Beiträge von Lysaya

    Hier geht auch nur Supermix GJ oder Light. Wobei Light einfach auch besser vertragen wird.

    Kroketten hatten wir ganz zu Anfang mal, weil ich das praktischer fand, wenn Bodo mal bei meiner Mutter ist.

    Klappt aber nur so semi.

    Die Lamm-Leckerchen sind das einzige Feste, was er von Köbers mag.

    Nächste Woche soll ich mich melden, wie es aussieht, sodass wir dann entscheiden ob wir mit Librela weiter machen oder nicht.

    Wunder Dich nicht, wenn es in den nächsten 7-14 Tagen keine große Besserung gibt.

    Der Hersteller selbst gibt an, dass man erst nach der 2. Gabe sicher sagen kann, ob das Mittel nützt oder nicht.

    Wenn auch nach der 2. Spritze keine Verbesserung zu sehen ist, dann ist es nicht das passende Medikament.

    Ich drück Euch die Daumen :)

    Librela macht keine schweren Nierenschäden. Da würde ich mir bei jedem anderen Schmerzmittel mehr Gedanken machen.

    Die Wirkweise von Librela setzt auf monoklonale Antikörper und entspricht damit eher einer "Impfung" als einem typischen Schmerzmittel.

    Ich find auf die Schnelle nur das hier:

    Schmerz lass nach! – Praxis Nieder

    Zitat

    Mittel der Wahl waren bislang in der Regel sogenannte „NSAIDs“ oder „nicht steroidale Entzündungshemmer“. Deren Nachteil: Die Medikamente müssen für gewöhnlich täglich verabreicht werden und werden über Leber und Nieren verstoffwechselt.


    Bei den neuen Arthrosemedikamenten Librela® und Solensia® beruht die schmerzlindernde Wirkung auf sogenannten „monoklonalen Antikörpern“, die gezielt einen zentralen Auslöser des Arthroses-Schmerzes, den „Nerve Growth Factor“, binden. Diese Antikörper wirken quasi wie natürlich vorkommende Antikörper und werden unter minimaler Belastung von Leber und Nieren abgebaut.

    1. March 2021 - Tierarztpraxis am Schlagbaum

    Zitat

    Ab März 2021 steht in Deutschland ein neues Medikament namens „Librela“ der Firma Zoetis zur Schmerzlinderung bei Hunden mit Arthrosen zur Verfügung. Das Mittel enthält so genannte monoklonale Antikörper, die sich gegen den Botenstoff „Nerve-Growth-Factor“ richten, welcher im Schmerzgeschehen eine wichtige Rolle spielt. Wenn das Medikament injiziert wird, binden die Antikörper an diesen Schmerz-Botenstoff und machen ihn dadurch unwirksam. Monoklonale Antikörper binden ganz gezielt nur an ein Eiweiß, dadurch haben sie selten Nebenwirkungen. Anders als zahlreiche andere Schmerzmedikamente handelt es sich bei Antikörpern auch lediglich um Eiweißstoffe, die sehr einfach vom Körper abgebaut werden und dabei Leber und Nieren nicht belasten.

    Vertrau Deiner Ärztin.

    Sie hat sicher schon viele ihrer Patienten damit versorgt.

    Unsere TÄ waren auch erst skeptisch, weil "zu wenig Erfahrungen". Inzwischen sind sie davon überzeugt und nutzen es auch für die eigenen Hunde.

    Daumen sind gedrückt :)

    Zu spät zum editieren:

    Ich schließe nicht aus, dass hier nochmal ein Tierschutzhund einzieht, aber nie wieder so unbedacht.

    Wenn, dann nur aus einem deutschen Tierheim, mit vorherigem Kennenlernen und bestenfalls unter Anleitung seiner/ihrer Pflegerin.

    Auf gar keinen Fall mehr ein "Direktimport" ... egal woher.

    Und schon drei mal nicht, wenn da hohe Summen fließen sollen, die vermutlich nicht mal bei den Tieren ankommen, rührselige Stories geschrieben werden und mit Mitleid gespielt wird.

    Lysaya Du bist zwar überaus kritisch und - so denke ich - nicht wirklich "Pro Tierschutzverein" oder "Pro Tierschutzhund" eingestellt, aber von dir habe ich viele gute Tipps bekommen und deine Meinung zu den verschiedenen Gesichtspunkten in einem solchen Fall interessiert mich sehr, war immer froh von dir zu lesen und freue mich, wenn du auch weiterhin schreibst. Glaube du warst auch eine der ersten, die mir geraten hat, dass ich von einem Direktimport absehen und lieber auf Pflegestellen setzen soll, woraus ja nun versucht wird, mit einen Strick zu drehen (nicht von dir, darauf komme ich später noch zu sprechen.)
    Aber wie Momo und Lotte auch geschrieben hat, es ist nicht immer alles schwarz/weiß oder rosa/lila und ich wusste von meinem jetzigen Hund auch quasi nichts, hatte nicht all die Szenarien vor Augen, die hätten passieren können (Krankheiten, war dieser Hund schon mal in einem Haus, ist er stubenrein, wird er allein bleiben können, ...), war vielleicht blauäugig und in deinen Augen vollkommen unreif von mir, aber ich hab auf meinen Bauch gehört, habe ihn zu uns geholt und wir sind von Stunde 1 die besten Freunde.

