Beiträge von Lysaya

    Jetzt mal unabhängig vom Beißvorfall ... wie stellst Du Dir das denn mit (zukünftigen) Kindern vor? :omg:

    Du hast gesagt, Du hast Dir den Hund ausgesucht, weil er ein "sanfter Riese" ist und es wichtig ist, dass er mit Kindern zurecht kommt.

    Wenn es jetzt schon nicht möglich ist, den Hund an der Leine zu führen ... wie soll das mit Kinderwagen und/oder Kleinkind funktionieren?

    Ich habe selbst zwei große Hunde, wenn ich mit beiden gehe, führe ich 80kg an der Leine.

    Die müssen hören, mit Kraft hälst Du da nix.

    Dass Du ernsthaft überlegen musst, ob ein Trainer sinnvoll ist, nachdem Du jetzt schon nicht klar kommst und es einen Vorfall gab, erschreckt mich total ... Du kannst den Hund doch nicht die nächsten x Jahre - wobei x vermutlich recht klein sein wird - einsperren und hoffen, dass das von allein besser wird.

    Das wird sich nicht verwachsen. Der Hund wacht nicht morgens auf und sagt: alles klar, ab heute bin ich Familienhund!

    Ist das nicht personalisierte Werbung? Also da wird einem etwas vorgeschlagen, basierend auf dem, was Du in der letzten Zeit geklickt hast ...

    Zumindest hat mir das mal jemand so erklärt.

    An Miederhose, Messern und einer Bluse (?) find ich jetzt aber auch nix so schrecklich verstörend. ^^

    Nochmal zur Versicherung. Als wir Lucy aus dem Tierschutz zu uns genommen haben, war sie ein Jahr alt.

    Sie kam hier an und hatte Durchfall - vermutlich von der Aufregung.

    Die Orga wollte, dass wir zum TA gehen, haben wir natürlich gemacht.

    Als wir den Hund dann übernommen haben, hab ich die OP-Versicherung bei der Uelzner abgeschlossen. Die haben sich mit dem TA in Verbindung gesetzt und aufgrund des einmaligen Durchfalls ( ! ) sollten alle OPs im Bauchraum ausgeschlossen sein. Abgesehen davon ist die Ausschlussliste sowieso endlos lang ... Bewegungsapparat ist unabhängig von den Vorerkrankungen eh praktisch raus (ED ist begrenzt auf zwei OPs je 1400 Euro).

    Mein Tierarzt hat mir ein Gutachten geschrieben, dass es nur ein Magen-Darm-Infekt war und nun ist dieser Ausschluss wieder raus genommen.

    Bei der Hündin meiner Bekannten ist alles raus, was mit den Augen zu tun hat, weil sie als Junghund öfter Augenentzündungen hatte.

    Ich würde mich da echt nicht drauf verlassen.

    Ein Anderes Problem ist - Heute müsste sie dafür in Narkose, damals wäre es auch ohne möglich gewesen.

    Man darf ja als Halter beim röntgen nicht mit rein. Ohne mich geht aber rein garnix, weil sie Fremde Leute ziemlich unnötig findet.

    Ich bin bei jedem Röntgen bisher dabei gewesen. Verkleidet wie ein Marsmännchen, kurz gefragt, ob ich schwanger wäre ... und dann durfte ich fixieren.

    Bodo liebt den Tierarzt zwar heiß und innig, aber er hasst es auf dem Tisch rum geschoben zu werden. Mit mir zusammen ist das kein Problem.

    Weil ich es gerade in der Verwandtschaft erlebt habe: Klärt, ob Ihr ggf. einen der Hunde wieder zurück geben könnt.

    Das klingt jetzt böser, als es eigentlich gemeint ist. Aber meine Tante hat auch ein Pärchen aus dem Tierheim geholt, die "unbedingt" zusammen bleiben müssten und "auf gar keinen Fall" getrennt werden dürften. Im Tierheim sah das wohl auch noch total harmonisch aus ... ganz anders, als sie dann im neuen Zuhause angekommen waren.

    Da zeichnete sich schnell ab, dass die eine Hündin sehr gut auf die andere verzichten konnte und es war ein Riesendrama, welche man wieder zurück gibt und ob überhaupt.

    Tierheim bestand dann auf dem Vertrag und wollte beide Hunde zurück ...

    Zum Glück fand sich in der näheren Bekanntschaft jemand, der die andere Hündin übernommen hat und nachdem das mit dem TH geklärt war, sind jetzt alle zufrieden. Auf gemeinsame Gassigänge freuen sich die Mädels, aber im jeweiligen Zuhause wird die andere nicht geduldet.

    Ich finde es hat Argumente dafür und auch dagegen und kommt wohl auch etwas auf die eigene Haltung gegenüber Schmerzmitteln an. Ich selber nehme ziemlich selten welche. Und das mit dem "man bewegt sich weniger wenns weh tut" stimmt ja auch beim Menschen...

    Als chronischer Schmerzpatient rollen sich mir da aber auch die Zehennägel auf ...

    Du kannst für Dich ja selbst entscheiden, was Du aushälst, aber ein Hund kann das nicht äußern.

    Kein Schmerzmittel zu geben bedeutet, dass man eine Schonhaltung einnimmt (das ist nämlich dieses "weniger bewegen" eigentlich).

    Schonhaltung ist in den meisten Fällen auch Fehlhaltung und zieht andere Probleme nach sich.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "mit Medikamenten voll stopfen" und dem sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Schmerzmitteln.

    Genau so hat keiner von "pausenlos wegsperren" gesprochen, sondern von ruhiger halten - auch da gibt es nicht nur schwarz und weiß.

    Wieso ist ein normales Röntgen nicht ohne Sedierung möglich? Bei drei Hunden, die ich bisher hatte, hat immer ausgereicht, sie während der Aufnahme mit den Händen kurz zu fixieren - dauert ja nur ein paar Wimpernschläge.

    Bemerkenswert war in dem Zusammenhang der Anruf der Bibliothekarin, ich müsse meinen Sohn abholen. Nicht, weil er Ärger machen würde, sondern "das kann ja nicht sein, dass er so viel liest". Rausfliegen aus der Bibliothek wegen lesen ist vermutlich auch einmalig.

    :smile:

    Nö?

    Also ich fands ziemlich befremdlich. Andere Kinder gammeln den ganzen Tag in der Stadt rum ... sie mussten sich ja nicht mal um ihn kümmern? Bzw. hätten sie ihm ja auch schlicht erlauben können, mehr Bücher mitzunehmen, dann hätt ich ihn auch nicht dort gelassen :D