Beiträge von Lysaya

    Also wenn ich zweimal am Tag 200 Gramm gebe, müsste ich jeweils zwei grosse Näpfe füllen. Stelle ich mir auch irgendwie zu krass im Magen vor. Das Futter wiegt aber ja auch gefühlt nichts.

    Wie schwer ist denn ein Border Collie?

    Bodo wiegt 46,5kg und bekommt 2x 200g

    "light" bedeutet hier tatsächlich nur "magenschonend und leicht verdaulich". Das ist kein Diätfutter.

    Aber, dass es verwerflich wäre, hat doch die Mehrheit gar nicht gesagt?

    Lediglich, dass der "normale Tierarztcheck" nicht ausreicht, um alle Probleme aufzudecken.

    Und die TE selbst hat gesagt, dass sie dem möglichen Kandidaten kein Röntgen in Narkose oder MRT, Ultraschall, was-auch-immer zumuten möchte.

    Nur mit solchen weiterführenden Untersuchungen könnte sie aber die Sicherheit bekommen, die sie wünscht. Wenn der Verkäufer das mitmacht und der Geldbeutel das hergibt ... okay.

    Es ist aber nicht üblich und wird eine Menge kosten.

    Gehen wir hier vom Auslandstierschutz aus, dann gibt es dort wahrscheinlich nicht mal die Möglichkeiten - zumindest hab ich das bei dieser Diskussion zum Hund aus dem rumänischen Tierschutz gelesen ("Untersuchungen auf MMK und andere Probleme sind hier nicht möglich"). In Ländern, wo Haustiere einen anderen Stellenwert haben, wird man sicherlich wenig gut ausgestattete Tierkliniken finden.

    Die TE schrieb, sie würde sich beruhigter fühlen nach so einem Check. Dazu müsste sie aber in die große Kiste greifen. Ihr Beispiel waren Herzkrankheiten oder Lungenprobleme. Gerade die kann man nicht immer durch bloßes Abhören oder Abtasten feststellen. Hab das Beispiel hier ja liegen.

    Ich kenne einen Hund, der mit gebrochener Hüfte völlig normal lief und erst nach 4 Wochen beim neuen Besitzer auffällig wurde - hätte man mit Röntgen direkt beim Kauf gesehen, war ein alter Bruch.

    Also entweder macht man es gründlich, alle tiefergehenden Untersuchungen oder kann es auf sich zukommen lassen.

    Die Geschichte mit Lucy hat mich gelehrt: wenn hier nochmal ein Tierschutzhund einzieht, dann wird der nach einer Eingewöhnungsphase auf den Kopf gestellt (Herzultraschall, Blutbild mit allen möglichen Werten, Röntgen, MMK, ...)

    Dann nehm ich einmal Geld in die Hand und eier nicht für Tausende Euros monatelang mit einem kranken Hund rum.

    Wenn die TE das vor dem Kauf macht, find ich das verständlich. Aber da muss das halt gründlicher sein als "mal abhören und abtasten".

    Ich weiß, Du hast gesagt, Du liest hier jetzt nicht mehr, vielleicht erreichen Dich meine Worte dennoch.

    Zuerst: ich verstehe den Wunsch. Ich hätte auch gern vorher gewusst, was wir uns mit unserer Lucy ins Haus holen.

    So wurde ich von Zeckenkrankheiten, Niereninsuffizienz, Arthrose UND einem Herzproblem überrollt.

    Und da liegt der Knackpunkt: wir hatten vor der Übernahme einen "gründlichen" Tierarzt-Check.

    Lucy war ein Jahr alt, als wir sie bekamen. Das normale Blutbild war bis auf grenzwertigen Krea unauffällig. Das Gangbild junghundtypisch und die Hechelei wurde der Aufregung zugeschrieben. Beim Abhören des Herzens gab es keine Auffälligkeiten.

    Ein halbes Jahr später: stundenlanges Hecheln, hohe Atemfrequenz. Ich hab hier tagelang Blutdruck gemessen und bin mit den Werten zum Tierarzt "unauffällig". Abhören: unauffällig.

    Erst im Herzultraschall und EKG kamen Auffälligkeiten zutage. Erhöhter Druck in der Pulmonalvene.

    Das war im normalen Gesundheitscheck einfach nicht zu erkennen. Es macht sich dadurch bemerkbar, dass sie unter Belastung schnell aufgibt, kein großes Problem und sie braucht auch noch keine Medis, aber es wird auf uns zukommen.

    Irgendwann fing sie an zu lahmen. Gezerrt? Hüfte? Gleichzeitig veränderten sich die Blutwerte, die Schilddrüse hat gesponnen und bei der großen Blutuntersuchung auf "Alles" kam dann noch Anaplasmose raus. Während der Schilddrüseneinstellung wurde noch die CNI entdeckt.

    Das Lahmen kam also vermutlich von der Anaplasmose (oder Schilddrüse) und inzwischen hat sie auch Arthrose, massive Rückenverspannungen.

    On top kam dann Anfang des Jahres noch die Diagnose Borreliose.

    Alles keine Dinge, wegen denen ich sie abgelehnt hätte. Aber so wurde ich innerhalb des ersten halben Jahres trotz Untersuchungen vollkommen überrumpelt. Mit einem "normalen Check" hat man das nicht mit bloßem Auge sehen können. Dafür wären große Blutuntersuchungen und Ultraschall, Narkose und Röntgen zwingend notwendig gewesen, denn äußerlich und "grob" untersucht, war sie fit.