    Ich möchte damit nicht sagen, dass es mir mit Pinta gleich gehen würde, ich möchte aber auch nicht nur das Negative sehen, das auf mich zukommen könnte. Du sagst, dass meine Voraussetzungen für Pinta nicht passend sind, das ist aber lediglich deine Einschätzung und ich finde schon, dass es mir zusteht, auch vielleicht mal den einen oder anderen Punkt als Gegendarstellung zu bringen und zu hinterfragen, ob du damit Recht hast. Und ich möchte nicht, dass dieses Hinterfragen mir dann als "wozu fragst du eigentlich" oder "du willst doch eh alles nur rosa sehen" ausgelegt wird.

    Das stimmt so einfach nicht.

    Unsere Lucy kommt aus dem Tierschutz und ich selbst habe mich eine ganze Zeit lang bei Berner Sennenhunde in Not engagiert. Dort habe ich Geschichten gelesen, wo es gut ausging und ebenso welche, wo das grandios gescheitert ist und die Pflegefamilien/neuen Besitzer nicht zurecht kamen.

    Das waren Hunde aus Deutschland ("Herrchen erkrankt, Frauchen verstorben"), aber auch aus Rettungsaktionen oder Sheltern.

    Selbst bei den ehemaligen Familienhunden war es oft notwendig, die ersten Wochen oder gar Monate behutsam das "neue Leben" zu starten. Hunde aus der Vermehrerhölle kannten weder Gras, noch Tageslicht oder Menschen, die nett zu ihnen waren. Das ist Reizüberflutung pur und niemand kann sagen, wie das ausgeht. Die Videoschnippsel überzeugen mich daher nicht.

    Wir haben Lucy quasi auch als Direktimport bekommen. Eine Familie wollte sie abgeben, sie wurde von BSiN dort abgeholt und eine Stunde später saß sie bei uns im Auto. Eine Stunde ... weil sie einfach mal nicht aus dem ersten Auto raus und in unser Auto rein wollte. Zuhause mussten wir sie raus tragen, wobei sie um sich schnappte. Sie hat den gesamten Flur voll gepinkelt und hat sich 6 Stunden nicht von der Stelle gerührt. Wohlgemerkt: sie kam aus einer Familie, kannte kleine Kinder, andere Hunde. Sie war völlig hinüber.

    Als sie den ersten Schritt ins Wohnzimmer machte und ich mich bewegt (!) habe, nicht mal auf sie zu, rannte sie sofort wieder weg. Mein Mann durfte sie nicht mal ansehen.

    Gassi gehen? Sie hat die Nachbarschaft zusammen geschrien, wenn sie eine Leine gesehen hat. Bei meinem ersten Versuch das Wohnzimmer zu fegen ist sie fast aus der Terrassentür - die war dummerweise geschlossen. Nachts hat sie die Mauer neben der Haustür zerlegt, um weg zu kommen.

    Sie ist nun drei Jahre bei uns und noch immer nicht das, was wir "perfekten Familienhund" nennen. Ihre Angst haben wir nie ganz weg bekommen, wohl auch, weil in der Ursprungsfamilie schlimme Erkrankungen (Schilddrüse, Niere, Zeckeninfektionen, ...) einfach nicht bemerkt wurden. Allein für Medis, Physio und Spezialfutter bezahlen wir eine ganze Stange Geld. Das ist nicht das Thema, sowas kann passieren.

    Liebe ich diese Kröte? Natürlich. Würde ich es nochmal machen? Wahrscheinlich nicht.

    Eben weil ich den Aufwand einschätzen kann - und wir haben noch ein "einfaches" Exemplar. Ich weiß von einer Vermehrerhündin, die 4 Monate draußen unter einem Busch im ausbruchsicheren Garten gelebt hat und nicht rein zu bekommen war. Das neue Herrchen hat auf einer Matratze auf der Terrasse geschlafen und ihr nachts Futter hingestellt, weil man sich ihr tagsüber nicht nähern konnte.

    Meine Einschätzung bezog sich (ausgehend von meinen Erfahrungen) auf das, was Du an "Leistung" bieten möchtest/kannst und dem, was die Leiterin von Deiner Organisation geschrieben hatte.

    Vielleicht klappt es auf Anhieb, was ich allen wünschen würde, vielleicht werdet Ihr ein Hundeleben lang große Abstriche machen müssen. Als wir Lucy übernommen haben, war ich "nur" Hausfrau und hatte viel Zeit. Bodo war schon erwachsen, hatte keine Baustellen mehr. Hätte ich damals arbeiten müssen, wäre sie nicht hier geblieben, weil ich ihr nicht gerecht geworden wäre.

