Nein, meine Hunde dürfen/ sollen mich auch nicht anknurren ... Haben sie aber auch noch nie getan. 
Wenn es Situationen gibt, in denen meine Hunde wirklich Schmerzen haben, wie z.B. bei einer schmerzhaften Untersuchung beim TA, könnte ich es ansatzweise verstehen und würde es auch dulden.
Allerdings knurren, wenn ich in die Nähe des Futters komme, weil sie gerne allein auf dem Sofa sitzen wollen oder weil ich ihnen den Knochen weg nehme ... Nein, das würde ich nicht dulden. Wozu sollte ich dann meinen Hunde erziehen, wenn sie über ihre Ressourcen selbst entscheiden dürften?
Klar ist Knurren eine Form der Kommunikation, aber es ist eben auch eine Drohung. Und ich möchte nicht, dass mein Hund mir droht: "Hey Frauchen, ich hab die Faxen dicke, mach die Fliege, wenn ich fresse ... "
NEIN, so eine Form der Kommunikation möchte ich bei uns zuhause nicht. Denn das käme einer Maßregelgung gleich, und mein Hund soll nicht denken, er dürfe mich maßregeln.
Ich für mich bin der Meinung: Wenn mein Hund mir vertraut, hat er keinen Grund, mich anzuknurren. Selbst wenn ich ihm versehentlich auf den Fuß trete, dann weiß und spürt er an meiner Körpersprache, meiner Reaktion und meinem Geruch, dass das kein Angriff und keine Absicht ist, sondern eben ein Versehen. Und warum sollte er mich dann bedrohen???
Ich schlage oder brülle ja auch nicht auf meinen Hund ein, wenn er mir versehentlich wehtut, z.B. beim wilden Spielen.
Nein, also bei mir gäbe es kein maßregelndes Knurren.