Beiträge von Lysaya

    Mandarinenmädchen bei Iwan damals nicht. Der TA hat meinen Mann und mich gehen lassen (war Freitag nachts und alle Rechner schon runter gefahren) und am nächsten Morgen hat die Helferin angerufen und mich gebeten, in die Praxis zu kommen.

    Ansonsten gab und gibt es immer die Quittung/Rechnung nach Bezahlung, ja.

    Ich denke ja auch, dass man über das Procedere in dem geschilderten Fall und den Betrag reden kann. Aber ich wär glaub ich erstmal froh, dass man meinem Tier überhaupt hilft und würd mir halt die Rechnung sehr genau ansehen. Vielleicht ist da wirklich im Eifer des Gefechts ein Missverständnis passiert.

    Ich habe in den gut 10 Jahren Hundehaltung bisher ein einziges Mal erlebt, dass wir nicht sofort und bar zahlen mussten - das war in der Nacht, als unser Iwan im Notdienst operiert und euthanasiert werden musste. Wir hatten derweil 23 Uhr, TA war seit 7 Uhr in der Praxis, selbst völlig ko und er hat uns mit einer Umarmung und "wir melden uns" nach Hause geschickt.

    Alle anderen OPs und Behandlungen mussten immer sofort und ohne Abzüge bezahlt werden. Und die Praxis kennt uns, weil wir da phasenweise sogar 2x tgl. waren und ich inzwischen mindestens eine Helferin und den halben Warteraum gekauft habe ...

    Nachdem ich gehört habe, wie ein junger Mann da um eine Rechnung gefeilscht hat und die Helferin ihm die offenen Posten von den letzten 4 Monaten vorgehalten hat, wundert mich das überhaupt nicht und ich finde, es ist auch das gute Recht des Tierarztes, denn der muss auch seine laufenden Kosten begleichen.

    Ich hab gerade mal aus Jux aus der GOT die Posten (Untersuchungen, Kastration, Übernachtung in TK, ...) zusammen gerechnet (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) und kam schon ohne Narkose, Medikamente und Wundmaterial auf knapp 1000 Euro beim 3-fachen Satz.

    Deckt sich ziemlich mit dem, was wir für unsere Lucy damals an Kosten hatten.

    Laut Gebührenordnung geht es nicht nur um die Uhrzeit, sondern auch um den Aufwand.

    Je nach Einzelfall (Beeinflussung des Praxisablaufs oder Komplikation, Dauer der OP/Behandlung ...) kann der TA auch unabhängig von den Öffnungszeiten den höchsten Satz nehmen.

    Das mit den Notdienstzeiten ist nur für diese 50 Euro Pauschale bindend.

    Ich glaube auch, dass es wie ein Notfall abgerechnet werden darf.

    Sehe das wie Terri-Lis-07

    Immerhin bringt diese OP den gesamten Praxisablauf durcheinander. Auch unser Tierarzt berechnet bei akuten Vergiftungen / Bisswunden wie einen Notfall, das hab ich neulich mal mit gehört.

    An den Öffnungszeiten kann man das allein nicht festmachen. Wenn ich den letzten Termin innerhalb der Praxiszeit habe und da verschiebt sich aufgrund eines Notfalles etwas, dann zahle ich ja auch nicht den "Nachtdienstpreis", nur weil ich plötzlich außerhalb der Zeit bin. :ka:

    Aber 1200 Euro für Kastration und Nacht in der Tierklinik plus Medis/Nachsorge klingt in der Notfallabrechnung jetzt nicht so unrealistisch.

    Unserem TSV hat man für die Kastration unserer Lucy auch 800 Euro in Rechnung gestellt - wir waren morgens um 7 Uhr dort, massive Entzündung und Zysten. Das war dann auch eine Not-OP. Sie brauchte aber nicht dort bleiben. Dann kam noch Nachsorge beim Haustierarzt dazu, aber da kenn ich die Zahlen nicht, der hat das direkt mit dem Verein abgerechnet.

    Vielleicht liegt es ja an der Perspektive, aber die Nase sieht schon arg zerknautscht aus?

    Und "Vorbiss erwünscht" heißt vermutlich, dass der Unterkiefer vor dem Oberkiefer sein soll ... (hatte ich auf einer Züchterseite gelesen).

    Als gesündere Variante gibt es ja noch den Continental Bulldog, der ist sogar VDH anerkannt.

    Das, was google mir auf den ersten drei Seiten an Bildern ausspuckt, sieht alles andere als gesund aus ...

    Und auch der Mops ist im VDH anerkannt ... das ist doch kein Argument?