Beiträge von Lysaya

    Danke. Das ist eine gute Idee.

    Gerade mit meinem Mann gesprochen, wir werden mindestens die Blut/Kot-Untersuchung vorziehen.

    Medikamente bekommt er so ja nicht, sondern nur die Zusätze (und aktuell Hustensaft) - aber Zusätze hab ich jetzt schon weg gelassen, damit ich eine Ursache ausschließen kann.

    Der blöde Kerl hat gerade mit Lucy im Garten getobt, mich halb aufgefressen und jetzt heult er hier rum und tanzt, weil mein Mann die Hundehose angezogen hat und er doch voll gern Gassi gehen würde :muede:

    Wir waren ja auch nicht gerade erst eine Stunde ...

    zum B12: Es ist/ wäre mir wichtig, dass es die sofort verfügbare Form ist. Also Methylcobalamin statt Cyanocobalamin. Letzteres wird kaum direkt aufgenommen. Es gibt da ein Spray von pure advantage. Das empfiehlt meine TÄ.

    Vitamin B12 DUO 1000µg Tropfen
    Vitamin B12 DUO 1000µg Tropfen mit zwei aktiven B12 Formen (Methylcobalamin & Adenosylcobalamin) PZN 15876376 (Österreich PZN 5175052)…
    sinoplasan.de

    Wir haben dieses.

    Das hat die Tierärztin von Lucy empfohlen.


    Es muss etwas im Kopf falsch gewesen sein.

    Den Verdacht hab ich inzwischen auch. Bodo musste unter der Geburt einen Sauerstoffmangel gehabt haben. Er war der Welpe, der direkt nach der Geburt reanimiert werden musste. Ich sag oft liebevoll: "der ist einfach etwas debil." Fängt ja damit an, dass er nur aus bestimmten Näpfen frisst und trinkt. Man kann ihn nachhaltig verstören, wenn man einen Stuhl dort hinstellt, wo er noch nie gestanden hat oder einen Schrank weg nimmt.

    In vielen Dingen ist er ein Autist. Keine Ahnung, ob Hunde das haben können.

    Das macht es so schwer, ein Muster zu erkennen.

    Hast du mal probiert, ob er lauwarme Suppe mag? Vielleicht hat er einfach mit festem Futter Probleme.

    Den Check würde ich auch vorziehen. Wurde mal nach Helicobacter geschaut?

    Suppe geht nicht. Mein Porridge geht manchmal. Joghurt geht mit Honig - ohne nicht.

    Dose geht manchmal angewärmt aus der Mikrowelle, wenn ich ihm dann einen Nachschlag aufwärme, lässt er es stehen.

    Wirklich, ich werde bekloppt mit dem Kerl ... und ich hab ihn doch so lieb.

    Vom Gewicht und Muskeln her ist er gut.

    Aber eine "Fremdfutterquelle" kann ich ausschließen.

    Ich kann jetzt noch die Leckerchen weglassen und gucken, wie er dann mit Schonkost reagiert.

    Hätte ich eine Diagnose wär das Ganze für mich einfacher zu händeln ...

    Ich wollte gerade das erste Bild, das die Züchterin mir geschickt hatte, mal zeigen. Leider finde ich es gerade nicht auf der Festplatte.

    Aber das ist symbolisch für die gesamte Welpenzeit:

    Mutter liegt auf der Seite und säugt vier Welpen, Bodo liegt abseits auf dem Vorderbein der Hündin und schläft.

    Mir wurde das als "guck mal wie süß! Alle trinken und er will lieber kuscheln!" geschickt.

    Ich hab das überhaupt nicht kapiert, bis ich dann hörte, dass er so schlecht zunimmt und die Zuchtleitung angeordnet hat, dass er zugefüttert und separat aufgepäppelt werden muss.

    Dass er mich veräppelt glaub ich auch nicht.

    Gerade hab ich heulend :ops: in der Küche gestanden, weil er mir hinterher gekommen ist und mich angemaunzt und angestuppst hat, weil er sein Futter wollte. Das Select Gold Ente.

    Er hat seine Morgenration auch aufgefressen und wirkt nun sehr zufrieden.

    Mit dem "Punkt überwinden" das kenn ich so gut. Eine Zeit lang, als er die akute Gastritis hatte, bekam er schon morgens direkt nach dem Aufstehen MCP, damit die Übelkeit rum war, dann ging die Schonkost rein. Aktuell frisst er ja nicht mal die gern -.-

    Von Vet Concept hatte ich noch Nierendosen für Lucy. Nach Rücksprache mit der TÄ sollte ich die versuchen, die hat er wirklich gut gefuttert.

    An Uhrzeiten kann ich das nicht ausmachen. Gestern morgen hat er sofort gefressen. Gestern Abend nix. Heute morgen wollte er nicht, jetzt gerade wollte er unbedingt. Ich weiß nicht, wie es nachher ist. :ka:

    Es macht auch keinen Sinn, auf einmal tgl. umzustellen, da er die große Menge niemals auf einmal fressen würde.

