Beiträge von Lysaya

    Naja, ist doch dasselbe: man läßt das so lange/weit ausufern, bis Chef sich einschaltet bzw. generell einfach die nächsthöhere Instanz (hier ein Ordnungsamt/die Polizei), und es regelt. Das ist dann die Lösung. Kommt also schon definitiv aus dieser Richtung....

    Für mich liest sich das halt sehr nach "ich sorge dafür, dass es eskaliert, damit ich dann etwas dagegen in der Hand habe".

    Darum fragte ich ja noch einmal nach und da wurde dieser Eindruck bestätigt.

    Eskalieren ist für mich auch sehr negativ behaftet und nichts, was ich jetzt aktiv herbei führen würde.

    Wenn ich - wie beim Beispiel mit der Arbeit - erwarte, dass der Vorgesetzte das in die Hand nimmt, dann muss ich entweder Beweise sammeln oder Kompromisse eingehen.

    Es erst eskalieren zu lassen und dann aktiv zu werden (bzw. es zum eskalieren zu bringen und dann aktiv zu werden) ist halt in meinen Augen die falsche Methode.

    @King Louie

    Genau das will ich ja nicht. Es ist nur schwer der Konfrontation aus dem Weg zu gehen, wenn nur 5 Häuser dazwischen liegen.

    Aus welchem Bereich kommt denn dieser Begriff mit dem "Eskalieren"? Ich kenne das so gar nicht. Vielleicht deshalb die Missverständnisse?

    Zitat

    es·ka·lie·ren

    /eskaliéren/

    schwaches Verb

    1. 1. durch Eskalation steigern, verschärfen "den Krieg eskalieren"
    2. 2. sich [allmählich] steigern, verschärfen, ausweiten

    Darüber bin ich ja auch gestolpert.

    Daher die "Befürchtung", dass hier mutwillig provoziert werden soll.

    In dem Zusammenhang "eine Lösung finden" kenne ich den Begriff nämlich nicht.

    Nur zum Verständnis .... Du willst wirklich "eskalieren"? :omg:

    Oder eher DEeskalieren?

    Ersteres würde ich mir schwer überlegen, denn wenn die Halterin nachweisen kann, dass Du das Fehlverhalten ihres Hundes provoziert hast, macht Dich das in der Gesamtheit unglaubwürdig - so nach meinem Verständnis.

    Ich würde wohl mal das jeweilige Landeshundegesetz durchstöbern, aber generell steht wohl in allen drin, dass Hunde so zu sichern sind, dass sie niemanden gefährden. Und ein freilaufender Hund gefährdet ja auf unterschiedliche Weise (Straßenverkehr, Kinder, Hunde ...) Dazu muss es nicht einmal einen Beißvorfall geben.

    Dass er zusätzlich Zähne fletscht und knurrt würde ich ebenfalls erwähnen.

    Hilfreich wäre vielleicht so ein Gedächtnisprotokoll und u.U. die Beobachtungen anderer Nachbarn / Hundehalter.

    Ich dachte gleich, dass bei Zughundesport eher Wagenziehen gemeint sei, als Canicross?

    Jedenfalls gebe ich da zu bedenken: Auch ein Hund vom Züchter ist dafür nicht zwingend geeignet. Wir wollten das mit unserem ersten Berner (aus VDH-Zucht) machen, aber er ist durch die gesundheitliche Prüfung gefallen. Mit nicht ganz optimaler Hüfte und gelegentlichem Humpeln hat uns der Verein abgelehnt.

    Also einen Hund müsste man vor so einer Aufgabe gründlich durchchecken und da kann auch die beste Herkunft keine Garantie geben, dass es funktioniert - ist wie bei der Zucht.

    Meine Lehrerin in der Krankenpflegeschule sagte damals:

    "Am Ende seines Lebens bekommt jedes Lebewesen Krebs. Viele haben nur das Glück, dass das Herz vorher aufgibt."

    Begründet hat sie es damit, dass die Fähigkeit der Zellen, sich zu teilen, mit dem Alter immer weiter abnimmt und dann "Fehler" passieren. So entarten Zellen und Krebs entsteht. (zusätzlich gibt es ja noch die genetische Komponente)

    Mir ist ja relativ egal, ob mein Gegenüber seinen Hund anleint, wenn er es auch ohne schafft, dass dieser bei ihm bleibt. Meine Zicke muss angeleint sein, sie hört einfach noch nicht und neigt dazu aus Angst und Unsicherheit zu stänkern.

    Wenn der andere einen gut erzogenen Hund hat, der nicht zu uns trabt ... :ka: Ich bin ja nicht dafür zuständig, wie andere Leute mit ihrem Hund umgehen und ich kann mich sogar für ihn freuen, dass er seinen Hund offensichtlich gut erzogen hat.

    Dieses "Leine = kein Kontakt" hab ich tatsächlich auch hier im Dogforum gelernt. Aufgewachsen bin ich mit "wir treffen uns abends mit sieben Hunden von Kaninchendackel bis Bordeauxdogge und lassen alle frei auf der Wiese laufen, bis sie müde sind."

    Ich hatte das Gewicht zwar auf 3 Hunde aufgeteilt und die waren erwachsen und leinenführig, aber besonders die Tatsache, dass immer wieder Menschen ihre Hunde herlaufen lassen, hat mich mehrfach fast zu Sturz gebracht und ich bin sonst echt ein technischer Bremsanker. Wobei man im ernstesten Ernstfall auch weniger Hundegewicht trotz Technik und Hebelwirkung nicht halten kann. Nein, 50, 60 Kilo, die nen Ausfallschritt machen und Kind am Rücken. Nie mehr!

    Das seh ich auch - schrieb ich ja.

    Ich hab mit unserem ersten Rüden zig mal wie ein Käfer auf dem Rücken gelegen. Nicht auszudenken, wenn ich da ein Kind getragen hätte.

    Hast Du mal einen so großen ungestümen Hund an der Leine geführt?

    Selbst unsere "Kleine" mit "nur" 33kg ist mitunter ne Bombe, wenn sie gerade was annervt.

    Ich habe gerade die alten Beiträg gelesen. Da stand eine Verletzung im Raum.

    Vielleicht daher momentan die kurzen Gassigänge.

    Würde ich aber auch im Hinterkopf behalten, ehe ich sie einfach in irgendeine Pension gebe - zumindest müsste darauf geachtet werden, dass sie nicht das Bein überlastet.