Beiträge von Lysaya

    Ich musste im Sommer die Vogelkirsche aus der Wiese ausbuddeln und an einen passenderen Standort versetzen.

    Sie hat auch zuerst alle Blätter verloren und ich hab geglaubt, sie ist hinüber.

    Dann hab ich gegooglet. Es ist wohl so, dass die Pflanzen durch das Umsetzen so sehr in Stress sind, dass sie die Blätter abwerfen, um erstmal alle Kraft in die Bildung neuer Wurzeln zu stecken.

    Beim Ausgraben werden vor allem die feinen Wurzeln verletzt, die wichtig sind, um Wasser aufznehmen. Das dauert, bis sie sich neu gebildet haben.

    Das war auch beim Feldahorn so, den wir im Frühjahr versetzt haben.

    Sowohl Vogelkirsche, als auch Feldahorn haben sich erholt und zeigen jetzt Knospenansätze, wo nächstes Jahr sicherlich neue Äste kommen.

    Ich würde noch nicht aufgeben, sondern einfach weiter gießen - allerdings nicht zu viel, denn da die wasseraufnehmenden Wurzeln fehlen, entsteht u.U. Staunässe.

    Hallo zusammen, sitzen grade mal wieder beim Tierarzt, Emmi (Großpudel, 8 Jahre, Epilepsie, chronische Leberentzündung, orthopädische Baustellen…) hat Bauchweh.

    Vermutlich von den ganzen Medikamenten (Pexion, Libromide gegen Epilepsie; Metacam gegen Schmerzen durch Ellenbogenentzündung). Bisher haben wir mit vomisan als Magenschutz gearbeitet.

    Gibts seitens Forenschwarmwissen hinweise, Warnungen oä in Bezug auf stärkere Medikamente zum Magenschutz? Insbesondere hinsichtlich der anderen Medikamente und Langzeitanwendung?

    Bei Langzeitnutzung immer auch an den B12 Wert denken.

    Pantoprazol verursacht bei Bodo erst so richtig übles Bauchweh und meine Mutter hatte danach herzinfarktähnliche Schmerzen.

    Vor allem, wenn man es länger in Gebrauch hat, nicht abrupt wieder absetzen, sondern immer ausschleichen, sonst knallt u.U. der Rebound-Effekt voll rein.

    Die heimische Goldrute soll größere Blüten haben und die Blätter werden vom Boden nach oben hin kleiner.

    Hab ich zumindest in der Naturgartengruppe gelernt, wo alles, was auch nur annähernd Neophyt ist, gnadenlos gekillt wird.

    Also an der Stelle, wo eine Verletzung (Arthrose) entsteht, schüttet der Körper Nervenwachstumsfaktoren aus, Nervenfasern bilden sich neu, sodass diese Stelle noch schmerzempfindlicher wird. Das sorgt im Normalfall für Schonung und somit auch bessere Heilung. Bei Arthrose ist der Anteil an Nervenwachstumsfaktor sehr hoch und bindet sich an Rezeptoren, die für die Schmerzwahrnehmung notwendig sind und das macht noch mehr Schmerzen.

    Dort setzt Librela an, indem diese Rezeptoren blockiert werden und der Kreislauf (Schmerzen - noch mehr schmerzempfindliche Nervenfasern - noch mehr Nervenwachstumsfaktor - ... ) wird durchbrochen.

    Mir fehlt irgendwie die Erklärung, wie sich da Antikörper gegen Librela (monoklonale Antikörper) bilden sollen.

    Man weiß aber vom Menschen, dass ein geringer Prozentsatz, plötzlich eine sehr stark fortschreitende, schmerzhafte Arthrose entwickelt hatte. Daher gibt es bis heute keine Zulassung für ein vergleichbares Medikament für die Humanmedizin. An Tieren hat man das noch nicht genauer erforscht. Ich könnte mir eher vorstellen, dass die Ursache in dieser Richtung zu suchen ist.

    Und letztlich gibt es immer noch einige Tiere, bei denen die Antikörper nicht wirken, weil sie sich nicht an die entsprechenden Rezeptoren andocken oder die Schmerzen halt eine völlig andere Ursache haben. Ist ja bei Impfungen auch so, manchmal versagen die.

    Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren noch viel mehr in der Richtung geforscht wird - auch für Menschen. Bei meinem letzten Schub der Facettengelenksarthrose hab ich kurz überlegt, ob ich mich bei unserem Tierarzt melde :dead: