Einen massiven Befall hätte man doch im Ultraschall und Röntgen gesehen oder?
Ich glaub, ich hätte ihr nach der Geschichte die Wurmkur nicht einfach gegeben.
Einen massiven Befall hätte man doch im Ultraschall und Röntgen gesehen oder?
Ich glaub, ich hätte ihr nach der Geschichte die Wurmkur nicht einfach gegeben.
Ich hab gerade auf der verlinkten Seite den "Standard" gelesen: eingekerbter Stop, Nase auf Augenhöhe.
Als (zu bestrafende) Fehler gelten Abweichungen von diesem "Standard".
Da die Beurteilung ja von "Rassekennern" vorgenommen wird, wundert mich kein Stück, dass die behaupten, es wäre alles ganz toll ...
Und TÄ sind auch nicht die unabhängigen Meinungen, die wollen ja ihre Kunden nicht vergrätzen.
Bei der Bundestierärztekammer findet man genug Meinungen, dass sowas einfach nur schlimm ist.
Der Standard beim CKCS fordert den "charakteristischen Kopf" und ich will da einfach nur brechen ...
das ist tatsächlich so das die Hündin in meinem Ava wenig Nase hat, ich weiß... und noch weniger darf/sollte es auf keinen Fall werden...
Falsch. Es ist schon zu wenig.
Noch weniger geht ja auch kaum.
Wenn die "längeren Nasen" angestrebt würden ... woher sollen die denn kommen? Vom Himmel fallen? Aus zwei kurzen Nasen wird nun mal keine lange. Das ist Genetik.
Du willst das nicht verstehen, oder?
Es geht nicht um "gesunde" oder "kranke" Atmung? Die Definition ist schon ein Witz. Atmen ist Normalzustand - sollte es zumindest sein.
Bei der Brachycephalie geht es um einen bewusst herbei geführten (zumindest aber billigend in Kauf genommenen) Gen-Defekt.
Es geht um die Anatomie. Und Du kannst noch so sehr betonen, dass Deine Hunde "frei atmen" oder meinetwegen auch "gesund atmen".
Es ist und bleibt eine Deformation, die in der großen Summe für die Hunde eben eine Qual ist. Auf den einen, der möglicherweise weniger Probleme hat, kommen Hunderte, die sich ein Leben lang quälen.
Den Gesichtsschädel derart zu deformieren, um ein Schönheitsideal zu kreieren, ist doch lächerlich und selbst dem größten Rosa-Brille-Träger muss doch klar sein, dass die Natur dem Nasentier Hund ganz bewusst das Riechorgan so ausgebildet hat.
In der freien Natur ohne Zutun von TÄ und Züchtern wären diese Rassen längst selektiert.
Und wenn wir von der Atmung wegkommen und wieder zum CKCS gehen: Da wird der Schädel so verformt, dass diese armen Viecher eine Hirnquetschung erleiden.
Das muss man sich mal vor Augen halten. Ich habe diesen Gen-Defekt und ich wäre mitunter lieber gestorben, als das noch einen Tag länger auszuhalten. Ohne die OP hätte ich mich von der nächsten Brücke geworfen. Diese Möglichkeit hat ein Hund nicht.
Ist nicht so unüblich.
Bzw. hab ich jetzt schon öfter gehört.
Venenverweilkatheter wird gelegt und dann muss man ja "nur noch" anschließen.
Gerade am Wochenende wird das wohl gern so gemacht - zumindest bei den Leuten, denen man zutraut, dass sie damit verantwortungsvoll umgehen.
Wenn es jetzt raus gezogen ist, dann wird neu gelegt werden müssen, da aber ja eh heute Abend die Kanüle hätte gezogen werden können, denke ich, dass es nun nicht so dramatisch ist.
Das geht wirklich total easy.
Hab neulich bei unserem TA gesehen, wie das quasi im Vorbeigehen auf dem Parkplatz gemacht wurde, damit der Hund nicht den Stress hat, in die Praxis zu müssen.
Ging ruckzuck.
Keine Sorgen :)
Jau, Iwan wog damals fast 50kg.
Unser TA erklärte, dass es mit der Hormonmenge zu tun hat, aber es eben auch im sehr niedriggewichtigen und im hochgewichtigen Bereich starke Schwankungen geben könnte.
Außerdem wurden wohl eine kleine Anzahl Hunde beschrieben, wo der Chip überhaupt nicht wirkt.
Wir haben das damals nicht weiter verfolgt, sondern dann kastrieren lassen. (In der kurzen Zeit, wo der Chip wirkte, ging es ihm deutlich besser).
Aber aus der Erfahrung heraus haben wir Bodo den Chip gleich erspart.
Bei unserem ersten Rüden war die Wirkdauer auch sehr begrenzt. Gesetzt im Juli wirkte der Chip im September und war im November schon wieder ausgelaufen. Sollte eigentlich 6 Monate halten ![]()
Was meine jetzige Rasse angeht, dann fand die Übertreibung schon vor 100 Jahren statt, denn an der Rasse hat sich in den letzten 100 Jahren nicht wirklich was verändert... was man von anderen Rassen nicht gerade sagen kann...
Das heißt ja eigentlich nur, dass schon vor 100 Jahren Qualzucht betrieben wurde und man in 100 Jahren nicht geschafft hat, der Rasse ein vernünftiges Atmen zu ermöglichen.
Bei anderen Rassen hat man zwar später damit angefangen, aber die Überzüchtung macht das auch nicht besser.
Ich denke mal, ich fahr sicherheitshalber wieder zum Tierarzt, wenn die aus der Mittagspause zurück sind.
Und dann soll auch mal geröntgt werden - sicher ist sicher...
Daumen sind gedrückt. Gute Besserung!