Beiträge von ShilaShadow

    Zitat

    Mit welcher Theorie möchtest du jetzt kommen?
    ALLE ernstzunehmenden Forschungen zu Wild- und Hauscaniden sind sich darüber einig, dass situative Dominanzbestrebungen - einen Liegeplatz zu verteidigen, zuerst durch die Tür zu laufen, zuerst zu fressen etc. absolut gar nichts mit der formalen Alphaposition zu tun haben!
    Der, der es am eiligsten hat rauszukommen geht zuerst durch die Tür...
    Der, der am deutlichsten klarmacht, dass er gleich vor Hunger stirbt frisst die besten Brocken...
    usw. usw.
    Und das territoriale Aggressivität schon im Junghundalter zu Problemen führt wäre mir auch neu...Quelle?

    Danke!

    Wer zuerst aus dem Haus geht, ist dem Hund sowas von schnurzpiepegal... Das kann man aus rein praktischen Gründen machen, um einen besseren Überblick zu erhalten, wenn z.B. die Umgebung schlecht einsehbar ist. Aber mit Rudelführung hat das wenig, um genauer zu sagen absolut gar nichts zu tun. Dass sich das immernoch so hält....

    Zu Ceasar Millan halte ich mich jetzt mal zurück... :mute:

    Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? :???:

    Wenn du nichts dazu schreiben willst, dann lass es doch. Aber zu schreiben, dass man nichts schreibt, macht irgendwie wenig Sinn, oder?


    Zum eigentlichen Problem: Ich schließe mich den anderen mal so an. Gegenkonditionierung wäre auch mein Stichwort gewesen. Meine Hündin hatte zum Beispiel einige Zeit richtige Angst, wenn sie irgendwo ein Bellen gehört hat und es nicht zuordnen konnte. Seitdem ich jedes mal das Bellen geclickert habe und es ein Leckerlie gab, ist es viel besser geworden. So etwas dauert vielleicht manchmal seine Zeit, lohnt sich aber.

    Zitat

    Wir haben beide das selbe Ziel, nur unterschiedliche Herangehensweisen. Ihr schmeißt eben mit Leckerlis um euch, ich setze auf Gehorsam. Funktioniert beides.

    Erde an binbin... :???:

    1. Der Vergleich ist nicht zwischen Leckerchen und Gehorsam zu setzen, da Gehorsam auch mit Leckerchen funktionieren kann, oder andersrum gesagt, Leckerchen auch zum Gehorsam führen können. Gehorsam und Leckerlies schließen sich nicht aus, aber du versuchst trotzdem ständig, an diesem Punkt anzusetzen, das ist aber völlig verquer... Wie kommst du auf diese komische Idee, dass jeder, der ohne Klapse erzieht, keinen Wert auf Gehorsam legt?

    2. Es geht darum, AUF WELCHE WEISE man Gehorsam erreicht. Das ist der Punkt!

    Wieso redest du denn immernoch so dermaßen an der Problematik vorbei? Hast du allen ernstes immernoch nicht kapiert, worum es geht?

    Zitat

    Menschen, bei denen euer Hund vor Freude ausflippt?

    ICH :D
    ... und nur ich, ;) ehrlich...

    Schön wärs. :D

    Shadow liebt nahezu alle, die sie kennt, heiß und innig. Da flippt sie richtig aus.

    Auf der Straße sind ihr alle egal, aber manchmal gibt es welche, die findet sie einfach nur toll. Das sind größtenteils Kinder und ältere Leute. Wenn ein Kind auf sie zu kommt, steht sie vor lauter Freude in der Leine. Genausogut gibt es aber auch Menschen, an denen sie partout nicht vorbei gehen will.

    Es ist hoffnungslos.

    Er versteht es nicht. Da könnt ihr euch den Mund fusselig reden.

    ALLE liegen falsch, ALLE sind Besserwisser, ALLE übertreiben es, KEINER versteht ihn, KEINER geht richtig auf ihn ein, KEINER lässt sich belehren - nur er hat Recht! Er projeziert sein eigenes Verhalten auf alle anderen. Er hat Recht und ist davon auch nicht abzubringen. Er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und ALLE anderen täuschen sich.

    Traurig ist sowas. Traurig für den Hund.

    Grundsätzlich gibt es sicher einige Ausnahmen, aber ich wäre da äußerst vorsichtig. Einen Verein gründen und auch demenstprechend "selbst erfundene" Papiere ausstellen kann mit ein bisschen Geschick jeder. Klar, es klingt natürlich toller, wenn man sagen kann, man züchtet in einem Verein. Wenn du da nichtmal bei google genug Infos zu Hintergründen, Zuchtzielen etc. findest, sagt das ja schon fast alles. Wenn du ein komisches Gefühl hast, lass die Finger davon.