Ich hab jetzt auch mal die anderen Beiträge gelesen und schließe mich an: Du interpretierst sie scheinbar falsch.
Meiner Einschätzung nach hat sie die Unsicherheit überhaupt nicht abgelegt und ihr dauernd Pflegehunde vor die Nase zu setzen führt mit Sicherheit auch zu Stress.
Wie kommst Du denn darauf, dass sie die Angst gegenüber anderen Hunden abgelegt hat? Ihr Verhalten zeigt doch ziemlich deutlich, dass da immer noch ein Problem besteht?
Unsere Hündin hat auch als erstes gelernt, dass Hunde hinter einem Zaun "okay" sind. Die kommen nicht näher, die bellen, aber die tun einem nix. Also konnte ich da recht schnell ihr Bellen unterbinden.
Auf offener Straße war alles erstmal potentiell bedrohlich.
Sie absitzen zu lassen - also in Gehorsam zu nehmen - wenn der "Feind" vorbei läuft? Undenkbar.
Darum haben wir geclickert und den größtmöglichen Abstand, den sie noch aushalten konnte, gesucht.
Wir sind jetzt bei "andere Straßenseite ist in Ordnung" und bei einigen wenigen Hunden "hey, die mag ich".
Du widersprichst Dir - meiner Meinung nach - auch: "95% der Hunde sind okay" aber "Das geht bei Begegnungen auf offener Straße allerdings nicht beziehungsweise nur selten,"
Irgendwo hab ich auch was von 10% gelesen. Das würde ja heißen bei 10 Hundebegegnungen flippt sie einmal aus.
Irgendwie liest sich das bei Dir anders und ich glaube, dass ein Trainer, der das mal objektiv anguckt, vielleicht helfen könnte.
Insgesamt (aus all Deinen Beiträgen) find ich es für eine junge Hündin aus dem Tierschutz viel Anforderung: Tricks, Futter, Gassi, Pflegehunde ... da summiert sich ja einiges.