Beiträge von Lysaya

    Unsere Hunde hatten beide Demodexmilben.

    Ist jetzt zwar eine andere Milbenart, aber wurde hier auch mit Bravecto behandelt und der Erfolg stellte sich ziemlich schnell ein (2-3 Tage).

    Die Dosierung war eine Tablette je Hund.

    Davon, dass man das möglicherweise sogar wöchentlich geben soll, habe ich noch nicht gehört. Ich würde den Tierarzt drauf ansprechen, vor allem, wenn Du schon andere Mittel gegeben hast. Nach Advantix sollten wir nicht sofort Bravecto geben, weil das irgendwie kumuliert.

    Ich verteufle nicht jede Form von Korrektur.

    Meine Hunde kriegen auch eine Ansage, wenn sie Mist machen.

    Hier geht es aber um das Problem, dass die TE das Gefühl hat, keine gute Bindung zum Hund zu haben und dazu noch diverse Erziehungs- (und vielleicht Sozialisierungs-) Defizite.

    Wie sinnvoll es dann ist, mit aversiven Methoden (und auch, wenn man es "gut dosiert" nennt) zu arbeiten, darf man durchaus hinterfragen.

    Entgegenhalten (also stehenbleiben, bis Hund die Leine von selbst locker gibt), ist aber was anderes, als selbst zu ziehen.

    Aber ich bin schon wieder weg.

    Lysaya da kann ich dich beruhigen ;) die große Flexi (bis 50 kg) hält auf jeden Fall auch nen 37 kg Ridgeback mit Jagdambitionen :D

    Ah, ok. Meine Flexi-Erfahrung liegt ein paar Jahre zurück. Das war ein Dackel mit Flexi in "Dackelgröße". Da ging das nicht so gut aus.

    Aber wahrscheinlich ist man in der Entwicklung auch schon weiter :)

    Wenn es bisher noch keine echten positiven Erfahrungen mit der Leine gibt, würde ich jedenfalls auch keinen "gut dosierten Leinenruck" anwenden (ich find den Begriff schon schräg. Ist das wie eine "leichte Ohrfeige"?)

    Eine Ergänzung noch: Ich selbst bin kein Fan von Flexis, aber manche Leute kommen mit einer Flexi besser klar als mit einer Schleppleine. Da spricht auch überhaupt nichts dagegen, guck einfach, was Dir vom Handling her besser liegt. Eignet sich Beides, um dem Hund etwas mehr Freiraum bei gleichzeitiger Kontrolle zu bieten.


    Ich erwähne es deshalb, weil es oft einen Trend „gegen Flexis“ gibt. Wenn man gut damit umgehen kann, ist gegen eine Flexi überhaupt nichts einzuwenden.

    Wobei ich dann echt aufpassen würde mit der Gewichtsangabe.

    Bei einem 7 Monate alten Labrador, der nichts kennt und vermutlich ob der ungewohnten Freiheit in die Leine brettert, würde ich dann die für die höchste Gewichtsklasse nehmen.

    Mir ist so ein Teil mal in der Hand "explodiert", als Omas Dackel von 0 auf 180 rein gebrettert ist.

    Keine Ahnung, wie das dann bei einem Hund in der Größe aussieht? (Gut, Schleppleine ist da genauso wenig lustig ...)

    Und zum Spaziergang: Ich wüsste jetzt nicht, dass irgendwo das Gassigehen generell verboten ist. Du willst Dich ja nicht auf der Hundewiese mit X Leuten treffen. Anfangs würde ich eh nur kurze Strecken wählen, der Bursche muss sich ja auch erst dran gewöhnen.

    Aber den Eindruck, dass momentan jeder raus geht, hab ich auch ... ich kann es nachfühlen.

    Ich versuche das gerade zu verstehen. Seid Ihr jetzt seit Ihr ihn habt nie mit ihm draußen gewesen? Oder erst seitdem Ihr die Trainerin habt?

