21 Euro pro kg ... ich rechne das jetzt mal lieber nicht auf Bernergröße um. ![]()
750g Tüten find ich wirklich niedlich. Das wärn nicht mal 2 Tage ...
21 Euro pro kg ... ich rechne das jetzt mal lieber nicht auf Bernergröße um. ![]()
750g Tüten find ich wirklich niedlich. Das wärn nicht mal 2 Tage ...
Ist die Frage, ob man die Zysten nicht punktieren kann.
Bei Frauen geht das ja und ist vergleichsweise unkompliziert. Ich habs hinter mir
Jede Punktion wird aber unter Sedierung stattfinden und das ist auch nicht ganz ohne Risiko.
Gerade bei hormonell aktiven Zysten sind Rezidive ja häufig.
Ich würde das nicht mal bei einer Zuchthündin machen, sondern mich mit dieser Hündin aus der Zucht verabschieden.
Die Gefahr weiterer Probleme und das Risiko für Gewebeveränderungen wäre mir persönlich viel zu hoch.
Ich bin bestimmt nicht Fan von "Kastration um jeden Preis", aber manchmal geht es halt nicht anders. Zysten - auch kleine - können übrigens auch schmerzhaft sein.
Über die Punktion hab ich gefunden gefunden (ist in dem einen Link, den ich geposted habe), dass der limitierende Faktor die Größe ist. Man kann erst ab einem bestimmten Durchmesser punktieren und anscheinend auch nur, wenn es keine zu große Anzahl an Zysten ist. Das Problem scheint zu sein, dass sich trotzdem das Gewebe schon verändert haben kann und in der Folge eine Gebärmuttervereiterung eingetreten war.
Wenn man die Zyste nicht entnimmt, dann füllt sie sich u.U. auch einfach immer wieder neu mit Flüssigkeit.
Moral? Gehirn?
Nen Labrador, der in der Überschrift Beagle heißt, hat sie auch noch abzugeben.
Außerdem ist das eine Labradorzucht.
ZitatMamam Clumber Spaniel
Vater Labrador
Logisch, dabei kommt dann ein Mischling mit Stammbaum raus ![]()
Ja bitte
Ich habe nur eine sehr positive Studie zu Hormonen gefunden, bei der 67% nach 3 Gaben Zysten frei waren. Allerdings waren nur sehr wenig Hunde beteiligt.
achso, ich dachte, es ginge jetzt um Hormone. Hab noch was von der Uni Gießen:
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2012/8709/pdf/KnaufYvonne_2012_03_20.pdf
ZitatBei der bereits erwähnten Studie mit 11 Hunden, die an Ovarialzysten litten und konservativ behandelt wurden, zeigten 37 % der Tiere (n = 4/11) trotz kurzfristigem Behandlungserfolg ein erneutes Aufkommen von zystischen Veränderungen an den Eierstöcken
ZitatDer Behandlungserfolg einer medikamentell durchgeführten konservativen Therapie wird meist als mäßig bezeichnet (ROWLEY, 1980; JOHNSTON et al., 2001; WEHREND et al., 2002). Zwar konnten in einer Studie 55 % der Hündinnen (n = 6/11) erfolgreich medikamentell therapiert werden (OLSON et al., 1989), wovon jedoch die Hälfte dieser Patienten einen ein- oder zweimaligen Therapieversuch mit unterschiedlichen Hormonpräparaten, unterschiedlich hohen Dosierungen sowie Injektionsintervallen benötigte. Bis zum Jahr 2002 lagen keine standardisierten Behandlungsschemata zur konservativen Behandlung von Ovarialzysten bei der Hündin vor
Klingt für mich ziemlich stressig und auch nicht besonders gesund, wenn da so massiv mehrmals in den Hormonhaushalt eingegriffen wird und es dann in vielen Fällen dennoch zum Rezidiv kommt.
In dem Link unter 2.7.2 steht auch, warum man die Ovariohysterektomie vorzieht.
ZitatEs wird davon ausgegangen, dass die Hunde in Folge der anhaltenden, hohen Östrogenwerte auf die Eileiter und das Endometrium unfruchtbar werden und das Risiko für zystische Veränderungen des Endometriums sowie die Entwicklung einer Pyometra erhöht ist (SHILLE et al., 1984). Die Ovariohysterektomie gilt als Mittel der Wahl zur Therapie von Ovarialzysten (WEHREND und BOSTEDT, 2002). Eine standardisierte Beschreibung der Operationstechnik findet sich in der aktuellen Literatur (GROEGER et al., 2007). Von einer alleinigen Entnahme der Eierstöcke (Ovarektomie) wird abgeraten, da davon auszugehen ist, dass das Endometrium durch die verlängerte Östrogeneinwirkung zumindest histologisch verändert ist (WEHREND und BOSTEDT, 2002).
Thieme E-Journals - Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere / Abstract
Hier wurde mit Hormonen behandelt. Das geht aber offenbar nur bei bestimmten Zysten und funktioniert nicht immer.
Die Gefahr eines Rezidivs ist hoch.
Hier wurden 30 Hündinnen untersucht und bei etwa ein Drittel (11 Hündinnen) musste die Therapie abgebrochen und dennoch kastriert werden.
Das ist aber eine andere Studie oder?
Da geht es ja um Eierstöcke oder Eierstöcke+Gebärmutter raus operieren.
ZitatEs kann daher geschlussfolgertwerden, dass es für die Entfernung des Uterus bei der routinemäßigenKastration gesunder Hündinnen keine Indikationgibt. Im Gegenteil sollte die Ovarektomie alsMethode der Wahl betrachtet werden.
Nicht um den Vergleich Op vs. Hormone?
Und da wurde die Studie an gesunden Hündinnen gemacht, die zeugungsunfähig gemacht werden sollten. Nicht bei schon vorhandenen Zysten.
Lucy haben wir bekommen, da war sie noch nicht läufig gewesen.
Als dann die Blutungen einsetzten, hab ich gedacht, ich schwimme im Blut. Das hat über vier Wochen gedauert.
Da sie meine erste Hündin ist, war ich natürlich unsicher, ob das normal ist, aber da ich von meiner Pflegebetreuung immer wieder beruhigt wurde, haben wir wohl zu lang gewartet.
In der vierten Woche war morgens der ganze Flur voller Blut und wir sind in die Tierklinik gefahren.
Lucy hatte über 20 Zysten je Eierstock und da riet man uns ganz klar zu "alles raus".
Von Hormongabe war da gar nicht mehr die Rede.
Ah, schön, dass das bei Euch vertragen wird. Wir haben das Josera jetzt zum Glück weg - Bodo frisst das auch als Leckerchen.
Ich fürchte, für 3 Dosen ist das Porto und der Aufwand zu hoch, aber lieb, dass Du fragst :)
"Tut mir leid, dass ich zu spät in der Schule/ auf der Arbeit bin. Frau Aoleon hat heute frei und vergessen den Wecker für die Straße zu stellen."