Also wenn ich so 10 Jahre zurück denke ... so viele Vögel wie in den letzten zwei-drei Jahren hatten wir noch nie. Alles fing an mit einem einsamen Rotkehlchenmann und sehr viel Schnee. Den hab ich aus der Not heraus mit puren Haferflocken gefüttert, bis ich was Richtiges da hatte. Kurz darauf kamen schon zwei Rotkehlchen und im Frühjahr dann Meisen und Spatzen. Inzwischen tummelt sich hier so viel.
Unsere alten Nachbarn haben sich auch beschwert, die sind zu laut, überall liegen Schalen, die kacken, dann kommt Ungeziefer, ...
Aber ich freu mich, für mich ist es ein Zeichen, dass ich das hier nicht so ganz falsch machen kann. Vorgestern saß das Rotkehlchen in der Mini-Totholz-Ecke und die Spatzen baden im Sand.
Für Ohrenkneifer hab ich überall mit Stroh gefüllte Blumentöpfe hingetan und trockene Stängel der Stauden bleiben stehen.
Himbeere und Brombeere wurden auch schon inspiziert. Und irgendwelche Schnecken (oder Raupen?) lieben anscheinend Kiwi-Blätter.
Mir tut es leid, dass die Thuja hier so ratzfatz raus muss. Die bietet noch vielen Vögeln Unterschlupf, aber es hilft nix. Das Ding stirbt und je länger ich warte, umso länger dauert es, bis was anderes annehmbar groß ist. Ich will endlich Donnerstag haben und hören, was ein Profi zu meinem Chaos sagt ![]()