Beiträge von ShilaShadow

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    und einen hsh kann man sehr wohl erziehen, es setzt nur eine menge geduld,konsequenz bis nach timbuktu und verständniss vorraus (und ein sicheres auftreten dem hund gegenüber).

    Das glaube ich dir, dass das funktioniert, wenn man Erfahrung und sehr viel Hintergrundwissen über dieser Rasse hat und mit Ihren Eigenschaften umzugehen weiß. Wahrscheinlich zwar nicht so, wie man es von unseren "Ottonormal"-Hunden gewohnt ist, aber schon in gewissem Maße. Hier ist aber weder Erfahrung noch genügend Wissen gegeben, und daher finde ich es sinnvoll, dass der Hund abgegeben wird.

    Ich hoffe nur von ganzem Herzen, dass er jetzt noch die Chance auf ein entsprechendes Zuhause hat und dass noch nicht alles "verbockt" ist.

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    Ich hatte mich auf den Post in meiner Frage bezogen. Zitat: Herdenschutzhunde sind nun mal schlecht bis gar nicht zu erziehen."- und das bezweifle ich eben in dieser pauschalen Aussage. ;)

    Wurde ja eigentlich schon beantwortet. Hüten tun sie bei Weitem nicht. Und viel Erziehungsarbeit wird da in ihren herkommlichen "Einsatzgebieten" wohl auch nicht geleistet. Man nehme eine Herde Schafe, ein paar HSH und diese Hunde werden die Herde bis aufs Blut beschützen. Das ist aber nicht anerzogen, sondern so gezüchtet. Ein HSH soll "einfach da sein", die Herde vor hungrigen Raubtieren schützen und sich dabei auf keine Diskussionen einlassen. Richtig gearbeitet wird mit denen soweit ich weiß aber i.d.R. nicht.

    Sicherlich gibt es Ausnahmen, aber tendentiell ist es wirklich schwierig, mit einem HSH zu kooperieren.

    Nahrhaftigkeit lässt sich ja auch nicht daran festmachen, ob ein Hund es gut frisst oder nicht.

    Jedes Kind würde Schokolade einem Apfel vorziehen. Ist Schokolade deswegen besser?

    Man weiß ja, dass Hunde, die Billigfutter gewohnt sind, gutes Futter oftmals erstmal nicht mögen. Das liegt aber schlichtweg daran, dass ihr Geschmackssinn vor lauter künstlichen Geschmacksverstärkern und Zuckern völlig ruiniert ist.

    An die TS: Würde deine Mutter sich denn auf ein Mittelklasse-Futter einlassen? Mir fällt da spontan Josera ein.

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    ShilaShadow: Wobei das mit dem nahrhafter nicht immer gilt. Natürlich kann man auf was besseres umstellen, es muss aber nicht bedeuten, dass der Hund es gut verträgt oder gerne frisst ;)

    Das stimmt, aber dazu gibt es ja genügend Auswahl und Alternativen.

    Nahezu alles ist besser als Billig-Hundefutter aus dem Supermarkt.

    Was antwortet sie denn, wenn du ihr das sagst, was hier genannt wurde?

    Kommt der Hund von einem Tierschutzverein? Wissen die von den Erziehungsmethoden deiner Bekannten bescheid?

    Das kann doch echt nicht wahr sein, solche Leute dürfen keine Hunde halten. Der Kleine tut mir jetzt schon leid.

    Ich finde übrigens gut, dass du dich da so einsetzt und auch deine Konsequenzen daraus ziehst.