Beiträge von babsiebunny

    Hey Sheltiepower,

    danke Dir für die Antwort! Manchmal "diskutiert" Fionn gerne, man sagt ihm etwas (z.B. geh in Deinen Korb), und er setzt sich mit WUMMS! hin und ist auf Krawall gebürstet, beginnt dann zu "maulen", immer lauter und stampt irgendwann auch mit den Vorderfüssen im Sitzen auf. Da sagen wir dann schon 2-3mal "Schluß jetzt, es reicht, geh in Deinen Korb". Und das dann eben auch mit Punkt hinter den Sätzen. Das meine ich mit Durchsetzen, konsequent sein. Wenn er beim Gassigehen ständig zu weit voraus läuft, dann eben nach dem 3. Zurückrufen ihn an die Leine nehmen, als konsequenz. Nicht in auf den Boden werfen, schütteln, Kehle oder sonstiges Derartiges, versteht mich doch bitte nicht falsch! Wie macht ihr dem Hund den begreiflich, dass etwas falsch war? Man kann so einen Vorfall doch nicht ignorieren..

    Ich habe mich einfach sehr erschrocken, war voller Adrenalin und hab ihn mir gegriffen, ich habe ihm nicht wehgetan, aber ich konnte es nicht fassen, es war ein Reflex.

    Bianca: ist für mich nachvollziehbar, das knurren war eine warnung, logisch, verstehe ich. aber er mußte doch raus für die nacht, hat er dann das recht zu schnappen frage ich mich? :???: nein, ich mache ihn sonst nicht "lang", ich muß es nicht! ich habe es mal so gelernt, und er ist immer schon ein sehr gehorsames, auf mich fixiertes tier gewesen, ein schräger blick reicht schon, um ihm meine missgunst zu zeigen ;)

    Rosanna: das mit dem knurren verstehe ich. wenn ich deine antwort lesen, klingt es wirklich so einfach! und ich denke mir, klar, wenn ich jemandem sage, fass mich nicht an, und er oder sie tut es, gibt's sicher auch ein echo.. verstehe ich. aber er hat das halt noch nie getan und ich habe angst, dass er nächstes mal vllt richtig zubeisst, bzw trifft (seine absicht war schwer einzuschätzen). er mußte ja auch raus und sein geschäft vor "nightfall" machen.. :roll:

    Hallo Allerseits,

    ich wüßte sehr gern, was Ihr von einem unschönen Vorfall mit meinem Irish Setter Rüden Fionn (10, unkastriert) gestern abend haltet.. ich kann es mir nicht erklären, und überlege, wie ich damit umgehen soll!Mein Freund wollte gestern abend mit Fionn eine Runde um den Block gehen, und als der Hund sich nicht rührte, ging er auf den Korb zu und wollte nach dem Halsband greifen, da knurrte der Hund und schnappte nach ihm.

    Ich habe Fionn von klein auf an, er ist sehr auf mich fixiert, und wir sind ein Team. Seit gut 2 1/2 gehört nun mein Freund mit dazu, am Anfang gab es "Dazwischengedränge" und teilweise Ignoranz seitens des Hundes dem Freund gegenüber, doch bereits seit gut 1 1/2 Jahren schien das erledigt, der Hund freute sich immer sehr auf meinen Freund, begrüßt ihn überschwenglich, er geht auch mit dem Hund spazieren, spielt mit ihm, der Hund hört gut auf ihn (nicht ganz so wie auf mich, aber das ist denke ich normal).

    Mein Freund rührt ihm auch kein Haar, er ist immer sehr behutsam mit ihm, und ich muß ihn manchmal regelrecht ermutigen, sich durchzusetzen, was er dann auch tut, mit fester Stimme und Vehemenz. In den letzten Wochen haben wir ein paarmal erlebt, dass Fionn abends nicht mit meinem Freund rausgehen wollte (mit mir immer sehr freudig), manchmal drehte er auch abends nach halber Strecke ab und setzte sich stur auf den Boden und wollte zurück, wenn die Beiden unterwegs waren.

    Mein Hund ist ein sehr freudiges, liebes Tier, manchmal ein bisschen schüchtern und ängstlich anderen Hunden gegenüber. Er ist auch kein Angstbeisser oder würde schnappen, selbst wenn man auf ihn drauf tritt. Und er liebt meinen Freund, da bin ich mir sicher, er kennt seinen Namen und freut sich, wenn ich sage, dass er kommt und balgt mit ihm und freut sich, wenn er da ist. Aber er ist eben manchmal auch sehr eifersüchtig. Wenn der Hund das Schmatzen eines Kusses hört, quengelt er. In den letzten 2-3 Monaten habe ich Fionn öfter mal zu meiner Mutter gegeben, dort hat er eine Spielgefährtin und es ist sein 2. Zuhause, - weil ich schwanger bin und auf die Haare empfindlicher reagiere als sonst.

    Macht der Hund ggf. meinen Freund dafür verantwortlich, dass er verdrängt wird? Oder sind wir einfach zu lasch mit ihm, dass er denkt, er könnte sich das Verhalten herausnehmen? Oder hat er vielleicht nicht genug Vertrauen zu meinem Freund, dass der ihn beschützt, wenn er Angst vor einem anderen Hund hat auf dem Weg? Oder wird er einfach alt und "eigen", und will seinen Willen durchsetzen?

    Wie gesagt, der Hund ist an sich sehr lieb und super erzogen, es gab nie Probleme, er "diskutiert" gerne mal mit Gesten und Gemaule, aber es ist immer klar definiert, wie weit es gehen darf.

    Ich mache mir nun auch Sorgen, wenn das Baby dann da ist, ich hätte es Fionn nicht zugetraut, dass er schnappt. Ich habe ihn sofort als Reaktion "langgemacht", also ihn auf den Rücken gelegt und war wütend, er hat sich sehr geschämt und war ganz klein mit Hut und ist dann brav mit meinem Freund spazieren gegangen.

    Hat hier jemand eine Idee, was der Auslöser gewesen sein könnte? Vielleicht sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber ich verstehe es wirklich nicht.

    Liebe Grüsse..

    Lisa