Beiträge von ShilaShadow

    Zitat

    Also Papiere sind ja schön und gut meine beiden haben auch keine und sind gesund ..

    Aha, woher weißt du das denn? Hast alle Erbkrankheiten abchecken lassen?

    Zitat

    Hi.

    Es wäre unser erster gemeinsamer Hund und ganz unabhängig von der Therapieausbildung mit dem Hund is es mir möglich diesen mit in die Arbeit zu nehmen.
    Ich habe bereits einige Züchter über die Seiten Kontaktiert die ihr mir genannt habt. Im Schnitt verlangen die für einen Welpen 1100 - 1600 Euro. Ist das in Ordnung?

    Ja, das ist normal.

    Zitat

    Ich habe ja auch nicht vor ihn zu Ausritten mitzunehmen. Ich habe geschrieben, dass ich höchstens mal im Schritt rauswill und das dann auch nur so 15-20 min. Außerdem muss er dabei auch nicht unbedingt mit, denn im Stall ist immer was los, da kann man schon auch mal jmd anders fragen, ob er kurz ein Auge auf den Hund hat.

    Ansonsten reite ich in der Halle oder auf dem Platz, da kann er sich, falls er müde ist auch gerne hinlegen.
    Mehr als 2h bin ich auch selten beim reiten und somit denke ich, dass das schon machbar sein müsste.
    Außerdem soll er ja dann auch nicht von Anfang an mit. Anfangs wollte ich dann ein paar mal 2x am Tag in den Stall fahren. Erstmal um zu reiten und mein Zeug zu erledigen und später dann nochmal für vllt 20min, in der der/die Kleine dann mitkann, um sich alles anzuschauen und den Umgang mit Pferden kennenzulernen. Das dann kontinuierlich steigern, soweit es geht.
    Ich habe keinesfalls vor den Welpen zu überfordern. Die allgemeine Situtation, wie ich es machen will, habe ich auch geschildert, um zu zeigen, wie ich mir es dann mit einem ausgewachsenen Hund vorstelle.

    Okay, das sollte jetzt auch keine Belehrung werden oder so, ich war mir nur nicht sicher, ob du dir dessen bewusst bist. Aber so klingt das doch super!

    Zur Rassewahl schreibe ich später was, ich bin gerade etwas im Stress...

    Hört sich doch soweit ganz gut an! :)

    Zwei Dauerbrenner, die ich trotzdem gerne ansprechen möchte und über die du hier im Forum massenweise lesen kannst:

    Erstens:
    Wenn du einen Welpen möchtest, dann bitte nur von einem seriösen Züchter mit VDH-Papieren oder aus dem Tierschutz. Billigwelpen aus Privathand sind zwar genauso süß, aber leider ohne Sinn und Verstand vermehrt und oftmals krank und/oder schlecht sozialisiert. Mal abgesehen davon, dass es für die Welpen selber sehr unschön werden kann, ist es einfach nicht unterstützenswert, Hunde ohne jegliches Wissen über eventuelle Erbkrankheiten zu verpaaren, da diese durchaus leidvoll oder sogar tödlich enden können. Menschen, die soetwas tun, machen dies aus reiner Geldgeilheit oder weil sich nicht infomiert wurde und "Welpen ja soooooo süß sind"...... Also ganz wichtig: Augen auf beim Hundekauf!

    Zweitens:
    Dein Programm hört sich ja ganz nett an, bedenke aber bitte, dass du all das im ersten Lebensjahr des Hundes kaum bzw. nur sehr wenig machen können wirst. Einen Welpen kannst du noch nicht auf große Spaziergänge/Ausritte mitnehmen, noch kein Fahrrad fahren, noch nicht großartig beschäftigen... Es gibt eine Regel, an die man sich in etwa halten kann: 5 Minuten Spaziergang pro Lebensmonat sind für einen Welpen völlig ausreichend! Alles darüber ist nicht nur schädlich für die Gelenke deines Hundes, sondern wird ihn auch völlig überfordern. Ein Welpe braucht keine Auslastung, keine Beschäftigung, denn die Welt zu entdecken - und das tut er jedem Tag von Neuem - ist genug Input für so ein kleines Köpfchen. Zu viel des Guten sorgt dafür, dass du dir ein hyperaktives, unter Dauerstress stehendes Nervenbündel heranziehst, dass nicht mehr zur Ruhe kommen kann. Also bitte nicht übertreiben!


    Was die Rassewahl betrifft... Kannst du das noch ein bisschen mehr eingrenzen?
    Charakter?
    Jagdtrieb?
    Schutz-/Wachtrieb?
    Was hast du außer ihn auf Ausritte mitzunehmen noch vor? Könntest du dir eine Art Hundesport vorstellen? Welche kopfmäßige Auslastung stellst du dir vor?
    Gibt es äußerliche Favoriten (langhaarig, kurzhaarig etc.) bzw. Abneigungen?

