Über die Klausel bin ich auch gestolpert. Wir sind bei Lucy auch "nur" Besitzer, der Verein ist weiterhin Eigentümer.
Aufgefallen ist mir das erst, als sie schon zig Wochen bei uns eine Pflegestelle hatte und wir sie sowieso nicht mehr hätten abgeben wollen - und mit einer ehrlichen Vermittlung wäre der Verein sie sicher auch nicht mehr losgeworden.
Konkret bedeutet es für uns: Wir dürfen sie nicht weitergeben (ob Verkauf oder Geschenk spielt keine Rolle) und sollte der Tag der Tage kommen, müssen wir den Verein informieren, dass sie ihre letzte Reise antritt. Weitere Pflicht auf Erlaubnis zu warten für Behandlungen, Hundeschule, etc. gibt es nicht. Sie läuft hier wie unser Bodo und ich merke den Unterschied in ihrem Status gar nicht.
Versicherungen, Steuern, Tierarzt usw. zahlen wir.
Mir ist auch nur ein Fall bekannt, wo der Verein den Hund wieder zurück gefordert hat und da ging es tatsächlich um ausstehende Zahlungen der neuen Besitzerin und einen nicht eingehaltenen Vertrag. Soweit ich informiert bin, konnte die Besitzerin aber Ansprüche geltend machen für die Zeit, in der sie den Hund betreut hat. Diese Kosten sind auf die Jahre gesehen oft so hoch, dass es sich für Tierschutzvereine nicht lohnt, dafür einen Rechtsstreit anzustreben.
Ich weiß nicht, ob ich es nochmal so machen würde, aber nach Lucy wird hier generell eher kein Tierschutzhund mehr einziehen.