Beiträge von Lysaya

    Ich putze seit Beginn an ausschließlich mit Fingerling oder um den Finger gewickelter Mullkompresse.

    Damit habe ich alle Beläge entfernt bekommen und habe auch ein "besseres Gefühl".

    Inzwischen hab ich zwar von Dr. Best so eine weiche Kinderzahnbürste, aber das ist so ein "Stochern im Trüben". Mit dem Finger kann ich den Zahn ja abtasten.

    Das ist auch noch nicht lange so.

    Bei der letzten Demodex-Attacke vor 3 Jahren hieß es noch "Nehmen Sie Bravecto. Das ist in Deutschland zwar dafür nicht zugelassen, in den Niederlanden aber schon." (Unser Tierarzt ist Niederländer)

    Ich hab dann noch gescherzt, ob ich jetzt die 40km über die Grenze fahren soll? ;)

    Und im Herbst, als es beide Hunde hatten, war es dann auch in D erlaubt.

    Also Bravecto ist zur Behandlung von Sarcoptes zugelassen:

    https://www.vetpharm.uzh.ch/TAK/06000000/00065243.02

    Zitat

    Es ist wirksam gegen Zecken (Ixodes spp., Dermacentor spp. und Rhipicephalus sanguineus), Flöhe (Ctenocephalides spp.) und Milben (Demodex spp., Sarcoptes spp., Otodectes spp.) beim Hund.

    Und laut Behandlungsschema halt eine Tablette alle 12 Wochen - so sagte es auch mein Tierarzt.

    Dass es in Studien auch überdosiert wurde und keine Probleme gab, weiß ich. Aber ich glaube nicht, dass ein Arzt generell eine Überdosierung empfehlen würde?

    Huhu :)

    Wenn Du da selbst schon lang rum probierst und keinen Erfolg hast, würd ich ggf. noch einen anderen Tierarzt drauf schauen lassen.

    Wir haben hier mit dem Fortan gute Erfolge gehabt, aber es war auch bei weitem nicht so massiv.

    Die qChefs wirken scheinbar (scheinbar, weil das nicht bei allen Hunden so ist) dadurch, dass die Speichelzusammensetzung sich verändert.

    Also sie brauchen nicht selbst haften (tun sie auch zum Teil), entscheidend ist, dass die Enzyme wirken. Das ist aber auch bei enzymatischer Zahnpasta so.

    Darum sollte man die auch als "Betthupferl" geben und danach nicht fressen oder trinken lassen.

    Liebe Grüße

    Aus eigener leidvoller Erfahrung: Ich würde aus dem normalen Füttern kein Spiel machen. Das verselbständigt sich und Du hast hinterher einen Hund, der da immer wieder rumzicken wird.

    Unser Rüde hat auch schlecht gefressen (übrigens auch zuerst BARF) und dann haben wir zig Sorten Trockenfutter getestet. Ging immer ein paar Wochen, dann war nichts mehr zu machen. Wir haben ihm das Futter per Hand gefüttert, Spiele gemacht, etc.

    End vom Lied: er frisst nur noch, wenn man ihn bespaßt.

    Das hat hier so eine Dynamik genommen, dass wir mit den Nerven am Ende waren - Hund und ich. Das hat alles noch schlimmer gemacht.

    Dazwischen waren dann wirklich Phasen, wo er vor lauter "nicht-Fressen" schlimm krank war, das hat meine Sorge "er muss doch fressen" nicht unbedingt leichter gemacht.

    Ich würde den Hund gründlich checken lassen. Und dann, wenn es nichts Organisches ist, eine Futtersorte suchen, die er gern frisst und die von den Werten gut passt. Was spricht denn gegen das TroFu der anderen Hunde?

    Mein Hund zeigt mir ziemlich genau, wenn er ein Futter partout nicht will, dann hat das einen Grund. Ich zwinge keinen Hund mehr, etwas zu fressen, was er absolut verweigert. Klar, der Hunger treibt es irgendwann rein, aber wie sinnvoll ist das?

    Auf einer Spur einer läufigen Hündin könnten sich auch Keime befinden. Massive Allergien sind leider auch eine Folge der Überzüchtung.

    Das will ich ja nicht ausschließen.

    Aber was genau hilft das dem Hund der TE?

    Der Hund (ein Mix übrigens) ist ja nun mal schon da. Selbst wenn Überzüchtung die Ursache wäre, kann sie ihn ja kaum umtauschen.

    Sie muss ja nun mit den Gegebenheiten leben und da wird sie mit "Standardfutter" vermutlich nicht weit kommen.

    Irgendwie finde ich den Beitrag extrem unpassend, wenn sich jemand - zu Recht - Sorgen um seinen Hund macht.

    Wenn mein Hund wegen einer läufigen Hündin blutigen Durchfall hätte, würde ich da absolut nicht entspannt sein.

    Sozialkontakte braucht ein Hund. Und ja, dabei kann er sich was einfangen. Ist wie mit Menschenkindern eben auch.

    Der Tipp mit dem Standardfutter wird nicht helfen, wenn massive Allergien vorliegen. Ich glaube zwar auch, dass kein Futtermittelhersteller willentlich seine Klientel umbringt, aber bei Allergien muss man eben andere Wege gehen.

    Selbst kochen find ich da gar nicht verkehrt, aber da würde ich mir dann eine Ernährungsberatung hinzu holen.