Beiträge von Lysaya

    Ich wollte lediglich die Antwort darauf geben, warum das hier öfter falsch ankommt. Weil da so ein Unterton mitschwingt.

    Meinte damit jetzt nicht mal speziell Lionn.

    Die Preissteigerung trifft halt überall zu und wenn der Tierarzt für die Praxishaltungskosten und Personal plötzlich 1/3 mehr zahlen muss, aber immer noch die gleichen Preise nimmt (oder weniger), dann rutscht er ins Minus. Da hilft ihm dann auch kein Mitleid oder Verständnis für die hohen Ausgaben.

    Find halt falsch, dann mit "die haben keine Empathie" oder "aber das Tierwohl" zu kommen.

    Meine Tochter macht ja die Ausbildung zur TFA und was sie teilweise erzählt, mit welcher Erwartungshaltung da aufgetreten wird, ist haarsträubend.

    Ich kriege von meinen Kunden 10x pro Schicht erklärt ich könne nichts dafür aber der Einkauf wäre ja wirklich teuer. Warum darf man mir das sagen aber hier nicht?

    Weil hier in einigen Posts mehr oder weniger deutlich mitschwingt, dass Tierärzte sich nur bereichern wollen und man sich selbst als Tierhalter/Kunde betrogen fühlt?

    Du sagst selbst, dass Deine Chefs die Kostensteigerung auf die Ware umlegen. Von denen erwartest Du doch auch nicht, dass sie jetzt ihre Brötchen verschenken? Warum wird das von Tierärzten erwartet und ihnen mangelnde Empathie unterstellt?

    Ich bin sogar ziemlich sicher, dass Tierärzte sehr viel lieber auf hohe Kosten für Tierbehandlungen verzichten würden, als ein Geschäftsinhaber auf Preissteigerungen bei Lebensmitteln.

    Wenn die Praxis dann aber schließen muss, weil sie sich nicht mehr trägt, dann ist auch keinem geholfen.

    Gründüngung iund immergrün ist schonmal prima, da guck ich mich mal um. Dass es wenigstens ein bisschen hübscher wird da vorne 🙂

    Phacelia als Gründüngung geht übrigens immer XD

    Die ist wunderhübsch und sehr pflegeleicht. Nach der Blüte kann man sie einfach untermulchen.

    Gelbsenf ist auch ein toller Blickfang.

    Leider gilt beides als "Unkraut" für die meisten Nachbarn. :hust:

    Wenn es höher sein darf, ich liebe Sommerflieder und die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge auch.

    Sommerflieder sät sich aber aus wie die Pest. Und ist auch nicht ganz unumstritten, weil er zwar Nahrung für Schmetterlinge bietet, den Raupen aber nichts bringt. Im schlimmsten Fall hängen die bunten Falter die ganze Zeit dran rum und fliegen keine "sinnvollen" Pflanzen mehr an.

    Ohne Raupen, keine Schmetterlinge ...

    Wir haben - aus Unwissenheit - auch zwei im Garten und ich kann nicht mehr zählen, wie viele Ableger ich schon aus den Terrassenfugen, Beeten, Garageneinfahrt, etc. gezogen habe. Die meisten hab ich verschenkt, weil es mir leid tat, lebendige Pflänzchen zu entsorgen. Auch die Nachbarn haben ihre "Freude" daran.

    Man kann das wohl in Grenzen verhindern, wenn man die abgeblühten Dolden umgehend raus schneidet, aber ... |)

    Meine Felsenbirne blüht und ich find sie so hübsch :herzen1: Sie ist noch ganz klein und niedlich und ich kann mir kaum vorstellen, dass sie mal mehrere Meter hoch und breit werden soll XD Daneben der Holunder 'black lace' hat auch viele, viele Blätter und ich warte sehnsüchtig auf die Blüten.

    Beim Apfelbaum tut sich noch immer nix. Ich will doch endlich ein Blättchen sehen, damit ich weiß, dass er noch lebt :(

    Im Herbst kommt die Thuja-Hecke weg. Ich hab meinen Mann überzeugt. Sie sieht jetzt nach 20 Jahren auch einfach nicht mehr schön aus. Mehr braun als grün und ... einfach bäh.

    Wir planen dann eine Vogelschutzhecke mit Kornelkirsche, Hainbuche, Weißdorn, ... mal sehen, was der Garten- und Landschaftsbauer so empfiehlt. Gelb-bunten Hartriegel habe ich schon gesetzt, der war in der Baumschule für 5 Euro in der Restekiste, weil er zu wenig Austriebe für den echten Verkauf hatte. Hier hat er schon neue Zweige bekommen und zeigt Blütenansätze.

    Hochbeet ansetzen heute fällt wegen Starkregen nochmal aus. Irgendwie mag der Wettergott meine Gartenpläne anscheinend nicht ... :regenschirm2:

    Ne, ich hatte mich da schon richtig mit befasst. Grasnarbe abtragen, Untergrund vorbereiten, etc.

