Beiträge von Lysaya

    Sagt mal... wie läuft das mit Moos? An Teichen, Bächen und hier an der Wupper gibt es ja immer mal Uferstellen, die dicht bemoost sind.

    Kann man irgendwo ein Stück Moos mopsen und am eigenen Teich aussetzen und das breitet sich dann da aus?

    Man darf keine großen Mengen Pflanzen - dazu zählt auch Moos - einfach so mitnehmen.

    Es gibt da so eine "Handstraußregel". Kleine Mengen für den privaten Gebrauch sind in Ordnung.

    Darf man Moos im Wald sammeln?
    Waldboden mit Moos und Efeu. Wie die meisten von euch wissen, bastle ich am liebsten mit Naturmaterialien, wie etwa Moos, die ich auf meinen Spaziergängen…
    basteln-dekorieren.de

    § 39 BNatSchG - Einzelnorm

    Zitat

    (3) Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.

    Du musst nicht nach einer Bestimmung bestätigen, du kannst auch verwerfen.

    Ja, das weiß ich. Ich meinte eigentlich, dass viele reflexmäßig auf den Haken klicken und dann lernt die App es falsch.

    Also man "muss" das richtige bestätigen, damit die App auch das "Richtige" lernt.

    Ich hoffe, das klingt nicht so verwirrend XD

    Ich mag Flora Incognita auch, aber man muss halt damit umzugehen wissen.

    Bei unter 70% würde ich z.B. nicht bestätigen. Kenne aber einige, die das trotzdem auch bei 20% tun - oder halt die Standortbestimmung falsch nutzen.

    Kennt ihr die App Flora incognita? Ist kostenlos. Damit kann man in Sekunden die Pflanzen bestimmen und erfährt auch noch den Nutzen, Essbarkeit etc.

    Ist von ner Uni entwickelt glaub ich.

    Ich nutze Flora Incognita auch, aber die Ergebnisse schwanken stark.

    Das Problem ist, dass man nach einer Bestimmung bestätigen muss, ob das Ergebnis zutrifft.

    Wenn jetzt zu viele Leute das Falsche bestätigen, verfälscht es die Bestimmung - hoffe man versteht, was ich meine.

    Bei mir kam z.B. Pinochio Orange raus (eine seltene Tomatenart aus Asien), obwohl es stinknormaler Kirschlorbeersämling war.

    Bei vielen Pflanzen hatte ich Trefferquoten von 20-30% - trotz guter Bilder.

    Die gängigsten "Unkräuter" werden aber gut erkannt.

    Man muss den Umgang halt ein bisschen üben und für erste Anhaltspunkte reicht es meist allemal.

    Wie finde ich nun etwas über den botanischen Wert heraus?

    Bestimmt beim NaBu, oder?

    Ich würde mal bei Natura.db gucken.

    Tatsächlich empfiehlt der NaBu manchmal ziemlich komische Sachen.

    Maus??? Am helllichten Tag??? An meinen heute zum ersten Mal seit ewig ausgelegten Mehlwürmern? Die spinnt wohl! Gleich mal die Katze rausgeschickt, aber da muss ich wohl einen Plan erarbeiten.

    Mäuse können ziemlich gut klettern, gell? Ich wollte die Würmer eigentlich in einer extra dafür ausgelegten Gitterschale auf meinem Vogelfutterstab reichen, aber hilft das, dass die Mäuse (ist ja vermutlich mehr als eine :( ) da nicht rankommen? Ich will eigentlich auch nicht, dass die Katze die Mäuse fängt, zum einen, weil sie die freundlicherweise in meiner Wohnung umbringt und nicht draußen und zum zweiten wegen der Zecken.

    Unsere Maus hat mir sehr beeindruckende Parcours-Läufer-Fähigkeiten gezeigt. Senkrecht die Wand hoch, abstoßen und mit einem Salto (!) auf der Palette landen, dort eine 180° Wende und so auf das frei schwingende Vogelhäuschen hüpfen. Der Rückweg war dann weniger spektakulär, da ist sie einfach über einen Zweig davon gehuscht.

