Beiträge von Lysaya

    Wurmkurtabletten sorgen hier - bei den jetzt erwachsenen - Hunden auch für Durchfall.

    Wenn Du die über Tage geben musst, könnte ich mir das schon vorstellen.

    Dennoch würde ich Rücksprache mit dem Tierarzt halten. Evtl. auch mal Temperatur messen, eine Hautfalte hochziehen (sollte sofort wieder in die Ausgangslage zurück gehen).

    Handelt es sich um "normale" Würmer oder Giardien?

    Prinzipiell kann ein Hund sich auch direkt nach einer Wurmkur neu infizieren. Die Tabletten wirken nicht prophylaktisch, sondern nur auf das, was gerade da ist.

    Gute Besserung!

    Außerdem ist doch nicht mal 100% klar ob Zeus rein aus Aggression heraus handelt. Kann man Unsicherheit, Stress, Nervösität wirklich ausschließen?

    Ich fürchte, das ist ziemlich egal, wenn er demnächst irgendwem die Zähne in den Arm gräbt.

    Jedes Mal, wenn ich solche Threads lese, frag ich mich, wo es diese rosaroten Brillen zu kaufen gibt?

    BeschädigungsABSICHT ist nicht erst, wenn er anfällt. Dann ist es nämlich keine "Absicht" mehr, sondern eine Tatsache.

    Die "Absicht" - das "ich hau Dir aufs Maul" - fängt schon viel früher an.

    Er stellt Menschen, die sich mit Gegenständen wehren müssen und Du feierst, dass er "dann ruhig bleibt"?

    Das spricht nicht für ein gutes Wesen. Um mal in der menschlichen Denkweise zu bleiben: der war vermutlich nur perplex, dass ihm mal einer Grenzen gezeigt hat.

    Eine Überdosierung mit Vitamin B ist praktisch ausgeschlossen, da es wasserlöslich ist und über die Nieren wieder ausgeschieden wird.

    Wir geben den Vitamin B Komplex von Allcura. Je Hund und Tag eine Kapsel (die kann man gut öffnen und übers Futter streuen).

    Wenn Du Bedenken hast, würde ich jeden 2. Tag eine Kapsel geben oder mal gucken, ob man das Pulver "halbieren" kann.

    Tabletten, die keine Sollbruchstelle haben, würde ich nicht teilen. Man weiß nie genau, wie sich der Wirkstoff in der Tablette verteilt.

    Keine Leine zu nutzen, weil Du ihn ankommen lassen möchtest, widerspricht sich aber mit "streng maßregeln", 10 Minuten heulen lassen und dem Lernprogramm (stubenrein werden, Ruhe beim Futtern, ...) was Du da in gerade mal zwei Tagen abziehst.

    Du verpasst nichts, wenn Du Dich erstmal auf das Wesentliche konzentrierst: Der Welpe muss Dich kennen lernen und Dir vertrauen. Mit Pech machst Du Dir das kaputt, indem Du jetzt - in seinen Augen - ungerecht zu ihm bist.

    Wie lange nach der Tablettengabe (Stunden) wurde denn das zweite Blutbild gemacht?

    Man sagt, dass die Blutentnahme so zwischen 4-6 Stunden nach der Tablettengabe gemacht werden soll. Dafür muss Hund auch nicht nüchtern sein.

    Wir haben gerade bei der Einstellung auch extrem gemerkt, wenn die Dosis nachließ - oder noch nicht stimmte.

    Nun bekommt sie bei 34 kg zwei Mal tgl. eine 3/4 Forthyron 400.

    Falls Du die Telefonberatung bei Frau Wergowski in Erwägung ziehst: rechne damit, dass das relativ teuer wird, für "nur" ein Telefonat.

    Denkbar ist auch, dass gar nicht der ft4 das Problem ist, sondern der ft3 (beziehungsweise die Umwandlung).

    Aber das sollte wirklich von jemandem untersucht werden, der den Hund auch sieht - meiner Ansicht nach.

    So wie die Werte bei der 2. Blutentnahme sind (wenn die Abstände richtig waren), dann verstehe ich die Reduktion der Dosis nicht.

    Mach Dir bitte keine Vorwürfe.

    Unser Iwan hatte im Dezember ein paar Mal gebrochen, wenig Hunger.

    Er war total schlapp und anhänglich ... wir haben ihn beim TA vorgestellt, er wurde auf Gastritis behandelt, weil die Leukozyten unheimlich hoch waren.

    Eine Weile ging es ihm gut, im Januar fing es erneut an. Wieder Antibiotika, wieder Magenschutz und Schonkost.

    Dann war der Spuk vorbei.

    Anfang Februar war er total gut drauf, hat morgens ein Kaninchen gejagt. Mittags wollte ich ihn bürsten, da war sein Leib so groß wie ein Medizinball (selbst für einen Berner gigantische Ausmaße). Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren, da hat man im Ultraschall gesehen, dass viel freie Flüssigkeit und Gewebe im Bauchraum war.

    Bei der OP zeigte sich dann, dass ein kindskopfgroßer Tumor im Magen war und die Metastasen waren überall.

    Ich hab mich auch oft gefragt, ob ich nicht schon im Dezember auf Ultraschall hätte bestehen müssen? Aber die TÄ sagen alle, das hätte nichts geändert.

    Wir mussten ihn also auch von einem auf den anderen Tag gehen lassen - mit nicht mal 4 Jahren.

    Ich verstehe Dich so gut :streichel:

    Es tut mir auch leid um Deinen Butch.

    Du musst kein schlechtes Gewissen haben, weil Du um ihn anders trauerst, als um Deine Großeltern.

    Jede Trauer hat ihre eigene Dynamik.

    Deine Großeltern hatten vermutlich ihr Leben gelebt, waren vielleicht krank, man hat schon mal drüber gesprochen ...

    Für den Hund warst Du verantwortlich - wie für ein Kind. Und es liest sich, als war es sehr unerwartet.

    Man kann das nicht vergleichen.

    Zum neuen Familienmitglied: ich glaube, ich würde in dieser Situation abraten. Du sagst, dass es ein richtiger Spagat war, dass es sehr angestrengt hat. Das wird mit einem Welpen / neuen Hund nicht leichter. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mich total aufgefressen hat, als plötzlich wieder so ein Fellknäuel hier herum tappste, der zwar zuckersüß war, aber absolut nichts konnte. Unser Leben in dieser Trauer komplett auf den Kopf stellte. Als Bodo Iwans Lieblingsdecke zerkaut hat, bin ich fast ausgeflippt.

    Ich war vermutlich sehr ungerecht, wollte "meinen" Hund zurück.

    Lasst Euch Zeit.

    Ich habe gelesen, dass Kaugummi in Haaren/Fell mit Nagellackentferner entfernt werden kann.

    Also etwas Nagellackentferner auf das Kaugummi geben und dann soll man es rauskämmen können. Danach natürlich gründlich abspülen.

    Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht? Zumal Nagellackentferner schon ätzendes Zeug sein kann...

    Bei Menschenhaaren (meinen :headbash:) ging das gut mit Nagellackentferner.

    Ich glaub aber nicht, dass ich das beim Hund testen würde.