Beiträge von Lysaya

    Das stimmt natürlich. Deshalb habe ich ja gefragt... und zusammenfassend würden mir ja fast alle eher abraten...

    Das macht mich total traurig, aber ich muss nochmal in mich gehen. Ich möchte nämlich auf keinen Fall einem Hund irgendwas Schlimmes antun... das wäre für mich das absolut schrecklichste Szenario, den Hund abgeben zu müssen...

    Ich finde es toll, dass Du gefragt hast.

    Und ich wollte auch nicht so hart klingen.

    Aber als Halterin großer Hunde und kleiner Kinder kann ich Dir sagen: es sieht am Anfang einfacher aus, als es ist.

    Ich würde nicht mal generell von einem Hund abraten.

    Nur einen Welpen sehe ich neben den kleinen Menschenkindern wirklich nicht. Und das Unfall-Risiko durch einen Hund dieses Kalibers ist halt wirklich sehr groß. Da ist nicht mal eingerechnet, dass Euer Hund schlecht erzogen sein könnte.

    Große Schweizer kenne ich nicht als einfache "Mitlaufhunde". Da gibt es sehr viel passendere Rassen.

    Die Großen Schweizer, die ich kenne, brauchen Struktur, feste Regeln, Konsequenz noch mehr als viele andere Rassen und sie verzeihen Fehler nicht so schnell. Außerdem sind sie sensibel - wie alle Sennenhunde. Das ist in Eurer Konstellation halt ziemlich ... utopisch.

    Überleg einfach mal, wenn Du mit allen drei Kindern spazieren gehst. Jedes rennt in eine andere Richtung. Eins fällt hin, einer will jetzt sofort trinken, einer ist bockig. Und dann 50kg gelangweilten Junghund dazwischen, der sich die Zeit vertreibt ein Kaninchen aufzustöbern.

    Klar, Worst-Case ... wird nicht immer passieren. Aber nicht sooo unwahrscheinlich. Und man kann nicht immer Hund oder Kind zuhause lassen.

    Ich weiß nur eins: vor jedem neuen Kind, dachten mein Mann und ich, wie sollen wir das nur schaffen? Weil man immer das Gefühl hat mit dem Ist-Zustand am Rander seiner Möglichkeiten zu sein. Und dann kam das Kind und siehe da, es hat gut geklappt. Natürlich ist ein Hund etwas anderes, aber ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, das mehr geht, als man denkt...

    Mit dem Unterschied, dass man bei einem Hund die Möglichkeit hat, ihn seinen Möglichkeiten und Bedürfnissen anzupassen.

    Wäre der Hund schon da, wäre es eben so.

    Aber wenn Ihr jetzt noch wählen könnt, würde ich persönlich ja nicht den Worst-Case aussuchen, sondern es mir mit einer netten Begleithund-Rasse leichter machen.

    Klar, man wächst an Herausforderungen, man kann aber auch an Überforderung zerbrechen und im "besten Fall" muss nur der Hund drunter leiden.

    Dass Du Hilfe mit den Kindern in Form eines Aupair-Mädchens hast, ist schon mal gut und ein wichtiger Hinweis. Damit erledigen sich zumindest ein paar Bedenken :)

    Trotzdem glaube ich, dass Du da sehr optimistisch an die Sache heran gehst.

    Als Beispiel: Du stehst um 5.30 Uhr auf, musst alle Kinder fertig machen und das Frühstück vorbereiten. Davor noch mit dem Hund raus - sagen wir mal 15 Minuten. Du würdest also sicher so um 5 Uhr aufstehen müssen.

    Kind auf dem Rücken tragen, einen 50 Kilo Hund an der Leine und zwei andere Kinder, die herum rennen ... würd ich mir im Leben nicht antun.

    Du darfst dabei auch nicht vergessen, dass es genug dämliche Hundehalter gibt, für die Du mitdenken musst. Mit Kind auf dem Rücken bist Du nicht flexibel. Und an einen Sturz, weil der "kleine Rüpel" an der Leine ruckt, will ich da nicht denken. Ich halte das für ziemlich gefährlich!

    Ich habe zwei Berner Sennenhunde, die von der Größenklasse in etwa hinkommen mit einem Großen Schweizer.

