Beiträge von Lysaya

    Muskeln sind Schwerer als Fett...

    Nein XD

    1kg ist 1kg.

    Das Volumen ist ein anderes.

    Aber:

    Der Unterschied in puncto Volumenverhältnis ist wahrlich nicht eklatant, aber vorhanden. So wiegt ein Liter Fett etwa 0,92 Kilogramm. Ein Liter Muskelmasse würde etwas mehr auf die Waage bringen: etwa 1,06 Kilogramm.

    Das macht also keinen so großen Unterschied aus.

    Am wahrscheinlichsten sind Wassereinlagerungen durch den Sport.

    Zitat

    Wassereinlagerungen

    Ein weiterer Grund für eine Gewichtszunahme trotz Sport sind Wassereinlagerungen.

    Der Muskelkater, den du nach einer intensiven Trainingseinheit verspürst, ist nichts anderes als eine Ansammlung von Mikrotraumen in den Muskelzellen, die das Muskelwachstum erst ermöglichen. Um diese Verletzungen mit Nährstoffen für die Regenerationsphase zu versorgen, wird im Muskel temporär mehr Wasser gespeichert, was sich dann auf der Anzeige deiner Waage bemerkbar macht.

    Und dann haben wir Frauen da häufig noch ein hormonelles Problemchen ...

    Ist mir danach tatsächlich nie mehr mit ihm passiert.

    Ich hab dann Einzelstunden bei einer Forstaufseherin gehabt, weil bei Iwan das große Thema wirklich der Jagdtrieb war.

    Damals dachte ich wirklich, er wäre auf direktem Weg zu mir, ich hab ihm die Katze nicht angesehen - erst, als er nicht vor mir stoppte, sondern an mir vorbei schoss :ugly:

    Mit Bodo hab ich die Probleme nie gehabt.

    Da Lucy auch Jagdtrieb hat wie Teufel und andere Hunde ggf. anpöbeln will, kommt sie nicht an die Schlepp und für Flexi ist sie mir zu schwer.

    Es ist immer dasselbe. Der Umgang mit diversen Führhilfsmitteln will gelernt sein. Wer dies scheut, wird ewig negative Ehrfahrunsberichte posten. Das "Hund donnert mit 10 -20 m Anlauf in die Schleppleine, ist nicht zu halten" ist ein Klassiker. Stimmt auch, wenn man nur passiv zusieht und auf den Ruck wartet.

    Die gute Nachricht ist, man kann lernen, Führhilfsmittel sinnvoll einzusetzen.

    Stimm ich soweit zu.

    Kann aber halt auch eine Verkettung unglücklicher Umstände sein.

    Ich hatte in der Hundeschule den Umgang mit der Schleppleine gelernt und dieses Erlebnis war am Ende unserer fast zweistündigen Runde. Ich habe ihn jedes Mal abgerufen, bevor er das Ende erreicht hatte und es funktionierte super. Er war gut ansprechbar, alles kein Thema. Ich hatte mir schon vorgenommen, den Erfolg hier im Forum zu posten, weil ich mich so gefreut hatte.

    Dann in unserer Straße spielten Kinder, Iwan wollte dahin. Ich hab ihn abgerufen und er kam sofort zu mir. Sogar ziemlich schnell und ich hab ihn noch angefeuert. :ugly:

    Was ich halt nicht sehen konnte - aber er - war die Nachbarskatze, die hinter mir über einen Gartenzaun auf die Straße sprang.

    Iwan also im Galopp auf mich zu, an mir vorbei, riss mich herum und im Flug konnte ich die Katze noch wegrennen sehen.

    Keine Chance.

    Man kann nicht mit allem rechnen und die Augen überall haben.

    Es war zwei Stunden gut gegangen - einschließlich Kaninchen und Hundebegegnungen. Daher würd ich mich mal nicht als "allgemein zu blöd für Hilfsmittel" bezeichnen.

    Ich erinner mich, dass ich sogar im Flug noch "Stop!" gerufen hab, aber bis so'n Berner gebremst hat, dauert es ja auch noch mal etwas.

    Ich habe meine beiden (zusammen etwas über 80kg) lieber am Halsband.

    Berner wurden als Zughunde genutzt und die beiden entwickeln so eine Kraft mit dem Geschirr, ich glaube nicht, dass ich eine Chance hätte.

    Hier gibt es aber auch nur 2-3 Meter Leine oder frei.

    Einmal der Ausflug blutüberströmt in die Notaufnahme hat mir gereicht - obwohl man erstaunlich schnell drankommt, wenn man da so auftaucht :muede:

    Mit Schleppleine oder Flexi würde ich ein Geschirr nutzen.

    Und beim Brustring darauf achten, dass der auch echt dafür gedacht ist, da eine Leine dran festzumachen. Viele sind es nämlich nicht.

    Geschirr mit Frontring haben wir bei der 37kg Berner-Hündin probiert ... das war Murks.

    Das verzieht sich so sehr, wenn Hund in die Leine geht, dass man damit vermutlich sämtliche Gelenke belastet.

    Der Zug ist halt völlig unphysiologisch so schräg zur Seite und besser gehalten bekam ich sie dadurch auch nicht.

    Zur Schleppleine zitier ich mich mal:

    Schleppleine aber bitte, bitte nur, wenn der Hund wirklich gut an Dir orientiert ist.

    Auch mit 10 Meter kann man da die schlimmsten Verletzungen davon tragen.

    Und diesmal spreche ich aus eigener Erfahrung. Mein Hund war nämlich einfach nur der Katze hinterher und ich dachte, ich halte 52kg Berner, die 10 Meter Anlauf hatten, mit Kraft :dead:

    (Brustbein geprellt, Knie auf, Hände auf, Kiefer ausgerenkt, Schulter gezerrt, Platzwunde am Kinn, Handgelenk gestaucht, leichte Gehirnerschütterung ... Kollateralschäden wie Hose und Brille kaputt lass ich mal außen vor ...)

    6 Wochen Puddingsuppe, Joghurt und Mund nur 1cm öffnen dürfen.

    Das willst Du nicht.

    Ich würde tatsächlich zu einem gut aufgebauten Leinenführigkeitstraining raten. Das hilft ja auch ganz generell. Nicht nur bei Sichtung von anderen Hunden.

    Der SKN ist ein Witz.

    Ich hab mir damals ziemlich Gedanken gemacht, ob ich den "schaffe" und tatsächlich dafür gelernt.

    Dann saß ich da ... und bei 85% der Fragen war die richtige Antwort: Ich rufe meinen Hund heran, leine ihn an und sorge dafür, dass er keine anderen Menschen/Tiere belästigt. :ka:

    Mein einziger Fehler war, dass ich nicht wusste, wie groß der Zwinger für einen 20 Wochen alten Schäferhund sein soll.

    Da zählte dann aber auch nicht, dass ich a) nie einen Schäferhund haben würde und b) kein Hund in einen Zwinger käme.

    Der SKN ist völlig undifferenziert, wichtige Dinge gehen total unter.

    Ich komme aus NRW. Wir brauchen das für unsere Berner nicht ...

    §11 sagt zu "Großen Hunden":

    (5) Die zuständige Behörde kann die Beantragung eines Führungszeugnisses zum
    Nachweis der Zuverlässigkeit anordnen, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die
    Zweifel an der Zuverlässigkeit der Halterin oder des Halters begründen.

    §7 sagt zur Zuverlässigkeit:

    (3) Zum Nachweis der Zuverlässigkeit hat die Halterin oder der Halter eines
    gefährlichen Hundes ein Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde nach § 30
    Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes zu beantragen. Unberührt bleibt die
    Befugnis der zuständigen Behörde, die nach dem Bundeszentralregistergesetz
    zuständige Registerbehörde um Erteilung eines Führungszeugnisses auch der
    Belegart R zu ersuchen. In den Fällen des Absatzes 2 Nummer 3 und 4 kann von
    der Halterin oder dem Halter die Vorlage eines amts- oder fachärztlichen
    Gutachtens verlangt werden.

    Und unter §3 sind diese Hunde gefährlicher Rassen dann noch mal benannt (zusätzlich zu den Einzelfallentscheidungen).