    Aber: ich hätte sie jederzeit an BSiN zurück geben können und ich hatte eine sehr gute Begleitung in diesen ersten Wochen.

    Das war mein Sicherheitsnetz.

    Laut Beipackzettel gehört Inkontinenz nicht zu den bekannten Nebenwirkungen - nicht einmal bei Überdosierung.

    Vielleicht waren das Zufälle oder hat als Ursache andere Erkrankungen.

    Ich würde auch zum Versuch raten. Librela wirkt gegen Schmerzen bei Osteoarthrose. Es würde mich jetzt nicht wundern, dass ein 13 Jahre alter Hund damit Probleme bekommt.

    Die Arthrose in den Karpalgelenken kann man bei Bodo richtig fühlen. Hat die Tierärztin das mal untersucht? Wenn Bodo wieder einen Schub hat, läuft er auch sehr schlecht (mit Librela haben wir das gut im Griff).

    Bei Librela sind tatsächlich kaum Nebenwirkungen bekannt (Rötung und Schwellung der Einstichstelle), weil das Medikament völlig anders wirkt, als ein normales Schmerzmittel.

    Gute Besserung :)

    Wegen Menschen wie unter anderem dir (gibt auch noch einige andere, die mir viel geschrieben und damit geholfen haben) bin ich (noch) hier im Forum, ich bin aber auch sehr sehr froh, dass ich nicht im Forum war und nirgends im Vorfeld nachgefragt habe, bevor mein jetziger Tierschutzhund zu uns kam. Ich hätte eine Menge verpasst, wenn ich ihn aus falscher Vorsicht nicht genommen hätte.

    Speziell diesen Part finde ich ziemlich unfair. Du hast nach Meinungen gefragt, hast nicht nur euphorische Zustimmung bekommen, sondern auch ehrliche Meinungen und Kritik, und lässt jetzt durchblicken, dass Du deswegen das Forum direkt wieder verlassen wolltest.

    Hier haben sich Leute mit ziemlich viel Erfahrung im Tierschutzbereich die Finger wund getippt, haben Dir geantwortet. Du wurdest nicht beleidigt - Dir hat nur einfach die Meinung nicht gefallen.

    Ich schrieb das schon mal: Es hat nichts damit zu tun, dass "man sich trauen muss, so einen Hund zu nehmen".

    Es gibt schlichtweg Menschen, die ihre Situation realistisch einschätzen.

    Ja, vielleicht bleibt dadurch der ein oder andere Hund ungerettet, weil man sich verschätzt hat und der Hund es doch verpackt hätte.

    Man kann aber nicht jeden Hund retten und meine Familie, Arbeitsplatz, Ersthund, was auch immer steht mir dann näher als ein Filmchen auf Youtube, das allenfalls begrenzt Einblick geben kann.

    Deine Vorraussetzungen sind nach Deinen Schilderungen nunmal nicht passend - wieviel Du auf Dich nehmen willst (Kosten, Nerven, Beruf, Partner, ...), kannst nur Du entscheiden.

    Finde solche indirekten Vorwürfe wirklich sehr unschön, denn viele Neuanmeldungen mit "ich verzweifle, komme mit dem Hund aus dem Tierschutz nicht klar" könnten so verhindert werden. Ohne Netz und doppelten Boden hoffe ich für Pinta, dass Dein Vorhaben gelingt. Du scheinst Dir ja nun sicher zu sein.

    Ich bin dann mal raus hier ...

    Sie war wohl mal ein Kettenhund, wenn man sich den schlimmen Kranz am Hals ansieht, der nach 2 Jahren im Shelter noch immer so irre sichtbar ist.

    Demnach 1 oder 2 Jahr(e) Kettenhund und 2 oder 3 Jahre Shelter. Ein Haus wird sie vermutlich noch nie von innen gesehen haben.

    Das passt aber doch überhaupt nicht mit dem zusammen, was man Dir vorher erzählt hat?

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nach 2 Jahren Shelter noch immer dieser "Kranz" so deutlich ist.

    Vielleicht bin ich zu misstrauisch, aber diese ganzen Geschichten, die an unser Mitleid appelieren, sind mir suspekt. Zumal ihre ersten Bilder/Videos auf der Homepage von März oder Mai sind. Ich würd mal vermuten, dass sie auch zu der Zeit ungefähr dort gelandet ist und wahrscheinlich die drei Jahre vorher Kettenhund war - wenn das so stimmt.

    Das Gangbild gerade hinten mutet auch sehr seltsam an. Da würde ich mich schon mal auf (höhere) Tierarztkosten einstellen. Kann man kurz nach der Spielaufforderung gut sehen, als sie weg geht.

    Sie scheint in den Videos aufgeschlossener, aber immer noch ängstlich.

    Du wirst es eh machen, egal, wie viel dagegen spricht.

    Ich hoffe nur für Pinta - und Euch - dass es gut geht.

    Ohne Sicherheitsnetz wirst Du eine Menge Abstriche an das bisherige Leben machen müssen. Sei es Beruf, Freizeit, Familienleben, ... und das für die nächsten Jahre.