Huhu,
Du hast natürlich "Dank Corona" die ungünstigste Zeit für einen Neuzugang mit Special Effects.
Aber gut, das lässt sich erstmal nicht ändern, sonst hätte ich Euch zu einem Trainer geraten, gerade, weil ihr noch unerfahren seid.
Was Du sagst, stimmt aber: "sogenannte" Hundeflüsterin.
Leider ist das ja kein geschützter Begriff, es gibt zwar Verbände von Hundetrainern, aber der Beschreibung nach, scheint diese Frau nicht dazu zu gehören.
Einen fremden Hund, der schon verteidigend bellt einfach mal streicheln zu wollen ist zumindest mutig, wenn nicht gar völlig bescheuert.
Auf das Urteil würde ich erstmal nichts geben.
Zu Kind und Hund: Ihr müsst das managen. Beobachte sie und trenne sie von Deinem Sohn, bevor sie so aufdrehen kann. Das kriegst Du hin, wenn Ihr mehr Gefühl füreinander habt. Ansonsten gilt, dass die beiden nicht allein sein dürfen. Fünf Tage sind da lange nicht genug.
Vergiss die Sache mit "Dominanz und Goodies".
Wenn Ihr keine Erfahrung habt, dann könnt Ihr damit sehenden Auges in eine richtig blöde Situation rutschen.
Sichere den Hund, weiche anderen Hunden aus, bringe sie nicht in Situationen, wo Du schon ahnst, dass das schief geht.
Belohne ruhiges Verhalten, aber nach 5 Tagen kannst Du auch echt nicht viel erwarten.
Wir haben unsere Maus mit 13 Monaten bekommen, sie hat offensichtlich nichts kennen gelernt in der Ursprungsfamilie und sie reagiert jetzt mitunter (9 Monate später) noch auf fremde Hunde. Wir trainieren mit Hundeschule, aber das fällt bei Euch ja momentan leider raus.
Liebe Grüße