Beiträge von Lysaya

    Dieser Userin heißt pauline31 und ich finde es super unhöflich, wenn hier über Dritte gesprochen wird und Suggestivfragen aufgestellt werden, die der User sogar beantworten kann. Und dann noch darüber philosophiert wird, ob es ok wäre sein Wohnmobil zu behalten oder seine Tiere einschläfern zu lassen.

    Entschuldigung, Du hast Recht.

    Ich wollte nicht unhöflich sein, da ich von der Userin wirklich nichts wusste, bezogen sich meine Überlegungen rein auf den "Fall" und meine Überlegungen dazu, um eine Antwort auf die Frage zu finden, was der "richtige Weg" wäre.

    Natürlich wollte ich pauline31 nicht zu nahe treten. Auch bei ihr entschuldige ich mich dafür.

    pauline31 keine Ahnung, ob Du das gelesen hast. Ich wollte keine Belege oder Beweise.

    Wie gesagt, es tut mir leid. Mein Posting war die Reaktion auf eine Aussage, dass eine Userin (ich wusste nicht mal welche) ein Wohnmobil hergeben musste, um den Tierarzt bezahlen zu können.

    Darauf fußten meine Überlegungen, um für mich die Frage zu beantworten, ob "Wohnmobil weggeben" der richtige Weg wäre.

    Das war kein Angriff gegen Dich oder Deine Entscheidungen.

    Es tut mir leid, dass Ihr so viel durchmachen müsst. In - kleinerem - Rahmen haben wir das bei Lucy auch.

    Ich bin leider über das Stöckchen gesprungen, dass jemand Dich als Beispiel dafür genommen hat, dass Verzicht zum Vorteil der Hunde nicht immer der richtige Weg ist.

    Gut, ich bin dann auch mal weg. Es war nie meine Absicht, jemanden hier zu verletzen.

    Dieser Userin heißt pauline31 und ich finde es super unhöflich, wenn hier über Dritte gesprochen wird und Suggestivfragen aufgestellt werden, die der User sogar beantworten kann. Und dann noch darüber philosophiert wird, ob es ok wäre sein Wohnmobil zu behalten oder seine Tiere einschläfern zu lassen.

    Entschuldigung, Du hast Recht.

    Ich wollte nicht unhöflich sein, da ich von der Userin wirklich nichts wusste, bezogen sich meine Überlegungen rein auf den "Fall" und meine Überlegungen dazu, um eine Antwort auf die Frage zu finden, was der "richtige Weg" wäre.

    Natürlich wollte ich pauline31 nicht zu nahe treten. Auch bei ihr entschuldige ich mich dafür.

    Die 10.000 Euro waren aber für ein Hundeleben gedacht, nicht für eine einzige OP mit drei Jahren :ka: Zumindest hatte ich das so verstanden.

    Ja, ich halte solche Fälle für extrem selten und die Leute, die jetzt über die neue GOT stöhnen, hätten das Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit auch vorher schon nicht gehabt.

    Ich unterhalte mich auch mit Freunden. Und das meinte ich mit "meiner Bubble". Da ist mir kein einziger Fall bekannt, wo OPs/Behandlungen in der Größenordnung notwendig geworden wären. Das Höchste war zuletzt Magendrehung Samstag nachts im Notdienst, wurde aber von der OP-Versicherung komplett übernommen. Das waren ca. 3000 Euro (inklusive stationärem Aufenthalt).

    Wesentlich häufiger ist Schmerzmittel xy monatlich für den alten Hund. Herzmedis, Diätfutter, Schilddrüsenmedis, ...

    Und das kann (noch) jeder selbst stemmen.

    Keine Ahnung, warum Du mich falsch verstehst und Dich angegriffen fühlst. Vielleicht schreib ich einfach zu unverständlich.

    Ich denke jedenfalls, dass man als monatliche Rücklage mindestens einen normalen Tierarztbesuch haben sollte. Und nein, das ist keine 10.000 Euro OP.

    Aber eine Impfung, Antibiotika oder eben täglich notwendige Medis sollte man monatlich zahlen können, ohne sich zu verschulden.

    (Gerade tägliche Medis sind meist sogar "relativ" günstig)

    Aha. Ich hab hier sowas sitzen. Bubbles wäre ohne eine sehr aufwendige und sehr teure OP und eigentlich noch darauf folgende adjuvante Behandlung seit drei Jahren tot. Ich denke ich hab das nur für die Insta likes gemacht. Der Hund hat nie! Beschwerden gehabt also da gilt auch nichts mit "eh schon halbtot blah". Ich habe außerdem mehrere Freundinnen, die durch sackenteure Bestrahlungstherapien kurativ behandelte Hunde haben. Finde das alles andere als ungewöhnlich und aufgebauscht. Oder eine Freundin, die Unsummen für ihren Epi Hund gezahlt hat...

    :skeptisch2:

    Jetzt dreh mir doch nicht das Wort im Mund um.

