Den Großen Schweizer würde ich hinsichtlich der Familienplanung nicht wirklich empfehlen.
Die bringen rassebedingt schon eine Portion Schutztrieb, Ernsthaftigkeit und Sturheit mit sich.
Als Anfängerhund auf gar keinen Fall.
Wir haben so ein Gespann in der Nachbarschaft, ungefähr die gleichen Vorraussetzungen.
Früher immer Labbis gehabt, jetzt der erste eigene Hund und das sollte dann "was Großes" sein.
Es wurde ein Großer Schweizer, der während der Schwangerschaft gekauft wurde. Frau ist zwei Mal gestürzt, weil der 8 Monate alte Jungspund (Hündin) einer Katze nach wollte.
Zur Erziehung war dann wegen Problemen in der Schwangerschaft und später wegen des Babys keine Zeit.
Die Hündin hört kein Stück, bewacht inzwischen die kleine Tochter und nicht mal die Oma darf das Kind auf den Arm nehmen, wenn die Hündin im gleichen Raum ist.
Muss nicht so laufen, aber vom Charakter liegen da Welten zwischen einem Großen Schweizer und einem Labrador.
Ist noch nicht so lange her, da hatten wir hier im Forum auch jemanden, dem das total um die Ohren geflogen ist.
Vor allem hinsichtlich später mit Kinderwagen und/oder Kleinkind spazieren gehen, kann ich keine so große Rasse empfehlen.
Ist bei Doggen wahrscheinlich ähnlich, aber die kenne ich charakterlich nicht gut genug. Die Großen Schweizer, die ich kenne, sind als "Familienhunde" ohne Aufgabe nicht besonders glücklich. Und die legen auch nicht viel Wert drauf, von den Menschenkindern beturnt und betatscht zu werden.