Beiträge von Lysaya

    Hast du diesen "wasserarm" (also dieses drehbare Teil wo das Wasser raus spritzt) gereinigt?

    Ja, die Maschine sieht von innen blitzblank aus. Ich kann leider auch nicht so wirklich lokalisieren woher der Geruch kommt.

    Das ist das blöde an den Dichtungen. Dass da drunter was sitzt, siehst Du erst, wenn Du sie auseinander nimmst.

    Keine Ahnung, wie der Schmodder dahin kommt.

    Selbst wenn Du die von oben abwischst, lebt es da drin/drunter immer noch, aber das Wasser mit der Reinigungslösung kommt da nicht hin - ist vermutlich sinnvoll, wenn Wasser nicht an der Dichtung vorbei kann |)

    Ich hab eine andere Frage.

    Meine Spülmaschine müffelt und ich weiss nicht wieso. Ich hab alles schon rausgenommen, angeschaut, geputzt, abgeschraubt was ich konnte. Trotzdem, nach jedem Waschgang wenn ich die öffne - bah.

    Hast Du die Türdichtungen mal ausgebaut?

    Was sich da drunter sammelt, das glaubt man nicht ...

    Und da kommen die Reinigungstabs nicht wirklich hin.

    Vorzugsweise die unter der Kante von der Türklappe.

    Wir haben die Spülmaschine von Ikea, da kann man den Gummi rausziehen, säubern und wieder rein drücken.

    Irgendwie ist aus meinen Kiwipflanzen und den Erdbeeren auch nicht wirklich etwas geworden :(

    Es war wohl zu nass, zu wenig sonnig.

    Einzig ein Trieb hat etwas an Größe gewonnen, aber die obere Spitze ist nun braun zusammen gekräuselt und die Blätter werden gelb.

    Ich hoffe, ich bring sie über den Winter und habe im nächsten Frühjahr mehr Glück :(

    Nur die Himbeere gibt Gas wie nix Gutes. Und die Brombeere hat immerhin zwei Blüten.

    Wir drücken auch die Daumen für Rosi und für alle anderen, die es brauchen ...

    Diese Dauerbluterei hatten wir bei Lucy. Aber bei ihr waren es Zysten, die dafür verantwortlich waren. Nach der Kastration war der Spuk vorbei.

    Gibt es Zysten, die da irgendwie noch "rumschwirren" könnten?

    Wie oft hat sie denn schon AB bekommen und wie oft hatte sie hinterher Darmaufbau?

    Wir haben sie, seit sie 13 Monate ist (aus dem Tierschutz). Was also im ersten Lebensjahr war, kann ich leider nicht sagen.

    Als sie bei uns ankam hatte sie eine massive Vaginitis, da gab es 14 Tage Amoxi und anschließend Dr. Wolz Darmflora Plus für drei Wochen.

    Nach ihrer Kastration (aufgrund Entzündung der Gebärmutter und über 20 Zysten pro Eierstock) hatte sie auch nochmal Antibiose, aber danach gab es keinen Darmaufbau.

    Dann hatte sie extrem hartnäckige Augenentzündungen über mehrere Monate, da gab es Antibiose als Tropfen.

    Sie ist jetzt 3 Jahre, ansonsten wirklich fit.

    Sie hat auch noch nie Probleme mit dem Magen/Darm gehabt.

    Jetzt aktuell hatten wir halt auch den Futterwechsel aufs Nierendiätfutter.

    Im Blutbild waren die Eosinophilen extrem erhöht und wir haben zwei Wurmkuren gegeben.

    Also ich hab jetzt das Omnibiotic bestellt. Darmsanierung will ich ja auf alle Fälle machen. Und Vit. B12 wird natürlich auch substituiert.

    Außerdem gab es einige Hunde mit absurden Thyroxin Dosierungen, von einem negativen hormonellen Feedback Loop war wohl nichts bekannt...

    Das kommt dann wohl auf die Erfahrung an.

    Unsere VTÄ hat als allererstes die Forthyrondosis hinterfragt, sich den Verlauf der T4-Kontrolle angesehen und schlussendlich auf ein anderes Präparat in geringerer Dosis umgestellt. Seitdem geht es Lucy richtig gut.

    Der Unterschied zu einem rein positiv arbeitenden Hundetrainer ist meiner Ansicht nach das medizinische Fachwissen, das der "normale" Hundetrainer in der Regel nicht hat. Und ja, es gibt auf beiden Seiten gute und schlechte Kandidaten. Aber ich hab bisher noch nicht einen Trainer getroffen, der in der Lage war, ein Blutbild zu lesen und als ich mit dem ersten SD-Profil in unserer Hundeschule war hieß es: "ich würd der mal zwei 400er geben" was ich als Aussage eines Laien schon echt gewagt finde.

    In der Schilddrüsengruppe für Hunde hab ich gelesen, dass das geriartrische BB und gesamte SD-Profil mit allen Werten und Antikörpern zwischen 150 - 180 Euro kostet.

    Wir hatten schon ein Blutbild, allerdings mit T4, T3, fT4 und TSH.

    Mehr Werte wollte unsere Ärztin gar nicht haben, weil sie "den Hund und nicht die Zahlen behandelt".

    Jeder Hund hat seinen Wohlfühlbereich. Lucy ist jetzt so eingestellt, dass es ihr wirklich gut geht, obwohl der Wert (laut Literatur) eigentlich noch zu niedrig wäre. Wenn wir aber höher dosieren, kippt sie ins Gegenteil. Schilddrüse ist wirklich ne komplizierte Kiste.

    Unsere VTÄ hat keinen "normalen" Praxisbetrieb. Sie macht wirklich nur diese Beratungen, vielleicht ist das der Unterschied.

    Bei uns stand ja die Diagnose "SDU" schon, daher war meine Fragestellung ja nicht "was hat der Hund?" sondern "wie gehen wir damit um?"

    Die Frage ist, wann Du den Termin bei der Ärztin hast. Für die Blutuntersuchung(en) wäre es gut, wenn Elsa nüchtern ist. Ist sie ja im Regelfall vermutlich nicht, dann müsste es ohnehin einen zweiten Termin geben. Ich denke, ich würde versuchen vorher die Blutwerte zu bekommen und schon mit etwas Handfestem dort vorsprechen zu können. Sie kann sich ja dennoch ein Bild machen und erst danach auf die Zahlen gucken.

    Hej,

    es gibt ja einige wenige Praxen, die sich auf Verhalten spezialisiert haben. Wie ich feststellen durfte, sind die nicht unbedingt in der Preiskategorie Schnäppchen.
    Wer war von euch schon mal bei einer auf Verhalten spezialisierten Praxis für Veterinärmedizin? Weshalb? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?Hat es euch weitergebracht?

    Ich freu mich wie ein Schnitzel wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt.

    Jup, richtig recherchiert, wir waren auch dort und der Besuch war ein Segen!

    Mit Lucy haben wir ja einige gesundheitliche Baustellen, die z.T. auch aus ihrer Vergangenheit resultieren und wo wir keinen Einfluss nehmen konnten. Mit Hilfe eines Trainers und viiiiel Geduld waren wir schon ein gutes Stück weiter gekommen, aber es war nicht perfekt.

    Eine Blutuntersuchung ergab dann Probleme mit der Schilddrüse und unsere Haustierärztin hat sich wirklich Mühe gegeben, das einzustellen, kam aber nicht richtig weiter.

    Also hab ich eine der wenigen Schilddrüsentierärztinnen gefunden, die sogar in unserer Stadt praktiziert :hurra:

    Ich habe den Termin dort gemacht und schon am Telefon wurden wichtige Parameter abgefragt. Blutbefunde sollte ich vorab schicken und zum Termin wollte sie die ganze Familie - einschließlich Ersthund Bodo - sehen. Sie war direkt sehr offen, dass ihre Preise nicht besonders günstig sind (120 Euro für die Erstberatung von 60 Minuten, jede weitere Stunde 60 Euro - wir waren 2,5 Stunden dort und haben 180 Euro bezahlt, weil wir ein paar mal von Paketboten oder ihrem Mann unterbrochen worden waren).

    Bei dem Termin selber hat sie sich erstmal sehr viel mit uns unterhalten und viel aufgeschrieben. Für mich war erstaunlich, dass es gar nicht so sehr um Zahlen und Blutwerte ging, sondern um die Vergangenheit, ihr Verhalten, ihr Umgang mit uns.

    Sie hat Lucy direkt richtig eingeschätzt, ohne sie auch nur ein einziges Mal bis dahin angefasst zu haben. Sie hat die Angstmaus total in Ruhe gelassen und Bodo gestreichelt, sodass die Kleine dann neugierig genug war, selbst zu ihr zu gehen und zaghaft ein Leckerchen zu nehmen.

    Körperliche Untersuchungen macht diese Ärztin nicht, sie arbeitet auf Überweisung durch die Haustierärzte und lässt über diese Praxen auch das Blut abnehmen. Die Auswertung macht sie dann aber selbst. Sie hat auch lange mit unserer Ärztin telefoniert und ich konnte mir ihre empfohlenen Medis dann bequem in meiner Praxis abholen. Meine Tierärztin hat mir neulich noch versichert, dass sie sehr begeistert über die Zusammenarbeit und die neuen Erkenntnisse wäre.

    Nach dieser Erstvorstellung hatte ich nur noch telefonischen oder Mailkontakt, der immer sehr ausführlich und aufschlussreich war.

    Mein Eindruck ist, dass sie viel mehr Zeit einplanen kann, als ein "normaler" Praxistierarzt. Sie hat Lucy wirklich im gesamten angesehen, so wie Wurli das auch beschreibt. Das hat mich sehr beeindruckt.

    Auf IGS wurde nicht getestet, aber die Symptome passen auch nicht ganz. Da ich aber sowieso nächste Woche (mal wieder) beim Tierarzt bin, spreche ich das an.

    Sie bekommt normales Hundefutter und manchmal Reste von unserem Essen.

    Ich hab leider den genauen Vit. B 12 Wert nicht, kann ich mir aber noch abholen beim TA.

    Telefonisch hat man mir mitgeteilt, dass er "knapp in der Norm" läge, aber das Labor die Substitution für erforderlich hält.

    Die Schilddrüsen-Tierärztin hat mir erklärt, dass Vit. B12 auch bei akutem Stress niedrig sein könne, weil der Körper zum Stickstoffabbau Vit. B12 verbraucht:

    Zitat

    Neuere Forschungen haben ergeben (Kuklinski, 2008), dass beim Abbau von Stickstoffmonoxid große Mengen von Vitamin B12 irreversibel verbraucht werden. Zu viel Stickstoffmonoxid (NO) entsteht durch psychischen und physischen Stress, spezielle stickstoffhaltige Chemikalien und hemmt die mitochiondriale Atemkette, sprich, stört die ATP- bzw. Energieproduktion in der Zelle.

    Lucy stand ja durch die Schilddrüsengeschichte und ihre schlechte Herkunft recht lang unter Stress.

    Aber substituiert wird es so oder so und IGS spreche ich mal an.