Beiträge von Lysaya

    Es spielt aber keine Rolle, ob Du etwas unfair oder unfassbar findest.

    Du hast den Hund unterschlagen und das kann Dir jetzt auf die Füße fallen.

    Ich würde mich auch nicht "demnächst" sondern sehr zeitnah mit der Gesellschaft auseinandersetzen. Sieht nämlich blöd aus, wenn die Gegenseite Dir zuvor kommt und Du in die Defensive gedrängt wirst.

    Dann kannst Du Dich wirklich nur noch rechtfertigen.

    Es war blauäugig, sich auf die Duldung zu verlassen und zu hoffen, dass es nicht auffällt.

    RafiLe1985 an Deinen Thread musste ich auch erst denken. Hier hat sich im Lauf der Diskussion aber raus gestellt, dass das Problem tiefer liegt. Es gibt scheinbar gar keine Haltungserlaubnis, sondern nur eine Duldung (die auf Hörensagen beruht). Klar, die Bedrohungen kann man zur Anzeige bringen, aber das Problem der Tierhaltung muss anders gelöst werden.

    Vielleicht steht ja - mit Glück - etwas dazu im Mietvertrag. Aber das würde ich wirklich von jemandem prüfen lassen, der sich damit auskennt. Da gibt es inzwischen so viele Klauseln und Ausnahmen. Mir war gar nicht klar, dass man das u.U. auch an der Hundegröße festmachen kann.

    Nein, wir haben die Wohnungsgesellschaft damals nicht gefragt, da uns viele andere Halter der Gesellschaft sagten, dass sie es auch nicht taten und alles seit Jahrzehnten gut läuft, ohne jegliche Probleme. Wie bereits erwähnt, werden Hunde geduldet, auch bei Mietern, die nicht um eine Erlaubnis gebeten haben. Es kann doch nicht sein, dass mir meine Hunde weggenommen werden sollen, während andere Mieter ihre Hunde halten dürfen. Das hat nichts mit Gleichbehandlung zu tun. Schließlich verpetze ich auch nicht fremde Menschen, da mich das absolut nichts angeht.

    Oha ...

    Du solltest das wirklich von einem Anwalt prüfen lassen, was genau zur Tierhaltung im Mietvertrag steht.

    Mit "aber andere machen das auch" kannst Du auf die Nase fallen.

    Die Wohnungsgesellschaft kann Euch die Tiere nicht wegnehmen, aber durchaus die Haltung untersagen - sprich: Ihr zieht aus oder gebt die Tiere ab.

    Und auf Gleichbehandlung kann man sich da vermutlich auch eher nicht berufen.

    Dass es nicht gerecht ist, da stimm ich zu, aber Du brauchst das unbedingt schriftlich, dass Tierhaltung erlaubt ist, sonst steht das auf sehr wackeligen Füßen ... und da braucht es nicht mal Tierschützer für.

    und 2. den Tierschutz zu alarmieren. Ich wüsste nicht, was mit mir los wäre, wenn man uns unsere Tiere grundlos wegnehmen würde, obwohl wir uns so liebevoll und zeitaufwendig um sie kümmern.

    Falls Dir diese Sorge noch niemand genommen hat: Es gibt nicht "DEN Tierschutz".

    Da kann nicht einfach jemand bei Dir klingeln und sagen "Ich komm vom Tierschutz und nehme Deine Tiere jetzt mit."

    Das sind in aller Regel irgendwelche Privatleute, die sich das mehr oder weniger anmaßen, aber genau so viele Rechte haben, wie Du, wenn Du das beim Nachbarn versuchst: gar keine.

    Um die Tiere von Amts wegen entzogen zu bekommen, muss viel mehr passieren, als die Meldung eines Nachbarn "der Hund bellt/die Katze sitzt am Fenster".

    Sollten solche Leute bei Euch klingeln (egal ob mit oder ohne hübsch laminierten Ausweisen) musst Du denen weder Auskunft geben noch Einlass gewähren.

    Bei begründetem Verdacht läuft das über Ordnungs- und/oder Veterinäramt und mit jemand anderem würde ich mich da gar nicht auseinander setzen.

    Lieben heißt auch loslassen und ich finde es mutig und stark, dass Du für Euch beide entschieden hast.

    Die Erfahrungen, die Du jetzt gemacht hast, kann Dir keiner mehr nehmen und irgendwann, wenn Ruhe eingekehrt ist, wirst Du auch wieder an die unbeschwerten Zeiten gern zurück denken.

    Dass jetzt der Stress erstmal raus ist, wird Euch beiden gut tun :bussi:

    Ich wünsche Euch beiden alles Gute!

    Bodo hat heute wieder Mäkeltag.

    Futter 1 ... och nö.

    Futter 2 ... hm. Ein Bröckchen vielleicht.