    Ich kann dir jetzt nichts zu Labradorzüchtern in Berlin sagen, sondern nur zum Welpenkauf allgemein. Achtet bitte darauf, dass es ein seriöser, dem VDH angehöriger Züchter ist, der seine Hunde auf Erbrankeiten testet und auf eine ordentiche Sozialisation wert legt.

    Von Billigwelpen ohne Papiere lasst ihr am besten die Finger - nicht, weil die Hunde etwas dafür können, sondern weil es nicht unterstützenswert ist, Hunde ohne jegliche Ahnung von genetisch bedingten Krankheiten zu vermehren, um daran Geld zu verdienen. Viele dieser Welpen werden krank, sind nicht ordentich auf Umweltreize sozialisiert usw. Wenn du hier im Forum mal "Vermehrer" oder "Billigwelpen" oder etwas in der Art in die Suche eingibst, kannst du dich darüber etwas schlau machen.

    Ich finde den Border nicht wirkich geeignet für Therapiehundearbeit. Klar, es gibt auch Ausnahmen, es könnte sein, dass eurer das super mitmacht - es könnte aber genausogut sein, dass ihr ein Exemplar abbekommt, was sehr sensibel auf außergewöhnliche Bewegungen reagiert (was ja bei Behinderten durchaus vorkommmt) und mit Stress, schnappen etc. reagiert. Gerade der Border ist für Bewegungsreize sehr empfindich, schließlich wurde er darauf hin gezüchtet.

    Klar, die Rassebeschreibung klingt super - lernwillig, intelligent und sehr menschenbezogen, wer will das nicht. Was viele nicht bedenken, ist, dass es genau das ist, was vielen BC zum Verhängnis wird. Es gibt ein Buch, da werden sie als "Hunde an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn" beschrieben und das passt wie die Faust aufs Auge. Machst du alles richtig, hast du einen super tollen Traumhund, machst du etwas falsch, kann das u.U. dermaßen schnell umschwenken, dass du echte Probleme bekommst.

    Und etwas falsch machen geht bei Hunderassen, die Fehler verhältnismäßig schlechter verzeihen als andere Rassen, recht schnell. "Viel machen" ist nicht das Patentrezept für einen ausgelasteten, glücklichen Border - es geht nicht (nur) um das WIE VIEL, sondern um das WAS. Du kannst mit deinem Border 5 Stunden am Stück laufen gehen, das macht ihn auch nicht glücklich. Du kannst auch ganz schnell zu viel machen und dir ein hyperaktives Nervenbündel heranziehen.

    Im Großen und Ganzen kann ich euch nur raten: Sucht euch einen Hund, der besser zu euch passt. Schaut mal bei den Begleithunden oder etwas in Richtung Labbi oder Goldi.

    Zitat

    Ich denk, die beiden Hunde dürften charakterlich zu Menschen ganz lieb sein.
    Wichtig wäre in meinen Augen: Körperliche Auslastung ist schön, aber wichtig ist eben auch geistige. Und das erreichst du schon zB. mit relativ wenigen Minuten Sucharbeit.
    Stupides Bällchen-Werfen würde ich dringend vermeiden. Dann hast du im blödesten Fall bald zwei Balljunkies.
    Also wenn Apportieren, dann immer in Kombination mit Impulskontrolle.
    Aber wie gesagt, wenn du mal schreibst, was genau du gerne machen willst, dann kriegst du hier bestimmt ein paar gute Tipps.

    Kann ich nur so bestätigen.

    Ballwerfen ist nicht gerade die sinnvollste Beschäftigung für Hunde. Viele Hunde mutieren dabei zu richtigen Junkies, achten nur noch auf den Ball und nehmen ihre Umwelt kaum noch wahr.

    Ordentliche Kopfarbeit ist da schon viel besser und macht einen Hund richtig kaputt. Mal ein Stück Fleischwurst verstecken und den Hund suchen lassen z.B. Da fängst du mit ganz kleinen Abständen an, bis der Hund das Spiel kapiert hat, und irgendwann steigerst du Schritt für Schritt die Enfernung, sodass du irgendwann den ganzen Garten nutzen kannst.
    Das gleiche geht auch mit einem Futterdummy - für Retriever gibt es ja kaum Schöneres als Apportieren. Den Dummy füllt man mit Futter, dann kannst du ihn verstecken und suchen lassen, und dann muss der Hund ihn dir bringen, damit du ihn öffnest und er die Lekerlies herausnehmen kann. Das muss man aber gut aufbauen, da müsstest du dich vorher geg. etwas belesen...

    Sagt mal Leute, was geht denn hier ab? :???:

    Da stellt jemand eine ganz berechtigte Frage, und es wird gleich so unfreundlich geantwortet... *Kopf schüttel*

    Soll man nun Dinge hinterfragen oder nicht? Wo bitte habt ihr aus dem Eingangspost Hetzerei herausgelesen? Kann man sowas nicht auch aus Interesse fragen?