    Ich habe ja nicht ausgeschlossen, dass es solche Fälle gibt. Aber der Anteil, wo wir von einer lebenserhaltenden 10.000 Euro-OP sprechen im Verhältnis zu den 100 Euro Herzmedikamenten, halte ich doch für extrem klein.

    Und mit keinem Wort habe ich Dir unterstellt, Likes oder dergleichen zu sammeln, ich sage lediglich, dass mir persönlich (!) sowas nur in dem Kontext begegnet. Entweder, weil meine "Bubble" sowas nicht an die große Glocke hängt oder solche Behandlungen selbst zahlt.

    Mich störte an Deinem Beitrag die "Maximalversorgung" und das Beispiel der 3D-gedruckten Schädelplatte, weil ich das nicht alltäglich finde (wieviele Kliniken bieten das überhaupt mal eben?) und in meinen Augen weit über die "Basisversorgung" hinaus geht.

    Aber den Teil meines Posts hast Du ja einfach weg gelassen, wo ich das näher erklärt habe.

    Ja eben. Und solange du diese Grenze selbst nicht definieren kann, ist es schwierig zu fordern, dass stets die medizinische Maximalbehandlung zum Lebenserhalt durchgeführt wird. Aktuell ein Beispiel einer noch nicht klinisch gewordenen Osteosarkoms im Schädel. Der Hund wurde erfolgreich behandelt und ein 3D Implantat für den fehlenden Schädelteil eingesetzt. Dem Hund geht es sehr gut, die OP war gut über 10 000 Euro. Wenn ihr das alles so locker flockig auf der Kante habt, jo....ich hab es nicht.

    Ich glaube, es geht nicht um die medizinische Maximalleistung. Wie oft kommt sowas wie Dein Beispiel vor? Das sehe ich eigentlich nur immer medienwirksam aufgebauscht bei Instagram und Co, wo es dann eher um Like, Klicks und Mitleid geht.

    Wenn ich jetzt - ohne Hund - schon jeden Monat im Minus bin und mir bei meinen Eltern Geld leihen müsste, um meine Kinder zu ernähren, dann kann ich mir kein Haustier anschaffen. Auch das ist Verantwortung, die man seinen Kindern vorleben sollte. Dann muss man es evtl. bei Gassigängen belassen - so sehr das Herz auch "hier!" schreit. Denn dann braucht es nichtmal die 10.000 Euro OP, damit alles zusammen bricht.

    Aber die "normale" Untersuchung beim Tierarzt (plus Medis) sollte drin sein, ohne den Rest des Monats trockene Nudeln essen zu müssen. Nehmen wir den herzkranken Hund. Kostenpunkt für die täglichen Medis fiktiv 100 Euro. Das wäre mindestens mein Puffer, den ich haben wollen würde. Wird es nicht gebraucht, dann spare ich es an und gebe es nicht für neue Klamotten aus. Das ist hier ohnehin so: wir haben Hundebudget und Menschenbudget. Ans Hundebudget gehen wir nicht ran, nur, weil da ein Freizeitpark ruft. Umgekehrt, weil beide Hunde gleichzeitig krank sind, allerdings schon.

    Sicherlich kann man nicht alles vorhersehen, weil das Leben nunmal das Leben ist - wie SabineAC69 geschrieben hat. Solche Beispiele machen mich traurig, aber ich hab riesigen Respekt vor dieser Entscheidung zum Wohl des Tieres.

    Mit 17/18 hatte ich damals neun Meerschweinchen. Plötzlich wurden sie krank, nachdem sie einen Tag Auslauf im Garten hatten, wahrscheinlich irgendein Virus von den Wildkaninchen. Binnen weniger Wochen musste ich sechs von neun Schweinchen gehen lassen. Bei jedem einzelnen Tier hab ich die Pfote bis zum letzten Atemzug gehalten. Sie wurden mit allem, was mir möglich war versorgt, tagelang mit einer Spritze gepäppelt. Sogar röntgen lassen habe ich sie (75 DM pro Aufnahme - zum Glück passten immer zwei Schweine auf ein Bild). Meine Sunny hab ich sogar autopsieren lassen, um für die anderen noch eine klitzekleine Chance raus zu holen.

    Gekostet hat mich das Ganze fast 1200 DM auf gut 8 Wochen gesehen. Das war mein ganzer Ferienjob-Lohn.

    Aber ich hatte die Verantwortung. Ich hätte keines der Tiere einschläfern lassen können, nur, weil die Behandlung den Kaufpreis überstieg. Und ja, ich hätte dafür 100 neue Schweinchen kaufen können, aber ich wollte Shani, Sunny, Luzie, Pünktchen, Krümel und Lilly!

    Mein letztes Meerschweinchen Baby ... da hab ich anders entschieden. Sie hatte ein 2cm großes Abzsess am Hinterbein. Ich hab das sehr lange versorgt, war täglich beim Tierarzt. Die Behandlung kostete Unmengen (war locker um die 500 Euro). Als "letzte Chance" hätte eine OP "vielleicht" geholfen ... Kostenpunkt weitere 200 Euro. Da war für mich der Moment, mich zu verabschieden. Die Aussichten bei dem 7 Jahre alten Meerschweinchen waren gering. Sie hatte starke Schmerzen und wir hatten vorher alles versucht. Da war meine Grenze.