    Futter 3 ... geht vom Napf weg.

    Käse ... Nö.

    Wurst ... Nö.

    Dose ... auch nicht.

    Ok, entweder spinnt er oder es ist doch der Zwingerhusten? Aber so ist er eigentlich fit, kein Fieber ...

    Erstmal Gassi gegangen.

    Da hat er dann ein Mini-Leckerchen genommen. Gut, zuhause dann ein Bröckchen Beneful (Überbleibsel vom Gasthund).

    Hab ihm Futter 1 (momentan eigentlich sein Favorit) angeboten ... nö.

    Fülle Futter 1 vor seinen Augen aus dem Napf um in MEINE Müslischale ... er verputzt das ganze Futter und bettelt seitdem rum o.O

    Erklärt mir mal jemand diesen Troll?

    Was ich aber tatsächlich auch sehr rücksichtslos den Mitmenschen gegenüber finde ist, wenn man mit einem Hunde diesen Kalibers ungesichert in die Öffentlichkeit geht, den man nichtmal halten kann. Ja, der Hund ist jetzt erstmal da, der muss raus sich lösen und bewegen, aber warum man dann sowas relativ einfaches wie einen Maulkorb nicht nutzt erschließt sich mir nicht.

    Mir schon.

    Selbst mit Trainerin war nicht einmal möglich, ein Halti dran zu machen - bzw. dran schon, aber da wurde er steif.

    Ich schätze, wenn jemand unsicher an die Sache mit dem Maulkorb dran geht und zusätzlich weder Erfahrung mit dem Umgang oder dem Sitz des selbigen hat, kann das auch sehr unschön enden.

    Im schlimmsten Fall denkt Henry sich: Alles klar, Dir muss ich die Spielregeln also auch noch erklären.

    Die Angst der TE sich da ohne fachliche Hilfe dran zu wagen, finde ich durchaus verständlich.

    Umso schlimmer, dass die Trainerin der Orga das nicht direkt als erstes in Angriff genommen hat, sondern sich auf Halti - hat nicht geklappt - und "Sitz" - hat auch nicht geklappt - festlegt.

    Sicherung ginge da doch vor und ich kann auch nach wie vor nicht verstehen, wie die Orga sich das vorstellt. Mit "wir haben gerade keine Pflegestellen, aber den Hund wollen wir auf alle Fälle zurück" machen die es sich ja echt leicht. Dass da so ein Gespann mit unausgewogenen Kräfteverhältnissen und einer zunehmend hilflosen Halterin eine wachsende Gefahr ist, scheint die gar nicht zu interessieren.

    Ich weiß aber gar nicht, ob ich den Trainerbesuch am Freitag noch abwarten würde.

    Die Situation wird ja immer verzwickter und auch wenn es die weltbeste Trainerin am Freitag ist, wird es eine ganze lange Zeit dauern, mit Henry entspannt spazieren zu gehen. Jeder weitere Vorfall wird das Vertrauen erschüttern - in Henry und in sich selbst.

    Mir tun wirklich alle beide total leid und so einer Orga gehört das Handwerk gelegt.

    Ich finde es schrecklich, wie die Orga mit Dir umgeht. Jetzt wird ein wichtiger Termin abgesagt, man hält Dich weiter hin.

    Hoffentlich können sie im Fall einer Abgabe zuverlässiger sein und dafür sorgen, dass Du und Henry zur Ruhe kommen ...

    Was Du schreibst, klingt nicht doof. Und doch. Es ist etwas passiert: Du hast wieder gezeigt bekommen, wie hilflos Du bist und wie wenig Du Henry entgegen setzen kannst. Du hast die wütenden Blicke des anderen Hundehalters ertragen. Das ist nicht leicht. Das tut weh ... und man fühlt sich noch schlechter als eh schon.

    Unsere Lucy ist die Schreckschraube schlechthin. Anfangs hat sie alles, was näher als 200m war, wütend angebellt. Sie war mir peinlich und ich war manchmal kurz davor sie am Zaun anzubinden und allein nach hause zu gehen.

    Aber bei Dir liegen die Dinge ja anders. Du bist weitgehend allein mit Henry. Alles lastet auf Dir und dann noch nicht mal Hilfe von den Leuten, deren "Job" das eigentlich wäre.

    Wenn es raus muss, dann weine.

    Blöd ist natürlich, dass Du keinen Garten hast. Es würde eine Menge Druck raus nehmen, wenn Du wüsstest, dass Du ihn für die paar Tage bis zur Trainerin einfach auf die Wiese lassen kannst. Jetzt wirst Du jedes Mal in die Situation gebracht und es ist fast schon eine selbsterfüllende Prophezeiung.

    Ihr tut mir wirklich von Herzen leid. Aber mach Dir keine Vorwürfe. :streichel: