Beiträge von Ceri05

    Zitat

    Denk dran, deine Emotionen spiegelt dein Hund wahrscheinlich stark wieder. Umso "zorniger" bzw. frustrierter bzw aufgeregter du bist, desto schwieriger ist es auch für deinen Hund ruhig zu bleiben...


    Vor allem das ist extrem wichtig, aber das weißt du ja bestimmt schon von deiner Hündin. Ich muss sagen, bei mir wurde es besser, nachdem ich angefangen habe, Diego mit Maulkorb zu führen draußen (mittlerweile bleibt er immer öfter zu Hause :)) ;)

    Zitat

    Maulkorb wird angezogen in Zukunft! Habe ich auch gleich ein besseres Gefühl dabei.
    Wenn wir alleine gehen ist genau das selbe Theater... Wie deckel ich ihn, Wasser? Hatte mir das schon überlegt aber ich fand es etwas heikel, er könnte es ja auch mit dem anderen Hund verbinden...
    Deinen Thread les ich mal durch, danke :-)


    Also, bei dem was du schreibst muss ich gleich an Diego denken, daher mein Tipp:

    NICHT deckeln! Nicht mit Wasser, nicht mit Schellen u.ä.

    Bei UNS hat es die ganze Pöblerei um einiges (!) schlimmer gemacht!

    Kann der Hund was? Also sitz, schau, pfötchen?

    Wenn ja:

    Du siehst einen Hund kommen, Leo wird abgesetzt. Dann lässt du ihn Pfötchen geben etc. und verhinderst dabei den ständigen Blickkontakt zu dem anderen Hund. Wenn Leo aufspringt, setzt du ihn wieder hin (körperlich) und machst weiter mit den Übungen.

    Am Anfang dabei so weit wie möglich an die Seite gehen. Wenn das klappt, kann man anfangen, den Hund zwischendurch zu dem Fremdhund gucken zu lassen. So lernt der Hund langsam, dass man sich nicht aufregen muss (!), wenn ein Hund kommt ;)

    Ach man... ich hab jetzt die gesamten 135 (!) Seiten in einem Rutsch gelesen und bei jeder neuen Seite gehofft, dass Emma gefunden wurde :sad2:

    Ich drücke die Daumen, dass es Emma dort - wo auch immer sie jetzt ist - gut geht!!

    Zitat

    Na dann mach doch erst mal eins nach dem andern...
    Also du fängst jetzt im Tierheim an, mit ihm zu arbeiten. Dann hat er eine gute Basis für eine Vermittlung und wenn ihr letztlich wirklich zusammenpasst, dann ists doch gut.


    Dem kann ich nur zu stimmen :gut: :gut:

    Es hätten alle Beteiligten etwas davon, wenn du mit dem Hund arbeitest. Du bekommst Erfahrung und siehst, ob du dir diesen Hund zu trauen würdest. Der Hund würde etwas lernen und die TH-Mitarbeiter würden entlastet werden. Frag doch im TH mal nach, ob das nicht gehen würde. ;)

    Bei uns läufts immer noch gut. :smile:

    Fahrräder und Passanten sind eigentlich gar kein Problem mehr! Hunde sind nach je nach Erregungslage besser oder schlechter, aber wirklich ausflippen tut er eigentlich nicht mehr! :party:

    Bisher haben wir die Spaziergänge auf "außerhalb des Territoriums" gelegt, aber da es dort gut klappt, fange ich an, auch Zuhause zu laufen. Dabei müssen wir quasi wieder bei Null starten, was schon ziemlich frustrierend ist, aber gut... das wird auch schon :D

    Das Problem kenn ich zu gut!!

    1. Maulkorb auf den Hund. Dadurch kann er deine Hündin und dich nicht beißen und du kannst besser agieren.

    2. Wie reagiert er, wenn du alleine mit ihm unterwegs bist?
    --> Vorschlag:

    Ich würde Leo beibringen, wie er sich bei Hundebegegnungen verhalten soll. Für mich klingt es so (wie bei Diego), dass er nicht gelernt hat, wie er sich verhalten soll und daher aus Frust rum pöbelt und als Übersprungshandlung nach euch schnappt.

    Du könntest auch versuchen, ihn zu deckeln, bei uns hat es die ganze Angelegenheit allerdings nur verschlimmert :roll:

    Das Training ist natürlich eine ziemlich langfristige Angelegenheit (zumindest wenn man so einen "Kurzmerker" hat wie ich :muede: ). Aber wenn man fleißig übt, sieht man bald Fortschritte... ich verlinke dir mal meinen Thread, da hab ich auch beschrieben wie ich trainiert habe... ich hab jetzt mal den Post verlinkt, aber dem wir das "neue" Training eingeführt haben. Der Rest vorher ist aber auch interessant. ;)
    https://www.dogforum.de/extreme-ubersp….html#p10554131

    Erstmal finde ich super, dass du dem Rotti helfen willst! Ich hätte noch ein paar Fragen ;)

    - Wäre es dein erster Hund?
    - was heißt Problemhund? Könntest du mit den Eigenschaften leben?
    - bist du konsequent und "skrupellos", um dich gegen den Hund durch zu setzen (natürlich gewaltfrei, aber man darf keine Angst vor einem knurrenden Hund haben)
    - wäre der Rotti in deiner Wohnung erlaubt?
    - wie tolerant sind deine Nachbarn? Von einem Rotti verbellt zu werden, ist kein Spaß...

    Das wäre es erst mal mit den Fragen ;)