    Was ich damit sagen will: Wenn ein "kranker Hund" für Dich kein Problem ist, dann folg Deinem Bauchgefühl. Du hast keine Sicherheit. Ich höre raus, dass Du aufmerksam genug bist, zu merken, wenn was nicht stimmt. In den allermeisten Fällen ist dann noch früh genug zum Tierarzt zu gehen und Maßnahmen zu ergreifen. Auch, wenn jetzt ein Herzproblem vorliegt, welches man durch abhören nicht sofort bemerken kann, dann heißt das nicht, dass der Hund beim ersten Gassi mit Dir tot umfällt. Hunde sind nicht so blöd und wenn er es ein, zwei oder drei Jahre damit geschafft hat, dann wird er auch bei Dir damit klar kommen. Ich merke Lucy sehr gut an, wann es zuviel ist und dann wird halt pausiert.

    Ihr geht es soweit gut, sie braucht regelmäßig Blutuntersuchungen und Kontrollen, aber jetzt wissen wir, was wir kontrollieren müssen.

    Liegt vielleicht an meinem Aufgabenbereich? Ich bin ja "nur" MFA und als Hilfe auf Station (administrative Sachen) plus Pflege (wenn Not am Mann ist - also immer :ugly: )

    Außerdem bin ich ja selbst noch "frisch". Aber mir wurde das so gesagt, daher nehm ich solches Verhalten mit einer hochgezogenen Augenbraue hin und geb das dann weiter.

    Die Praxisanleiterin.

    Das folgt einer ganz strengen Regelung. Wir nehmen die Azubis/FSJ-ler/Praktis zwar mit und erklären Aufgaben, aber wenn solche Vorfälle sind, dann finden die klärenden Gespräche mit der Stationsleitung und der Praxisanleiterin statt.

    Lysaya und da gibt es keine Konsequenzen für? Ein Gespräch unter 4 Augen wo man dem verzogenen Gör Mal klar macht dass so eine Einstellung nicht geduldet wird?

    Wenn ich die Kollegin richtig verstanden hab, findet nächste Woche ein Gespräch statt, wenn die Stationsleitung wieder da ist - die hat gerade Urlaub.

    Ich bin ja auch für die Azubis nicht direkt zuständig, daher tu ich mich schwer damit, ihnen "Ansagen" zu machen.

    Bei dem Vorfall mit dem "neuen Bett" hab ich erklärt, dass das in keinem Verhältnis steht und eben zu den Aufgaben in der Pflege gehört, auch mal das ganze Bett zu beziehen. Und beim "Ne, lass mal" hab ich das nur der zuständigen Pflegekraft mitgeteilt.

    Wir haben auch ein paar supertolle Azubis auf Station. Die gehen halt oft unter, weil sie so unproblematisch sind. Ich erinner mich dann immer dran, "danke" zu sagen oder ein "Du machst das super".

    Ich hab meine Himbeeren und Brombeeren in großen Kübeln (60 Liter glaub ich). Ich hatte die damals - wie die Kiwi - über Baldurs Garten gekauft und der Support riet dazu, weil die Pflanzen in Kübeln einfach anfälliger sind. Ich packe auch nur die Wurzelballen ein, also die Behälter und decke oben mit Stroh ab.

    Man sagte mir, dass man das nicht muss, wenn die Sträucher direkt in die Erde gepflanzt werden. Ich hab aber keine Lust auf Himbeerausläufer überall :ugly:

    Meine Mutter packt ihre Beeren in den Beeten nie ein.

    Wir haben gestern unsere Beeren winterfest gemacht.

    Hoffe, dass die Himbeere nächstes Jahr nochmal soooo üppig trägt.

    Sie hat zumindest 5 neue Triebe gebildet in diesem Jahr, die dann ja Früchte haben sollten im nächsten Sommer.

    Dieses Jahr waren es nur 2 Triebe und ich hatte über ein halbes kg Himbeeren.

    Die Brombeere darf gern noch zulegen, die hatte ganze 8 Beeren ... zwei davon hat Lucy gefressen, die klaut die vom Busch.

    Und die Kiwi ... joah. Sie hat Blätter. Keine einzige Blüte und dementsprechend trägt sie nicht, aber sie wächst schön. Ist wohl nicht meine Pflanze. Aber solang sie noch lebt, darf sie bleiben ^^

    Ich kann das auch nicht verstehen.

    Irgendwie sehen sie keine Arbeit und wenn man sie mit der Nase drauf stößt, machen sie exakt nicht mehr als das.

    Den Knaller hat der FSJ-ler gebracht ... er sollte die Zimmer leer machen, wenn die Patienten entlassen waren.

    Ungelogen 9 Betten hat er vor die Aufzüge geschoben, statt in den Keller in die Bettenzentrale.

    Als dann eine Patientin in den OP musste, durften wir "Rush-Hour" spielen, weil wir nicht mehr durch kamen ... Leider war er da schon weg.

    Hab dann selbst erstmal ein paar Fahrten gemacht.

    Mir ist auch aufgefallen, man muss bei den Formulierungen sehr aufpassen. "Wenn Du willst, kannst Du die Post an die Patienten verteilen, dann kann ich hier weiter machen." wurde stumpf mit "Nee, lass mal." beantwortet.