    Fürs nächste Frühjahr war der große Seniorcheck angedacht (nochmal Oberbauch-Schall, Herz, EKG, Blutbild, Zähne, ...) vielleicht zieh ich das einfach vor.

    Ich bin mit meinem Latein am Ende.

    B12 Mangel wurde nicht fest gestellt, aber bei den letzten paar Mal Gastritis hat die Tierärztin das immer direkt mit gespritzt.

    Ich hätte noch Tropfen hier, weil Lucy ja den Mangel hat.

    Dobby.2019 und micky86

    Kann das denn so lang "unentdeckt" bleiben?

    Wir haben so viele Phasen gehabt, wo es wirklich gut lief. Mit Köbers war er über ein Jahr total zufrieden.

    Ich weiß, dass er ein sensibler Hund ist und Stress sich arg auswirkt.

    Aber ich krieg schon selber Panikattacken, wenn ich aufstehe, weil ich mich frage: wie wird dieser Tag?

    Das erste Mal ließ sich dieser Reflex auslösen, als er den Zwingerhusten hatte. Dann war das ca. 4 Wochen nicht mehr auslösbar, jetzt kann man es wieder auslösen. Das spricht ja gegen eine (dauerhafte) Verengung.

    Beim Zwingerhusten war der Hals rot und die Lymphknoten geschwollen, das hat er aktuell nicht.

    Schmerzen schließt sie (und ich mittlerweile auch) aus, weil er überhaupt keine Zeichen zeigt. Kein Schmatzen, kein Zucken, kein Hecheln, kein Lecken ... Und ich hatte ihm ja schon Novalgin gegeben - so auf Verdacht - hat aber auch keine Veränderung gebracht.

    Mit Wurli bin ich im Kontakt. Wir hatten da auch lang drüber geschrieben, aber ihm fehlen auch einige Symptome.

    Für Magen- und Darm mache ich regelmäßig so eine Sanierung.

    Gerade beim Gassi hat er mich angehüpft und um Lecker angebettelt. Richtig fordernd. Das probeweise hingehaltene Leckerchen (beneful) hat er sofort verschlungen und wollte noch mehr haben.

    Wenn ich nur wüsste, ob er wirklich nur "rum trickst" ... :verzweifelt:

    Wir hatten Ultraschall und Röntgen vom Magen.

    Das war bis auf eine leicht verdickte Magenwand unauffällig.

    Die Tierärzte sagen, ich würde spinnen und er testet.

    Wie gesagt, vom Allgemeinbefinden ist er top. Er hat Phasen, da frisst er total gut.

    Wenn irgendwas mit dem Mageneingang wäre, würde er ja auch nicht die Leckerchen beim Tierarzt oder Toast mit Wurst essen.

    Ich seh da einfach keinen roten Faden.

    Weder in der Konsistenz, noch in der Menge oder der Geschmacksrichtung.

    Durchfall / Erbrechen hat er übrigens nicht.

    Zu dünn ist er nicht. Er ist für einen Berner Rüden eigentlich zu klein (61cm) und mit den 45kg wirklich gut.

    Futter stehen lassen kann ich nicht, dann würde Lucy das Dreifache ihrer Ration fressen -.-

    Die ist nämlich eher so Modell Labbi.

    Wir hatten das Salmon Pack von Vet-Concept. Das ging ca. 4 Wochen.

    Dann hatten wir Happy Dog ... nach einem 4kg Sack (ca. 10 Tage) nimmt er es nicht mehr.

    SELECT GOLD Sensitive Maxi Senior Lamm & Reis und SELECT GOLD Sensitive Maxi Senior Ente & Kartoffel.

    Hills k/d early stage bekommt Lucy ... manchmal nimmt er das.

    Dose hab ich von Real Nature, Premiere und sogar Rinti probiert.

    Vom Trockenfutter bräuchte er ca. 400g am Tag. Wenn ich 150g in ihn rein kriege, feier ich das schon :(

    Dieser Hund macht mich wahnsinnig.

    Fressen war schon immer ein Thema.

    Als Welpe hat er nicht gut getrunken, musste von der Züchterin zugefüttert werden. Er ist immer zu klein und zu leicht geblieben.

    Mit Leckerchen war er noch nie zu motivieren. Fressen hat für ihn überhaupt keinen Stellenwert.

    Mit 10 Monaten kamen die Hormone dazu, er hat das Fressen komplett eingestellt. Er wurde damals gebarft und hat sich ganz offensichtlich vor dem Futter geekelt. In der Zeit habe ich den Fehler gemacht, alles zu versuchen, damit er überhaupt irgendwas frisst. Gekocht, verschiedene Sorten Trockenfutter, Dose ... Alles ging für einige Wochen, dann war es wieder das gleiche Spiel.

    Nach der Kastration besserte sich das Ganze, aber dann kam die schlimme Ohrenentzündung, viele Antibiotika ... der Magen/Darm war völlig aus dem Ruder und er mäkelte erneut rum.