    Ich bin weiß Gott keine große Anhängerin von ihr und ihrem Umgang mit den Hunden, aber ich sehe halt auch, daß sie denen eine Chance geben möchte, auch wenn nicht alles perfekt ist oder sie zeitlich nicht mehr hinterher kommt.... :person_shrugging:

    Ich möchte sie deswegen nicht in Bausch und Bogen verurteilen. Wer das tut, soll mir erstmal zeigen, daß ers besser kann. Mißstände sehen und ansprechen, auf jeden Fall. Aber halt nicht grundsätzlich verurteilen....

    Gut gemeint ist halt nicht gut gemacht.

    Ich denke, da steckte wirklich mal eine sinnvolle Intention hinter, aber das ist ihr über den Kopf gewachsen. Jeder seriöse Tierschützer wird irgendwann sagen: "es geht nicht mehr, man kann nicht alle retten". Meiner Meinung nach gehört dazu, seine eigenen Grenzen zu erkennen und das fehlt mir hier.

    Womöglich war das am Anfang mit wenigen Hunden ein durchdachtes Konzept.

    Jetzt hat das was von Hundesammeln um jeden Preis.

    Und dieser Spruch: "dann soll man es doch erstmal besser machen" ist immer ein Totschlagargument. Es gibt Leute, die es besser machen, weil sie es NICHT (so) machen.

    Irgendwer hatte das doch mal ausgerechnet. Bei über 100 Hunden bleibt doch gar keine Zeit, alle sinnvoll zu trainieren und resozialisieren. Selbst mit guten Trainern/Mitarbeitern an der Seite. Und da war noch keine Fellpflege, Wundversorgung, Fütterung im Zeitplan drin. Das kann einfach nicht funktionieren.

    Und das weiß sie auch. Sonst gäbe es nicht diese Liste mit den Einstufungen, dass diese Hunde eben nicht wieder in normale Familien können. Aber der Platz ist begrenzt - selbst für die "halbwegs normalen" Kandidaten.

    Die nächste Kleingartenkolonie ist schätzungsweise 3 km weit weg. Wenn außer mir nicht noch jemand einen Apfelbaum auf dem Balkon hat, gibt es sonst keine in der Umgebung.

    Hast Du vielleicht einen selbstbefruchtenden Apfelbaum?

    Das geht, wenn man zwei Sorten auf einen Stamm aufbringt.

    Zitat

    Mit einem Trick zum selbstbefruchtenden Apfelbaum

    Mit etwas Geschick und Glück können Sie einen bestehenden Apfelbaum in Ihrem Garten zum selbstbefruchtenden Baum machen, indem Sie den Edelreiser einer Befruchtersorte auf einen Ast des Baums kopulieren. Wurde der Ast mit der anderen Sorte erfolgreich veredelt, kann dieser in den Folgejahren den Pollen für die Bestäubung der restlichen Apfelblüten am Baum bereit stellen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Befruchtersorte zur gleichen Zeit blüht wie der restliche Baum.

    Das gibt es aber vielfach schon direkt fertig so zu kaufen.

    Apfelbäume brauchen tatsächlich einen Bestäuber in der Nähe, der ungefähr zeitgleich blüht. Die können sich dann auch gegenseitig bestäuben.

    Außer man ist so dämlich wie ich und nimmt Roten Boskopp .... der kann nämlich gar nix bestäuben, also braucht man theoretisch drei Apfelbäume :headbash:

    Manche Zierapfelsorten können auch als Bestäuber dienen.

    Ich hab auch einige Anläufe gebraucht. Marienkäferbabys bleiben aber nach dem Schlupf erstmal einen Tag ruhig auf ihren Eihüllen sitzen und härten aus. Das machte es dann etwas einfacher.

    Das sind aber auch die beiden schärfsten Photos, die ich hinbekommen habe. Lichtverhältnisse (Schatten, Gegenlicht) sind in der Ecke auch nicht so gut.

    Das zweite Gelege ist noch nicht so weit. Aber 10 Babys hab ich schon mal :D

    Jede einzelne Larve frisst bis zur Verpuppung bis zu 600 Läuse :hurra: