Beiträge von Lysaya

    Nur die Aussage meiner Verhaltenstierärztin (Fr. Dr. Mahnke) und Aussagen von Fr. Dr. Wergowski in der FB Gruppe.

    Dort wird quasi gebetsmühlenartig gepredigt, dass TSH über 0,1 schon auffällig wäre und die Referenzwerte bis 0,6 im Grunde Quatsch sind.

    Es ging mir aber auch tatsächlich um das "Fallen". Wenn die Schilddrüse schlapp macht, fällt der TSH nicht. Der steigt, um die Produktion von T4 zu pushen. Mehr nicht.

    Ich glaub, Du hast mich einfach völlig falsch verstanden.

    Ich hänge mich nicht an den Werten auf.

    Es ging hierum:

    Ich finde die Werte deutlich zu niedrig für einen jungen Hund. Dass der TSH noch normal ist, ist nicht ungewöhnlich, das kann oft sehr lange dauern, bis der auch aufgibt und fällt.

    Der TSH müsste aber steigen und nicht fallen. Mit unter 0,1 ist der TSH mehr als normal.

    Bei einer klinischen SDU müsste er - für das Labor - über 0,6 liegen.

    Bei der subklinischen SDU mindestens über 0,2.

    Große Hunde haben oft einen niedrigen T4 und die chemische Kastration kann den ja auch noch mal senken.

    Ich würde den Chip auslaufen lassen und nochmal Werte bestimmen lassen.

    Bei einer SDU kann der Wert in der Norm liegen, aber er wird nicht aufgeben und "fallen". Er wird steigen, denn der TSH steigt, wenn die Schilddrüse gepusht werden muss.

    Darum sagen viele Ärzte: SDU erst, wenn T4 unter und TSH über Referenz ist.

    Und übersehen dabei die Grauzone.

    Mir ging es nur darum, dass bei einer SDU (egal ob klinisch oder subklinisch) keinen fallenden TSH gibt.

    (Suplimentierung mal ausgenommen, dann sinkt er wieder).

    Auch auf die Rassedisposition hatte ich hingewiesen :ka:

    Bei Deinem Blutbild wundert mich, dass der TSH recht niedrig ist. Bei der subklinischen SDU kann er noch in der Norm sein, aber das ist ja wirklich normal. Grenzwert wird zwar mit 0,6 angegeben, aber bei einem gesunden Hund liegt der Wert wohl unter 0,1 ... höher ist ein Zeichen, dass die Schilddrüse gepusht wird.

    Habe auch nicht behauptet, dass er zu niedrig ist.

    Nur, dass der Wert - nach Aussage meiner Ärztin- gegen eine (subklinische) SDU spricht.

    TSH ist in dem Bereich, wie er sein sollte. Fällt der T4 steigt der TSH. Noch in der Referenz, aber eben dort Richtung 0.3

    Das sieht dann "normal" aus, ist aber zu hoch.

    Der TSH müsste aber steigen und nicht fallen. Mit unter 0,1 ist der TSH mehr als normal.

    Es kommt darauf an, wo es genau hakt und in welchem Stadium die SDU ist. Gerade im Anfangsstadium ist der TSH oft noch völlig normal bzw. ist der Peak halt auch generell schwer zu erwischen.

    Nur, weil der TSH im Normalbereich ist - wobei das immer auch in Relation zu den anderen Werten zu sehen ist - sagt das nichts Handfestes über eine SDU oder Nicht-SDU aus.

    Aber das hab ich doch geschrieben?

    TSH kann auch bei der SDU (gerade bei der subklinischen) noch im Normalbereich sein.

    Aber bei der klinisch-manifesten SDU ist er auf jeden Fall zu hoch, nicht zu tief.

    T4 geht runter, TSH geht hoch.

    TSH niedrig heißt aber nicht, dass der Hund gesund ist. Darum ja immer das gesamte Blutbild und mehrere Werte.

    Cortisol im Blutplasma ist auch nicht besonders aussagekräftig.

    Wenn, dann macht der Test im Urin mehr Sinn.

    Man fängt ja mit einer kleinen Menge Forthyron an. Bei 35kg Hund waren das hier 150 - 0 - 150. Dann steigert man langsam.

    Das Gute ist, dass man - wie Swiffer schreibt - recht bald eine Veränderung bemerkt.

    Meine Tierärztin sprach von 7-10 Tagen.

    Wenn das nichts bringt oder schlechter wird, kann man es genauso gut wieder absetzen und die Schilddrüse wieder ihr Ding machen lassen.

    Vergleichbar mit Ritalin bei Kindern. Da gibt man es auch probeweise und die Wirksamkeit ist dann der "Beweis".

    Hast Du auch schwarze Käfer? Dann könnten es sogar tatsächlich Dickmaulrüssler sein.

    Die Larven von denen sind gerade so zu erkennen.

    Ansonsten hatten meine Bubiköpfe oft Probleme ... aber da weiß ich nicht, was das war. Wenn der Befall zu groß wurde, hab ich die entsorgt.

    Larven der Trauermücke hab ich noch nie gesehen. Immer nur die Flatterdinger.

    Selbst bei massivem Befall von 11 (!) großen Töpfen war in der Erde keine Bewegung.

    Ich hab aber gelesen, dass die Trauermücken draußen Fressfeinde haben und daher nicht so überwuchern.

    Auf Youtube war aber ein Gärtner, der regelmäßig in seinen Gewächshäusern mit Nematoden gießt - hilft auch gegen Dickmaulrüssler.

    Ich kenn das Gefühl und wenn ich Dein Photo ansehe, erkenne ich den Sennenhund - daher berührt mich das ein wenig.

    Lucy ist auch ein Sennenhund (angeblich reinrassig Berner, aber daran glaub ich noch nicht).

    Sennenhunde neigen wohl zu SDU.

    Aber Sennenhunde bringen eben auch rassetypisch einiges mit, was zu Deinen Beschreibungen (hab mal im Photothread gestöbert) passen würde.

    Tatsächlich wird bei der subklinischen SDU aber genau das gemacht: Wir supplementieren mal und gucken, obwohl die Werte noch "okay" sind.

    So war es bei Lucy. T4 war unterste Grenze, TSH bei 0,3. T3 unterste Grenze.

    Antikörper hat das Labor leider nicht gemacht.

    Mit der Supplimentierung hatten wir binnen 3 Tagen eine Verbesserung des Verhaltens. Zwischendurch müssen wir anpassen, weil es in Schüben zu verlaufen scheint.

    Dass Du das Beste willst, glaub ich unbesehen, das wollen wir ja eigentlich alle.

    Gut ist ja, dass es eine Ärztin ist, die sich mit der Schilddrüse auskennt. Ich war in der Tierklinik und die haben mich für völlig bekloppt erklärt, als ich die Untersuchung wollte ... Erst der Hinweis, dass ich quasi Privatpatient bin und das ja selbst zahle, hat die aktiv werden lassen.

    Was mir noch einfällt ... meine Verhaltenstierärztin fragte sehr explizit nach Mittelmeerkrankheiten, weil Lucy ja auch aus dem Tierschutz kommt. Da scheint es auch einen Zusammenhang zur Schilddrüse zu geben. Er kommt aus Griechenland? Wurde das Profil gemacht?