    Wir kamen auf Köbers, das er lange gut gefressen hat.

    Als Lucy zu uns kam, begann er Köbers zu verweigern. Noch ein Futterwechsel.

    Es pendelte sich ein, bis Lucy läufig wurde. Obwohl er kastriert ist, verweigerte er das gesamte Futter inklusive Leckerchen. Damit ging er so weit, dass der Magen nachhaltig geschädigt wurde, weil ich der Philosophie "kein Hund verhungert am Napf" gefolgt bin. Durch die lange Nahrungskarenz wurde die Magenschleimhaut dermaßen angegriffen, dass er Magenblutungen bekam. Von der Hills i/d gab es dann noch blutigen Durchfall obendrauf.

    Nach Lucys Läufigkeit / Kastration besserte es sich mit seinem Fressverhalten erstmal wieder und wir hatten etwas Ruhe.

    Bis massive Rückenschmerzen ihn plagten. Erneut Besuch beim Tierarzt, bei der Physio. Schmerzmittel, Cortison und schlussendlich Librela.

    Er kam wieder freudig in die Küche, forderte Leckerchen ein und sein Stück Käse zum Abendbrot.

    Vor einigen Wochen begann er wieder zu verweigern. Diagnose: Zwingerhusten, Halsschmerzen.

    Nach Antibiose und Hustensaft war es wieder besser.

    Jetzt vor einer Woche fing er wieder zu mäkeln an. Er nimmt nicht mal sein Stück Käse.

    Also nochmal zum Tierarzt. Hustenreflex am Kehlkopf wieder auslösbar, Lymphknoten nicht geschwollen, Hals nicht entzündet, Zähne scheinbar okay, Magen und Darm unempfindlich. Kein Fremdkörper im Maul.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Das Blutbild im Mai war top. Nichts, was auf Leber oder Niere hinweist. Herz, Lunge, Bronchien waren bei der Untersuchung frei.

    In der Praxis hat er auch Leckerchen gefressen.

    Hier steht er bedröppelt vor dem Napf und guckt wie der sprichwörtlich geprügelte Hund. Inzwischen hab ich 5 Sorten Trockenfutter hier stehen, vier verschiedene Dosen und Leckerchen. Das Einzige, was ich kampflos in ihn rein kriege, ist Toast mit Fleischwurst.

    Meine Freundin und mein Mann sagen: aussitzen.

    Und mir bricht das Herz, weil ich fürchte, irgendwas zu übersehen.

    Vom Allgemeinzustand ist er fit. Er spielt mich an, er geht gern Gassi, er hüpft auf die Couch.

    Mit 45kg steht er auch nicht kurz vor dem Hungertod, aber ich hab solche Angst, dass er wieder Magenblutungen und Co bekommt, wenn er einfach gar nichts frisst, dass ich hier bei jeder Mahlzeit wie bescheuert rum experimentiere.

    1. Futter? 2. Futter? 3. Futter? 1. Dose? 2. Dose? 1. Leckerli? Käse? Fleischwust?

    Wenn ich das durch habe und nichts davon rein ging, probier ich noch Joghurt.

    Er hat Hunger.

    Er kommt mit in die Küche, er guckt erwartungsvoll, trabt zum Napf ... hält die Nase rein und weicht rückwärts aus.

    Ich habe andere Näpfe probiert. Futter auf den Boden legen. Futter aus der Hand.

    Futter aufgeweicht, trocken. Sogar erwärmt in der Mikro.

    Gestern morgen hat er eine Portion Select Gold Ente gefuttert ... heute guckt er es nicht an.

    Jetzt liegt er in der Küche vor der Schublade mit den Leckerchen und jammert.

    Mir widerstrebt dieses "er wird schon irgendwann fressen" total. Ich hab sogar testweise Schmerzmittel gegeben, um den Faktor auszuschließen. Nö, auch dann frisst er nicht.

    Ich glaub wir sind inzwischen so dermaßen in einer Spirale, dass ich da nicht raus komme. Bei meiner Mutter nimmt er Leckerchen. Beim Tierarzt auch.

    Mein Mann sagt: "wenn es organisch wäre, würde er nicht auf Fleischwurstbrot abfahren."

    Aber auch die Routine zu wechseln, dass ihn jemand anders füttert, hat nicht geholfen.

    Bodo ist 6,5 Jahre. Auf Anraten der Tierärztin haben wir auf Seniorfutter gewechselt. Kann es wirklich sein, dass er einfach nicht mehr so viel braucht?

    Danke fürs Lesen, ich bin seit 4 Uhr wach und mach mir solche Sorgen :(

    Tierärztin rät übrigens auch zu: "Anbieten, rausgehen, wegstellen ... nach 4 Stunden nochmal probieren. Das kann man locker ne Woche machen, solang er trinkt"

    Trinken tut er gut.

    Momentan markiert und schnüffelt er aber auch wieder wie bescheuert. Mein Mann vermutet, dass vielleicht doch wieder Hormone durch knallen?