Was ich aber tatsächlich auch sehr rücksichtslos den Mitmenschen gegenüber finde ist, wenn man mit einem Hunde diesen Kalibers ungesichert in die Öffentlichkeit geht, den man nichtmal halten kann. Ja, der Hund ist jetzt erstmal da, der muss raus sich lösen und bewegen, aber warum man dann sowas relativ einfaches wie einen Maulkorb nicht nutzt erschließt sich mir nicht.
Mir schon.
Selbst mit Trainerin war nicht einmal möglich, ein Halti dran zu machen - bzw. dran schon, aber da wurde er steif.
Ich schätze, wenn jemand unsicher an die Sache mit dem Maulkorb dran geht und zusätzlich weder Erfahrung mit dem Umgang oder dem Sitz des selbigen hat, kann das auch sehr unschön enden.
Im schlimmsten Fall denkt Henry sich: Alles klar, Dir muss ich die Spielregeln also auch noch erklären.
Die Angst der TE sich da ohne fachliche Hilfe dran zu wagen, finde ich durchaus verständlich.
Umso schlimmer, dass die Trainerin der Orga das nicht direkt als erstes in Angriff genommen hat, sondern sich auf Halti - hat nicht geklappt - und "Sitz" - hat auch nicht geklappt - festlegt.
Sicherung ginge da doch vor und ich kann auch nach wie vor nicht verstehen, wie die Orga sich das vorstellt. Mit "wir haben gerade keine Pflegestellen, aber den Hund wollen wir auf alle Fälle zurück" machen die es sich ja echt leicht. Dass da so ein Gespann mit unausgewogenen Kräfteverhältnissen und einer zunehmend hilflosen Halterin eine wachsende Gefahr ist, scheint die gar nicht zu interessieren.
Ich weiß aber gar nicht, ob ich den Trainerbesuch am Freitag noch abwarten würde.
Die Situation wird ja immer verzwickter und auch wenn es die weltbeste Trainerin am Freitag ist, wird es eine ganze lange Zeit dauern, mit Henry entspannt spazieren zu gehen. Jeder weitere Vorfall wird das Vertrauen erschüttern - in Henry und in sich selbst.
Mir tun wirklich alle beide total leid und so einer Orga gehört das Handwerk gelegt.