Bodo war 10 Monate als wir ihn kastrieren lassen mussten.
Gewollt war das nicht, aber er hat deutlich gelitten.
Er hat über WOCHEN nichts mehr richtig zu sich genommen, jeden Tag mehrfach vor Hunger erbrochen. Er hat über 8 Kilo abgenommen, hat eine dauerhafte Magen-Darm-Schädigung davon getragen. Die Prostata war massiv vergrößert und entzündet, einen Vorhautkatarrh hatte er on top auch noch.
Er hat entweder gejault oder lethargisch krank rum gelegen. Draußen war er nicht mehr ansprechbar, hat am ganzen Körper gezittert und konnte zum Ende hin nicht mal mehr Kot oder Urin absetzen. Es war die Hölle.
Das haben wir am Anfang noch mit Globuli und Ablenkung/Erziehung versucht in vernünftige Bahnen zu lenken, aber das ging einfach nicht mehr. Also haben wir ihm nach 4 Wochen das Gegenhormon spritzen lassen und noch unter der Wirkung dieser Spritze (und nach Ausheilung der Prostata) dann kastriert.
Es war die beste Entscheidung, das hätte ich mir nicht länger ansehen können.