Beiträge von Lysaya

    Und bei rund 100 Hunden, die da "weg" müssen, kann man zwei Jahre durchaus als "sehr kurze Frist" sehen.

    Das sind immerhin zwei Hunde in der Woche, die eingeschätzt, trainiert und dann sinnvoll weiter vermittelt werden müssen - wenn die ursprünglichen Abgabestellen sich sträuben.

    Wenn TH xy sagt "nö, den nehmen wir nicht mehr", dann kann man das Tier ja auch nicht bei Nacht dort vor der Tür anbinden.

    :ka:

    Normalerweise kenn ich es so, dass Hunde, die wirklich angstfrei sind und sich auf ihre Besitzer einlassen, keinen "Begleitschutz" brauchen.

    Da ich Euch aber nicht kenne, hast Du vielleicht Recht.

    Hast Du den Link mit dem Click for Blick mal gelesen? Das könnte evtl. etwas helfen.

    Es ist Deine Entscheidung. Aber ich würde weder einen Zweithund noch Pflegehunde nehmen.

    Weiß nicht, ob Du meinen Beitrag auf der vorherigen Seite gelesen hast Ellisa

    Wenn Hunde zu nah kommen, dann hilft nur noch Management. Das ist Übung.

    Wenn sie momentan noch nicht allein weit gehen will, dann geh kurze Wege, gib ihr Sicherheit.

    Und wenn kein Trainer vor Ort kommen darf ... vielleicht geht statt Pflegehund eine Hundeschule?

    und ich wiederhole mich nochmal, die Pflegehunde unterstützen sie mehr, als sie ihr schaden!

    Tun sie nicht.

    Denn immer, wenn sie weg sind, wird das Verhalten schlimmer, schreibst Du.

    Sie lernt nicht, sich auf Dich zu verlassen, sondern nur auf die wechselnden Pflegehunde.

    Guck erstmal nach Eurer Bindung, ehe Du sie damit "therapierst".

    Ich weiß nicht, ob Du daraus etwas für Dich nehmen kannst. Uns hat das unser Trainer näher gebracht und wir kommen damit sehr gut zurecht.

    https://www.sitzplatzfuss.com/clickertraining/

    Irgendwo hatte ich das schon mal geschrieben, daher zitier ich mich mal:

    Schade, dass Deine Eltern einem Trainer so negativ entgegen stehen.

    Für die Erziehung und Sicherheit bist aber Du zuständig und nicht irgendwelche Pflegehunde (die ja wahrscheinlich auch Baustellen haben).

    Du musst Ihr Sicherheit vermitteln und wenn sie immer noch abschnappen, knurren und bellen "muss", dann passt da irgendwas nicht.

    Ich hab jetzt auch mal die anderen Beiträge gelesen und schließe mich an: Du interpretierst sie scheinbar falsch.

    Meiner Einschätzung nach hat sie die Unsicherheit überhaupt nicht abgelegt und ihr dauernd Pflegehunde vor die Nase zu setzen führt mit Sicherheit auch zu Stress.

    Wie kommst Du denn darauf, dass sie die Angst gegenüber anderen Hunden abgelegt hat? Ihr Verhalten zeigt doch ziemlich deutlich, dass da immer noch ein Problem besteht?

    Unsere Hündin hat auch als erstes gelernt, dass Hunde hinter einem Zaun "okay" sind. Die kommen nicht näher, die bellen, aber die tun einem nix. Also konnte ich da recht schnell ihr Bellen unterbinden.

    Auf offener Straße war alles erstmal potentiell bedrohlich.

    Sie absitzen zu lassen - also in Gehorsam zu nehmen - wenn der "Feind" vorbei läuft? Undenkbar.

    Darum haben wir geclickert und den größtmöglichen Abstand, den sie noch aushalten konnte, gesucht.

    Wir sind jetzt bei "andere Straßenseite ist in Ordnung" und bei einigen wenigen Hunden "hey, die mag ich".

    Du widersprichst Dir - meiner Meinung nach - auch: "95% der Hunde sind okay" aber "Das geht bei Begegnungen auf offener Straße allerdings nicht beziehungsweise nur selten,"

    Irgendwo hab ich auch was von 10% gelesen. Das würde ja heißen bei 10 Hundebegegnungen flippt sie einmal aus.

    Irgendwie liest sich das bei Dir anders und ich glaube, dass ein Trainer, der das mal objektiv anguckt, vielleicht helfen könnte.

    Insgesamt (aus all Deinen Beiträgen) find ich es für eine junge Hündin aus dem Tierschutz viel Anforderung: Tricks, Futter, Gassi, Pflegehunde ... da summiert sich ja einiges.

    Ja, ich hab das abends meinem Mann erzählt, der hat sich auch kaputt gelacht und meinte "ich kann mir vorstellen, wie Du da gesessen hast".

    Ich war wirklich zwischen entrüstet, verwundert und sauer hin und hergerissen.

    Und ich sagte auch, dass man direkt gemerkt hat, dass der einfach auf "klar, schicken Sie mir den Berater vorbei" gewartet hat. Mit einer anderen Rückfrage war der total überfordert.