    Als wir unseren ersten bekommen haben, war meine Tochter fast 6 und das war schon mitunter grenzwertig, weil Iwan sie einfach umgerannt hat.

    Und bitte, lies nochmal die Rassebeschreibung. Ein Großer Schweizer KANN sehr gechillt sein. Aber er KANN auch ernsthaft verteidigen und für die Rasseexemplare, die ich persönlich kenne, wäre ein aufgedrehter Kinderhaushalt überhaupt nichts. Die drehen dann völlig hohl, wenn sie keine ruhigen Ecken haben.

    Deinen Wunsch kann ich voll verstehen, aber bevor das böse Erwachen kommt: überlegt das sehr, sehr gut!

    Ambitionierte Aussage vom Züchter :skeptisch2:

    Hier gibt es irgendwo den "Alleinbleib-Thread" .... da sind haufenweise Hunde zu finden, die das auch nach Jahren nur schwer können.

    Eure Hündin zeigt Euch gerade, dass sie kein Stofftier ist.

    Man kann doch ein Lebewesen nicht nach der Uhr durchplanen?

    Hattest Du im Home-Office denn die Gelegenheit, es überhaupt ein bisschen zu üben?

    Oder hat sich da alles um den süßen Welpen gedreht und sie fordert nun die Aufmerksamkeit, die sie kennt?

    Und mal der Klassiker:

    Wie sieht denn der Tagesablauf / Beschäftigung aus?

    Aber Du sagst ja selbst, dass jeder Hund anders ist.

    Was bringt es Dir, wenn Du hier hörst "meiner konnte das mit 16 Wochen"? Das erhöht nur den Druck.

    Wenn sie jetzt noch nicht so weit ist, allein zur Ruhe zu kommen, würde ich eher mehr Zeit einplanen.

    Und statt Sorge zu haben, dass sie "falsch" erzogen wird, hätte ich eher Sorge, dass sie gar nicht erzogen wird.

    Was ist denn die Alternative?

    Mal weg von Corona. Wie hattest Du Dir das denn überhaupt vorgestellt, wenn sie schon davor geplant war?

    Wäre sie dann sofort allein geblieben? Du musst Dir doch irgendwas überlegt haben (vor dem Hintergrund, kein Home-Office machen zu können).

    Naja...man muss sich das Leben auch nicht unnötig kompliziert machen. Dann geht man halt mal ein oder mehr Tage nicht spazieren, wenn es aus irgendeinem Grund nicht passt, sondern der Hund kommt nur in den Garten. Das ist ja auch kein Weltuntergang

    "mal"

    Die Kinder sind aber so klein, dass sowas sich dann ziemlich schnell einschleicht.

    So eine Hündin haben wir gerade hier, wo die Familie sich hoffnungslos übernommen hatte und der Garten zum Alltag wurde.

    Hallo,

    ganz ehrlich? Ich würde damit warten, bis das kleinste Kind in die Grundschule geht oder zumindest ins letzte Kindergartenjahr.

    Bei Euch stehen ja in der nächsten Zeit einige Dinge an: Einschulung des Großen, der Kleine kommt in den Kindergarten.

    Ich kenne es so, dass gerade im Kindergarten IMMER eine Krankheit umgeht und man die Zwerge zuhause hat.

    Dazu dann einen Welpen, der erzogen werden muss.

    Noch dazu eine recht imposant große Rasse. Hast Du mal versucht einen Hund dieses Kalibers mit drei kleinen Kindern spazieren zu führen? Womöglich noch mit Buggy?

    Das sind immer so Gespanne, da hab ich Angst und Bang, wenn sie mir entgegen kommen. Nicht, dass es nicht schaffbar ist, aber bei drei Kindern und Welpen plus Arbeit/Haushalt/Freizeit bleibt irgendwas auf der Strecke.

    Ein Großer Schweizer bringt auch Schutztrieb mit sich, da muss man gucken, ob man den so easy mit ins Büro nehmen kann.

    Außerdem haben so kleine Kinder recht viele "Außentermine", wo man den Hund nicht mitnehmen kann.

    Du musst natürlich wissen, ob Du das leisten kannst (für viele Jahre), denn niemand steckt in Deiner Haut.