    Wir haben hier eine Hündin aus dem Tierschutz, die - Vermutung von uns - bis sie zu uns kam, noch keinen Spaziergang erlebt hatte.

    Das, was Du beschreibst, hatten wir hier auch. Sie ist jetzt fast ein Jahr bei uns und wir reden gerade von halbwegs entspannten Gängen - heißt, dass sie nicht mehr jede Mülltonne und jeden Hund kreischend angeht. Leinenführigkeit ist dennoch keine vorhanden, aber es wird langsam besser.

    Wenn Ihr den Hund jetzt von Außenreizen komplett abschottet, wie soll er das lernen?

    Und Leinenführigkeit lernt man nur mit Leinenspaziergängen. Fahrradfahren lernt man auch nur mit Fahrrad. ;)

    Dr. Beckmann hat so kleine grüne Fläschchen speziell für Tinte und Kugelschreiber. Die helfen gut - wenn man nicht vorher mit irgendwas anderem dran rum gemacht hat.

    Schwarzen Kugelschreiber vom grauen Velours-sofa hab ich mit dem Schmutzradierer weg bekommen.

    Angeblich soll auch Glasreiniger (dieser Fensterputzsprühzeug) ganz gut helfen.

    Aber wenn man zu viele verschiedene Sachen probiert, kann das auch schief gehen.

    Ist das Wolle? Dann vielleicht am ehesten noch in eine Reinigung bringen.

    Ich glaube, der Hund sucht schon wieder ein neues Zuhause. Auf jeden Fall gibt es eine Anzeige, die zu allem paßt, was hier geschildert wurde

    Aber die Anzeige ist vom 18. März.

    Vielleicht war das eine "Verzweiflungstat" nach dem Rat der "Hundeflüsterin".

    Also, wenn wir die gleiche Anzeige meinen ...

    Nichtsdestotrotz stimmt das natürlich mit dem Einwand von Helfstyna.

    Und der Zeitraum ist halt auch ziemlich ungünstig gewählt.

    Huhu,

    Du hast natürlich "Dank Corona" die ungünstigste Zeit für einen Neuzugang mit Special Effects.

    Aber gut, das lässt sich erstmal nicht ändern, sonst hätte ich Euch zu einem Trainer geraten, gerade, weil ihr noch unerfahren seid.

    Was Du sagst, stimmt aber: "sogenannte" Hundeflüsterin.

    Leider ist das ja kein geschützter Begriff, es gibt zwar Verbände von Hundetrainern, aber der Beschreibung nach, scheint diese Frau nicht dazu zu gehören.

    Einen fremden Hund, der schon verteidigend bellt einfach mal streicheln zu wollen ist zumindest mutig, wenn nicht gar völlig bescheuert.

    Auf das Urteil würde ich erstmal nichts geben.

    Zu Kind und Hund: Ihr müsst das managen. Beobachte sie und trenne sie von Deinem Sohn, bevor sie so aufdrehen kann. Das kriegst Du hin, wenn Ihr mehr Gefühl füreinander habt. Ansonsten gilt, dass die beiden nicht allein sein dürfen. Fünf Tage sind da lange nicht genug.

    Vergiss die Sache mit "Dominanz und Goodies".

    Wenn Ihr keine Erfahrung habt, dann könnt Ihr damit sehenden Auges in eine richtig blöde Situation rutschen.

    Sichere den Hund, weiche anderen Hunden aus, bringe sie nicht in Situationen, wo Du schon ahnst, dass das schief geht.

    Belohne ruhiges Verhalten, aber nach 5 Tagen kannst Du auch echt nicht viel erwarten.

    Wir haben unsere Maus mit 13 Monaten bekommen, sie hat offensichtlich nichts kennen gelernt in der Ursprungsfamilie und sie reagiert jetzt mitunter (9 Monate später) noch auf fremde Hunde. Wir trainieren mit Hundeschule, aber das fällt bei Euch ja momentan leider raus.

    Liebe Grüße