Er zeigte aber auch wirklich Krankheitszeichen wie Fieber und Mattigkeit.

    Er bekam 10 Tage Antibiotikum gespritzt, Bariumsulfat und Schmerzmittel. Bis auf das Bariumsulfat alles als Injektion, um den Magen zu umgehen.

    Die Blutbildverschiebung kam sehr wahrscheinlich von Magenblutungen.

    Nach 14 Tagen hatten wir eine Kontrolle, da waren zumindest die Leukos wieder in der Norm, der Appetit war auch zurück gekehrt.

    Am Ende der Behandlung haben wir noch Darmsanierung gemacht. Sein altes Futter rührt er nicht mehr an. Zwischenzeitlich hatten wir mit Dosen von Premiere ganz gute Erfolge, aber momentan frisst er nur Mera Sensitive Lachs und Reis. Aber das immerhin mit Appetit und ohne Bauchgeräusche oder Durchfall.

    Liebe Grüße

    Aber Du schriebst, dass Du es 10 Tage geben solltest. Die sind an 19. rum. Was passiert dann? Bei einer echten Nierenerkrankung reicht das nicht UND muss kontrolliert werden.

    Und der "blaue Dunst" bezog sich auf Deine Frage, ob Du normales Nassfutter mit Nieren-Trockenfutter mischen kannst. Das würde ich nicht tun und darum zu einem Arzt und mir eine vernünftige Diagnose holen.

    Welche Werte wurden denn abgenommen und waren "nicht so gut"?

    Hast Du das denn überhaupt mal kontrollieren lassen?

    Die 10 Tage sind ja nun bald rum.

    Ich persönlich glaube ja nicht, dass bei einer wirklichen Nierenproblematik so ein kurzer Zeitraum ausreicht, um etwas zu verbessern.

    Wäre es mein Hund, würde ich den nochmal durchchecken lassen - vielleicht kannst Du Dir dann den ganzen Zinnober sparen oder aber hast endlich eine vernünftige Aussage mit einem Fahrplan, der dann aber wohl für immer gilt.

    Einfach auf den blauen Dunst hin Nieren-Trockenfutter mit normalem Nassfutter mischen würde ich nicht machen.

    Was die Trainerin erklärt hat, hab ich ja geschrieben. Erst aus dem Dummy füttern, dann werfen und hinlaufen lassen und dann bringt der Hund theoretisch das Teil.

    Also bis nächsten Sonntag soll Lucy (und die anderen Hunde) den Dummy aufnehmen, zu mir bringen und daraus gefüttert werden.

    Mir war gar nicht klar, dass das ziemlich ambitioniert ist.

    Und ja, sie bietet das wirklich nicht an. Bodo ist da anders, der trägt sogar Körbchen.

    Dann werde ich bis Sonntag einfach sehr sehr kleine Schritte machen und wenn es dann noch nicht klappt, ist das halt so.