Beiträge von Lysaya

    Heut Morgen auf der Gassirunde waren vor uns drei Erzieherinnen mit je einem Bollerwagen und ein bis drei Kindern da drin.

    Eines der Mädchen rief ganz aufgeregt: "Kekse!!! Keeeeekse!!" Erzieherin holt die Tupperdose hervor, Mädchen fängt an zu zetern: "Nein! Kekse!!" und zeigt auf meine Berner.

    Erst da hat die Erzieherin das kapiert und ich fand das so niedlich. Sie hat dem Mädel dann erklärt, dass das Hunde sind und die ganz wunderhübsch aussehen :herzen1:

    Und dann kam der lustige Satz: "Wir lassen die jetzt mal überholen, die sind mit ihren acht Beinen ja schneller als wir."

    Stimmte zumindest solange, bis der eine wunderhübsche Berner sein Bein heben und die andere ihr Häufchen machen musste xD

    Aber aktuell hab ich nicht das Gefühl, dass er leidet oder erlöst werden will.

    Aktuell bekommt er ja auch die Hilfe (Medikamente), die er benötigt.


    Teure Medikamente, dafür noch vielleicht (!) ein paar Monate ODER erlösen, wenn sich der Zustand in den nächsten Tagen/Wochen verschlechtert

    Kannst Du mit Deinem Gewissen vereinbaren, es nicht mal versucht zu haben? Ich könnte es bei einem geliebten Tier nicht.

    Jetzt mit Medikamenten geht es gut. Ohne Medikamente kann und wird sich das sehr schnell ändern.

    Willst Du diese Verschlechterung wirklich sehenden Auges abwarten, mit dem Wissen, dass ein paar Tabletten das Ganze lindern / aufhalten könnten?


    Wie gesagt, der finanzielle Aspekt ist hier LEIDER zu berücksichtigen. Tut mir leid.

    Damit hast Du eigentlich die Antwort längst gegeben.

    Zum Wohl des Tieres würd ich mit der Euthanasierung nicht lange warten.

    Auch ein paar Stunden (oder Tage) würde ich mir die Quälerei nicht ansehen können.

    Leben musst letztlich Du mit der Entscheidung.

    Ich hab nicht geschrieben, dass es ihm ohne Medikamente besser gehen wird.

    Du hast aber geschrieben, dass Du überlegst, die Medis gegen ärztlichen Rat abzusetzen und ihm "noch ein schönes Leben" zu machen.

    Was für ein schönes Leben soll er denn haben, wenn es ihm jetzt mit Medis gut geht?

    Ohne Medis wird sich der Zustand sehr schnell, sehr massiv verändern.

    Ganz ehrlich? Dann lass ihn gleich gehen - allerdings glaube ich, dass Deine TÄ da nicht so einfach mitmachen, wenn es noch eine reelle Chance für Lebensqualität gibt.

    Mit meinem Gewissen könnte ich das nicht vereinbaren.

    Ich verstehe die "Logik" nicht.

    Er bekommt jetzt Medikamente und es geht ihm gut.

    Und warum genau überlegst Du jetzt, die Medikamente (die ihm helfen) abzusetzen und glaubst, dass es ihm damit besser geht und er dann ein "schöneres" Leben haben wird, bis Du ihn erlösen musst?

    Ich wäre damals heilfroh gewesen, wenn es irgendein Medikament gegeben hätte, um den Zustand zu "konservieren".

    Gönne ihm das schöne Leben MIT Medis. Der Zeitpunkt, wo es ihm schlechter geht, wird noch früh genug kommen.

    Immerhin gab es ja offensichtlich TÄ, die die Not-OP vorgenommen haben. Also so ganz unwissende Scharlatane werden das nicht sein.

    Selbst, wenn man unseren "Standard" als Bewertungsgrundlage nimmt.

    Zitat

    Möglichkeit 2: sie spritzt ihm was, das die Testosteronproduktion reduziert, damit sich die Prostata verkleinert.

    Auf meine Rückfrage, ob das dann wie eine "Kastration" sei, meinte sie, ja so ähnlich, Wirkung hält ca. 4 Wochen an.

    Wir haben uns damals für diese Möglichkeit entschieden und es nicht bereut.

    Allerdings konnte Bodo zu der Zeit schon überhaupt keinen Kot und Urin mehr absetzen.

    Beim Ultraschall kam massive Entzündung heraus, im Tastbefund war die Prostata auch vergrößert.

    Antibiose gab es noch oben drauf und sobald alles abgeheilt war, wurde er kastriert. Er war aber auch erst 10 Monate, als das so massiv ausartete.

    Lange dran rum experimentieren würde ich auch nicht.

    Nach der o.g. Spritze hat es noch ca. 3 Tage gedauert, bis die Schwellung weg war. Die Schmerzen waren dann augenscheinlich auch weg.

    Unsere TÄ sagte übrigens, das wäre keinesfalls wie eine Kastration, sondern empfahl dafür den Chip. (das dauerte uns aber zu lang und die "schnelle" Lösung stand im Vordergrund).

    Hallo,

    ich würde die Zwerge beim Tierarzt vorstellen. Zumindest eine Kotprobe dorthin mitnehmen.

    Der schlechteste Tierarzt, der sich das vor Ort ansieht, ist besser, als eine Ferndiagnose (von Laien) aus dem Forum.

    Gerade bei so jungen Welpen und der Vorgeschichte.

    Vorstellen könnte ich mir - aber das ist wie gesagt nur laienhaft - dass das Antibiotikum über die Milch bei den Welpen gelandet ist und das kann schon mal Durchfall machen.

    Aber genauer sagen kann Dir das nur ein Tierarzt.

    Sind die Eltern denn fit?

    Alles Gute Euch!

    Ich frag mich ja, ob diese "ich suche einen Welpen, will aber möglichst nix bezahlen"-Anzeigen funktionieren?

    Seriöse Züchter werden doch eher selbst für die Vermittlung sorgen und gehen nicht auf diesem Weg auf die Suche und Vermehrer haben ja wenig Bock, noch Arbeit rein zu stecken und Anzeigen zu durchforsten, ob jemand ihre "Rasse" sucht und dann kaum was dafür zu bekommen?

    Wenn ich hier nen Wurf liegen hätte, würde ich nicht bei Ebay gucken, ob ich jemanden finde, der zufällig nen Welpen sucht ...