    Aber selbst an den kleinen Nagern hab ich so sehr gehangen und ich vermisse jeden Einzelnen.

    Naja, ein Haustier ist, abgesehen vom Papagei oder der Schildkröte ein Lebensabschnittsgefährte.

    Muss man seinen ganzen hart erarbeiteten Wohlstand dann opfern, damit dieses Tier ein wenig länger lebt?

    Wenn man das Geld hat, also übrig hat, gut.

    Aber ansonsten bitte verschulden?

    Wenn man derart emotionslos an die Haustierhaltung heran gehen kann, dann magst Du Recht haben.

    Diesen Menschen fällt dann aber i.d.R. auch nicht schwer, ihr Tier zu verkaufen und damit noch ein bisschen Geld raus zu schlagen.

    Oder sie sparen halt am Tier und das hat die Konsequenzen dann zu tragen.

    Nur, weil die Zeit mit einem Haustier begrenzt ist, ist es doch nicht weniger wert?

    Ich weiß nicht, von welcher Userin Du schreibst, aber mir stellen sich da mehrere Fragen:

    Wusste sie von den (schwer?)kranken Pudeln?

    Gab es gute Prognosen bei den Krankheiten?

    Hat sie trotz des Wissens über die laufenden Tierarztkosten das Wohnmobil gekauft? Das wäre für mich so ein Fall von: es geht nur eins von beidem. Und in dem Falle - ja - stünde das Tierwohl über dem materiellen Wert des Wohnmobils.

    Wobei Tierwohl in dem Fall auch heißen kann: man gibt die kranken Pudel in fürsorgliche Hände und leistet sich seinen Wunsch.

    Wurden die Tiere erst nach dem Kauf krank? Dann müsste man abwägen, was einem wichtiger ist ... ist es das Wohnmobil, wird man die Hunde abgeben oder anderswo Einsparungen suchen müssen.

    Ob es der richtige Weg ist? Ich glaube, es gibt da kein Rezept für. Für jeden ist der Umgang damit anders.

    Aber wäre "Hunde euthanasieren, damit man das Wohnmobil behalten kann" der richtige Weg?

    Bekannte meiner Mutter jammern regelmäßig, dass sie sich kaum was leisten können, alles ist so teuer. Die dreijährige Katze wurde immer dünner, hat schlecht gefressen. Tierarzt? Können wir uns nicht leisten. Das ging Wochen so, selbst der ambulante Pflegedienst hat das Vet.-Amt und Ordnungsamt eingeschaltet.

    Eines Morgens war die Katze "ganz überraschend" tot, dabei hatte man doch "für nächsten Monat ganz fest den Tierarzt eingeplant".

    Nachmittags wurden zwei neue Kätzchen angeschafft, weil man die Leere nicht erträgt.

    Warum?

    Und ja, ich weiß, dass man Katzen anscheinend nur im Rudel halten soll ... aber wenn für eine kranke Katze schon kein Geld (oder Pflichtgefühl?) da ist, warum zwei Neue? Hab mein Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, jetzt bin ich die "Tierhasserin".

    Ob es hier nochmal ein so großer Hund wird, weiß ich nicht. Ich hoffe, dass ich meine Beiden noch lange habe. Aber ja, die Medikamente für 50kg Hund hauen einen schon ganz schön aus den Latschen ... Ebenso Futter. Ich hab ja gestaunt, als ich einer Bekannten aushelfen wollte und sie meinte, dass Ihr 500g für 10 Tage reichen XD (frisst ja einer von meinen schon am Tag :tropf: )

    Nunja, aber... Der Tierarzt/TFA ist auch ein Mensch. Der von etwas leben muss, während sonst auch alles teurer wird.

    Meine Tochter ist im ersten Ausbildungsjahr als TFA und verdient 700 Euro brutto.

    Sie hat Nachtdienste (oft alleine als einzige "Helferin" mit einer Tierärztin zusammen). Sie trägt schon jetzt sehr viel Verantwortung im Klinikalltag.

    Schichtdienst mit total verrückten Zeiten, die praktisch kein Leben außer "Arbeit und Schlafen" mehr erlauben (so lustige Sachen wie 8-17 Uhr und am nächsten Tag dann von 6-14 Uhr).

    Sie liebt den Job und würde es immer wieder so wählen, aber einige ihrer Mit-Azubis sind schon abgesprungen.

    In der Berufsschule war ein Mädchen (17 Jahre), die hat zwei Wochen mit einer ausgebildeten TFA die Praxis allein geschmissen, weil der Tierarzt Covid hatte.

    An Ausziehen ist da nicht mal zu denken.

    Tochter braucht für den Arbeitsweg ein Auto, weil Öffis nicht morgens um 5.30 Uhr in der Pampa halten.

    Versicherung im Jahr: 1600 Euro