Beiträge von Lysaya

    Sie bekommt Leventa (das ist flüssig und klappt bei ihr einfach besser) und da 0,3ml 2x tgl. Also 600 Mikrogramm am Tag. Forthyron braucht sie 800 Mikrogramm, das wird irgendwie anders verstoffwechselt bei ihr.

    Ginge das bei einem Jack Russel auch oder wäre der für Leventa zu klein/zu leicht?

    Er nimmt die Tabletten (Forthyron) nur mit Futter, somit wird sich häufig nicht an den 12-Stunden-Abstand gehalten.

    Leventa geht - meines Wissens - auch und gerade für kleinere Hunde. Möglich ist sogar eine Gabe einmal am Tag, was die Dosierung leichter macht. Wir kommen allerdings mit zweimaliger Gabe am besten hin.

    Ich merke das bei Lucy sehr zuverlässig an ihrem Verhalten. Sie hat aber wie gesagt auch die subklinische SDU und ohne Medikamente ist sie angst-aggressiv, hibbelig und einfach nicht zu ertragen. Die Werte sind dann "so gerade noch" in der Norm, aber reicht für ihr Wohlbefinden halt nicht.

    Daher hab ich mich damit eine lange Zeit sehr eingehend befasst.

    Bei der Therapiekontrolle nimmt man das Blut vier bis sechs Stunden nach dem Medikament ab. Man geht davon aus, dass man dann die höchste Konzentration "im Hund" misst. Die Halbwertzeit liegt ungefähr bei elf bis zwölf Stunden. Heißt, wenn Du um sechs Uhr morgens die Medis gibt, dann hast Du gegen elf Uhr die höchste Konzentration und danach fällt es wieder ab, sodass gegen 18 Uhr der Ausgangswert wieder erreicht ist. Darum sind regelmäßige Zeiten unheimlich wichtig. Dieser "zu hohe Wert" ist nicht dauerhaft vorhanden.

    In der Anfangsphase konnten wir das bei Lucy sehr gut beobachten. Die Dosis reichte noch nicht, daher hielt die Wirkung keine zwölf Stunden an. Nun sind wir bei 6/18 Uhr und haben keine krassen "Ausfälle" mehr. Vergessen wir eine Dosis oder sie wird ausgebrochen, merkt man es ihr sofort wieder an.

    Der Bereich für die Therapiekontrolle für den T4 liegt bei substituierten Hunden zwischen 2,1 und 5,4 ug/dl (4-6 Stunden nach Medikamentengabe)<--- Zitat Laborbefund von IDEXX. Hab das gerade vorliegen, da unsere auch vorgestern die Kontrolle hatte.

    Viele Ärzte (und einige Labore) berücksichtigen das nicht.

    Lucy liegt aktuell bei 4,5 und es geht ihr super :)

    Gestern bekam ich die Schilddrüsenwerte für Peggy und der Wert ist wieder gestiegen. Da der Wert aber jetzt zu hoch ist wurde die Dosis reduziert Sie bekommt jetzt eine 1 1/4 Tablette 2 mal täglich. In 4 Wochen werden die Blutwerte nochmals kontrolliert und dann werden wir sehen ob es passt oder wir eventuell noch mal an der Dosis schrauben müssen.

    Was heißt denn "Der Wert ist jetzt zu hoch"?

    Für den T4 gelten bei substituierten Hunden andere Referenzen.

    Unsere Schilddrüsenexpertin sagt immer: "Ich behandel Hunde, keine Zahlen. Wenn Lucy sich mit der Dosierung wohlfühlt und nicht doppelt über der Referenz liegt, behalten wir die Dosis bei."

    Sie bekommt Leventa (das ist flüssig und klappt bei ihr einfach besser) und da 0,3ml 2x tgl. Also 600 Mikrogramm am Tag. Forthyron braucht sie 800 Mikrogramm, das wird irgendwie anders verstoffwechselt bei ihr.

    20–30 μg/kg Thyroxin sind übrigens in der Regel ausreichend bei einer SDU. Es kommt aber immer auf den Einzelfall an.

    Lucy hat subklinische SDU und da muss man sich noch langsamer an die Wohlfühlwerte rantasten. Hier merke ich auch je nach Jahreszeit Veränderungen und kann bei Bedarf die Dosis anpassen.

    edit: Lucy wiegt 42kg

    Wir hatten zwei Termine. Einmal unter der Woche, da wurden Grundlagen geübt - wie man einen Trail legt, worauf es beim Hund ankommt, Grundgehorsam, ... und dann halt noch am Samstag oder Sonntag (je nachdem, wo mehr Leute konnten) so ein Treffen von 3-4 Stunden.

    Wer nicht dran war, hat im Auto gewartet, damit es nicht zu Verwirrung oder Ablenkung kommt. Wenn Iwan mich suchen sollte, bekam einer der Ausbilder den Autoschlüssel und hat den Dicken raus geholt - gerade anfangs haben die Hunde immer die jeweils eigenen Besitzer gesucht, bis sie raus hatten, worauf es ankam. Das wurde langsam aufgebaut mit größerer Entfernung, weniger "Hinweisen" und später halt auch "fremde" Personen.

    Die Kür war schließlich, Senioren aus dem Altenheim zu suchen. Diesen Part hat Iwan leider nicht mehr miterlebt :( Ich weiß aber, dass sowohl die alten Leutchen, als auch Hunde und Halter sehr viel Freude daran hatten.

    Protipp: Wenn man geriebenen Hartkäse auf einem Teppich verstreut, spart man sich die Teppichreinigungsmaschine *hustet*

    Man sollte das allerdings geschickt und gleichmäßig verteilen, sonst könnte es sein, dass man das mehrfach an verschiedenen Stellen wiederholen muss .... |)

    Nein, ich hab natürlich nicht 500g auf dem Weg von der Küche ins Wohnzimmer vom Tablett geschmissen und war zu langsam mit dem Staubsauger ...

    Moin zusammen,

    ich wollte mal fragen, ob einer von euch Mantrailing mit seinem Hund macht.

    Mich würde das sehr interessieren, aber unsere Hundeschule meint, da Miko jagdlich interessiert ist (Sichtjäger) könnte das bös nach hinten losgehen.

    Was meint ihr? Hat da jemand Erfahrung? Wenn man so quer liest ist der allgemeine Tenor, dass sich das auf die jagdliche Passion nicht groß auswirkt. Ich möchte mir aber nicht noch eine weiter Baustelle aufmachen...

    Ich habe mit unserem ersten Berner, bis zu seinem frühen Tod, sehr erfolgreich Mantrailing betrieben.

    Ich konnte damit sogar seinen Jagdtrieb in sinnvolle Bahnen lenken, weil er dann Kopf und Nase benutzt hat.

    Eigenständiges Jagen ist ja selbstbelohnend und hier kommt der Erfolg und die Belohnung von Dir.

    Allerdings waren wir nicht in einer 08/15 Hundeschule, die das als "Kurs" anbietet, weil es halt gerade modern ist und sich gut im Angebot macht, sondern bei einer Rettungshundestaffel. Wie bei vielen Sportarten muss das vernünftig aufgebaut werden.