    Vielleicht machst Du Dir mal eine Liste, welche Zeit realistisch für die Erziehung / Versorgung eines Welpen übrig ist. Rausgehen bei Wind und Regen mit drei Kindern, die lieber vor dem Fernseher sitzen wollen stelle ich mir z.B. auch unlustig vor.

    Liebe Grüße

    So.

    Die Blutwerte sind da, leider wurden wohl doch nicht alle 8 Werte gemacht, aber zumindest die "drei wichtigen", die auch Dr. Rückert erwähnt.

    T4 liegt bei 1,3 (Ref.: 1,0 - 4,0)

    fT4 bei 0,8 (0,6 - 3,7)

    TSH 0,2 (<0,6)

    Aufgrund dieser sehr niedrigen Werte und der vorliegenden Problematik steigen wir nun mit 2x tgl. 200 Forthyron ein.

    Zunächst für 14 Tage, dann besprechen wir, ob es schon Veränderungen gibt und ggf. steigern wir die Dosis. In 4 Wochen ist dann eine Blutkontrolle.

    Auf Cushing habe ich die Ärztin angesprochen, das hält sie aber für unwahrscheinlich.

    Aber da wir in zwei Wochen ohnehin noch mal sprechen werden, behalte ich das noch im Hinterkopf.

    Grad gestern wieder auf FB, TS Verein will 2 gaaaanz liebe Kangals vermitteln. Ich glaube nicht ganz 3 jährige Geschwister, so furchtbar nette Hunde dass die Nachbarn sie durch den Zaun streicheln können.

    Schrecklich dringend usw.

    Krieg ich ein komisches Gefühl im Magen.

    Mag natürlich sein dass sie in der Beratung dann näher auf die Rasseeigenschaften eingehen, so hinterlässt es bei mir aber ein komisches Gefühl, weil für mich vermittelt wird es wären quasi Labbies..

    Die Anzeige wurde mir auch zigfach in der Chronik geteilt.

    Ich bin dann mal auf die Originalseite gegangen und hab ein wenig in den Kommentaren gelesen.

    Ich hoffe ehrlich, dass die Zuständigen SEHR genau hingucken, wo die Hunde hin kommen.

    Diese Lügen in manchen TS-Organisationen mag ich auch überhaupt nicht.

    Neulich die Vermittlung eines "Berner Sennen-Mischlings" gesehen, der vom Photo her ein zentralasiatischer Owtscharka war.

    Kommentare dazu unter dem FB-Post, die eindringlich gewarnt haben, wurden einfach gelöscht.

    Gesucht wurde eine tierliebe Familie mit viel Zeit zum Kuscheln, weil das bisherige Leben so lieblos war.

    Wir haben Lucy auch aus dem Tierschutz. Vieles lief gut, manches ist verbesserungsbedürftig.

    Ich persönlich würde keinen Hund mehr übernehmen, den ich vorher noch nie gesehen habe.

    Es gab eine Beschreibung der Vorbesitzer, der Hund wurde von einer Helferin abgeholt und uns dann übergeben.

    Von den zugesagten Eigenschaften stimmte: sie ist stubenrein.

    Allerdings bin ich auch mit der Erwartung an die Sache ran gegangen, dass uns da eine Menge Arbeit erwarten wird.

    Aus dem Tierheim hätten wir übrigens keinen Hund bekommen, da nur ein Verdiener und die Kinder waren mit 5 und 10 Jahren zu jung.

    Daher wurde unser erster Hund ein Berner Sennenrüde vom Züchter.

    Wäre denkbar, dass einfach die Schleimhäute in bestimmten Positionen anschwellen?

    Ich kenne das von mir. Wenn ich auf der linken Seite liege, geht mein rechtes Nasenloch zu. Ich muss mich dann umdrehen auf die rechte Seite, damit ich Luft bekomme - dann schließt sich aber das linke Nasenloch XD

    So drehe ich mich in manchen Nächten wie ein Schnitzel in der Pfanne - in manchen habe ich überhaupt nix.

    Gefunden wurde in diversen MRT auch nichts (die kriege ich ja wegen der Epilepsie regelmäßig). Vermutung ist, dass es etwas mit dem Bindegewebe zu tun hat.