    Also nicht bloß einfach hinstreuen.

    Ein Problem scheint allerdings zu sein, dass früher oder später einige Arten die anderen verdrängen und es dann sehr chaotisch aussieht.

    Diese ganzen Blumenmischungen sind - hinsichtlich Bienenfreundlichkeit - eh fragwürdig. Viele sehen nur bunt aus, haben aber im wahrsten Sinn des Wortes keinen Nährwert.

    Wir wollten morgen mal anfangen. Hoffentlich regnet es nicht die ganze Zeit.

    Hochbeet abtragen und neu auffüllen. Bin gespannt, wieviele Mausenester da drin sind ... wir hatten damals das Wühlmausgitter vergessen :muede:

    Die Felsenbirne fängt an zu blühen und ich bin schon ganz verliebt :herzen1:

    Himbeere, Brombeere und Kiwi haben überlebt, ich hoffe, die Kiwi zeigt dieses Jahr mal ein paar Blüten. Letztes Jahr nur eine einzige und die war nach dem ersten Wind kaputt.

    Blumenrasen - genügsam und robust
    Blütenreiche Rasenflächen sind eine wunderschöne und für die Tierwelt wertvolle Alternative zum monotonen Zierrasen. DIE UMWELTBERATUNG zeigt, wie Sie einen…
    www.umweltberatung.at

    Ich liebäugle ja auch schon damit. Hab aber die Vermutung, dass unsere "Kuh" (aka Lucy der Straßenschreck) es schaffen wird, jede einzelne Biene einzusammeln.

    Und Herr Bodo mag keine Veränderung in seinem Garten. Er fand die Felsenbirne schon sehr unnötig ... :muede:

    Zuerst kam Anaplasmose raus.

    Neben den erhöhten Eosinophilen waren die Thrombozyten deutlich zu niedrig.

    Harnstoff und Phosphat waren untere Norm, Krea lag über der Referenz.

    T4 war mit 20 grenzwertig niedrig (unser Labor hat Referenz von 20-40, wobei unter 20 SDU wäre). TSH war 0,3 (laut Tierärztin sollte man da der Ref. - bis 0,6 - nicht glauben, der Wert wäre bei einem gesunden Hund niedriger). Also haben wir erst die Anaplasmose behandelt und parallel dann auch mit Forthyron angefangen.

    Symptome waren eigentlich keine da. Es ist mir allein durch die Blutwerte aufgefallen, da ich mich da etwas eingelesen hatte. Unsere Schilddrüsenärztin hat meinen Verdacht geteilt und die Untersuchung auf Zeckenkrankheiten veranlasst. Anaplasmose war dann auch positiv.

    Zwei Jahre später hatte Lucy unerklärliche Fieberschübe, wieder erhöhte Eosinophile, Lahmheit und Appetitlosigkeit. Ich hab es auf die Anaplasmose geschoben, wollte Antibiotika haben. Aber im Test kam dann Borreliose raus. Entweder hat sie sich trotz Zeckenschutz nochmal infiziert oder im ersten Test hat die Borreliose geruht, sodass sie nicht nachgewiesen werden konnte.

    Gut ist, dass beide Erkrankungen vom Prinzip her gleich behandelt werden.

    Sie bekommt jetzt Nierenfutter von Animonda oder VetConcept. Alle anderen Sorten verschmäht sie nach einiger Zeit.

    Schilddrüsenerkrankungen können auch die Nierenwerte schlecht machen. So wird das bei Lucy vermutet.

    Ihre Eosinophilie kam von den Zeckenkrankheiten.

    Die wiederum beeinflussen ebenfalls die Nierenwerte. Lucy hat auch nur SDMA und Krea erhöht, alle anderen Werte sind ok. Und im Urin ist kein Protein.

    Forthyron bzw. Leventa bekommt sie auch.

    Wenn du die Studie noch irgendwo findest wäre ich dir wahnsinnig dankbar :smiling_face: Von Goldrute im Zusammenhang mit den Nieren habe ich bisher noch nie gehört

    Goldrute ist Solidago.

    Darauf beruft sich die SUC Therapie. Leider ist der Wirkstoff da bis unter die Nachweisgrenze verdünnt.

    Solidago hat geringe blutdrucksenkene und antiinflammatorische Wirkung. Kann also tatsächlich nützlich sein, wenn man es richtig dosiert. An die SUC Therapie muss man halt wirklich glauben - wie so oft bei Homöopathie.

    Goldrute – zur Durchspülung bei Harnwegsinfekten
    Die Goldrute regt die Wasserausscheidung über die Niere an und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend und schmerzstillend. Dementsprechend hat sie in der…
    www.deineapotheke.at

    Bei Herzinsuffizienz oder Ödemen aufgrund fortgeschrittener CNI soll man auf Goldrute jedoch verzichten.

    Lucy bekommt die reinen Kräuter in ein bisschen Quark.