Beiträge von Lysaya

    Unser Rüde war 8 Monate, als es genau so anfing.

    Ich bin fast durch gedreht, denn der Kerl hat es geschafft, sich um mehrere Kilo runter zu hungern.

    Bei ihm war es auch ungefähr die gleiche Zeit (fing im Dezember an, ging dann bis in den Januar hinein) - Ende Januar waren wir dann das x.te Mal beim Tierarzt, dort wurde dann eine massiv vergrößerte Prostata festgestellt. Da konnte er schon keinen Urin mehr absetzen - ging einfach nix mehr durch. Kot war nur noch so gerade eben möglich.

    Als irgendwann nur noch Blut aus dem Penis tropfte, haben wir ihm erst eine Hormonspritze (abschwellen der Prostata) und Antibiose verpasst (gegen die Entzündung) und mit etwa 10 Monaten wurde er dann kastriert.

    Das muss nicht so schlimm ablaufen bei Euch, aber ich würde da nochmal genau untersuchen lassen.

    Ich weiß nicht, wie das bei Hunden ist, aber ich habe selbst Epilepsie und bekomme Levetiracetam.

    Bei mir ist der "Wirkbereich" sehr schmal.

    Schon 200mg mehr sorgen bei mir für extreme Nebenwirkungen, 200mg weniger für Anfälle.

    Das hat eine Weile gedauert, bis ich das im Griff hatte.

    Vielleicht ist das bei Hunden und Antikonvulsiva ja ähnlich?

    Wurde alles gecheckt. Alles in Ordnung.

    Ich möchte nochmal auf die Schilddrüse hinweisen.

    Tierärzte nehmen da im Allgemeinen nur zwei Werte: den T4 und den TSH.

    Wenn die "noch gerade so in der Norm" sind, ist für viele Ärzte "alles in Ordnung".

    Dabei können Verhaltensprobleme da schon auftauchen, wenn man noch an der unteren Referenz des T4 kratzt.

    Das war hier auch so. "Eigentlich" ist die Schilddrüse in Ordnung, aber es gibt inzwischen viele Berichte über die subklinische Schilddrüsenunterfunktion. Ich würde damit zu einem Verhaltenstierarzt gehen.

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19159

    Wir hatten das hier mit Lucy auch, dass sie aggressiv war, unkonzentriert. Das Ganze steigerte sich nach der Kastration (war dringend nötig wegen massiver Zysten) noch mal erheblich. Ihre Schilddrüsenwerte waren massiv schlechter geworden.

    Sie bekommt nun das Forthyron und ich hab das Gefühl, einen anderen Hund zu haben.

    Ich würde es auf jeden Fall nochmal in Erwägung ziehen.

    Da Bodo mit starken Nebenwirkungen auf das Carprotab reagiert (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), wurde er zuletzt auch gequaddelt, als er "Rücken" hatte.

    Es ging ihm schon am nächsten Tag deutlich besser.

    Zusätzlich hatten wir dann noch Physiotherapie und seither ist Ruhe.

    Guten Morgen,

    wir hier. Hat der Tierarzt denn auch mal vernünftig untersucht oder war das die einzige "Diagnose"?

    Wir hatten hier auch solche Phasen und es steckte immer etwas - zum Teil sehr ernstes - körperlich dahinter.

    Einmal waren es furchtbare Zahnschmerzen, einmal ein Infekt, einmal die entzündete Prostata, einmal Ohrenschmerzen, einmal Magenschleimhautentzündung (mit Magenbluten) und jetzt ganz akut: Rückenprobleme.

    Ich würde mich beim Tierarzt so nicht abspeisen lassen.

    Wie ist denn der Output? Trinkt er?

    Hat er die Chance sich woanders satt zu fressen? (Nachbarn, Katzenfutter, etc.?)

    LG