ZitatDas er zum Rowdy wird bezog sich keinesfalls darauf, wenn der Hund sich wehrt. Sondern bezog sich auf die Situation, wenn man solches Verhalten weiter durchgehen lässt.
Was meinst du denn sonst für Verhalten?
ZitatDas er zum Rowdy wird bezog sich keinesfalls darauf, wenn der Hund sich wehrt. Sondern bezog sich auf die Situation, wenn man solches Verhalten weiter durchgehen lässt.
Was meinst du denn sonst für Verhalten?
Süß
Aber sicherlich kein reinrassiger Rehpinscher.
Ich finde vollkommen (!) in Ordnung, dass dein Hund sich wehrt!
Es ist ein bisschen befremdlich, dass manche hier behaupten, dein Hund wird zum Rowdy, weil er sich wehrt, wenn er angefriffen wird... Sam verteidigt Spielzeug ja nicht, wenn ich das richtig verstanden habe.
Dennoch würde ich Sam beibringen, nicht einfach hinter geworfenen Bällen hinterher zu rennen (Impluskontrolle), da es viele Hunde gibt, die ihr Spielzeug verteidigen und du Sam damit einfach in eine unnötige Gefahr bringst.
ZitatCeri05:
Danke für deinen Beitrag. Ich werde den gleich noch mal in Ruhe durchgehen. Auf deine Fragen: Sie ist sozialverträglich, wobei sie schon hin und wieder etwas unsicher bei gleich großen und größeren Hunden wirkt. Im ersten Augenblick wirkt sie sehr aggressiv, wenn sie andere Hunde sieht, aber wenn sie dann dort ist, schnuppert sie, leckt den anderen Hund im Gesicht und kommt wieder zu uns. Passanten sind kein Problem. Fahrradfahrer eigentlich auch nicht, wobei sie aber aufmerksam guckt, wenn Fahrradfahrer in der Nähe sind. Was schlimm ist, sind Rollcontainer, Inliner, Skateboarder. Da bellt sie die Rollen an. Und ich bin mir bei kleinen Kindern nicht so sicher. Gerade bei kleinen Kindern wünsche ich mir mehr Vertrauen.
Hmh, das kommt mir doch sehr bekannt vor ![]()
Ich würde sie an der Leine NICHT mehr zu Fremdhunden lassen. Wenn sie mal darf und mal nicht, kann sie kein Muster erkennen. Langfristig ist es einfacher, wenn der Hund lernt, an der Leine Fremdhunde zu ignorieren. Was du machen kannst: Wenn sie ruhig ist, ableinen und Kontakt zum Fremdhund zu lassen. Dadurch lernt sie, dass ruhiges Verhalten zum Erfolg führt. (Das braucht aber natürlich die Vorbereitung, dass sie ruhig sein KANN).
Du bist mit deinem Trainer zufrieden, oder? Sonst sag mal, wo ihr herkommt, dann können wir dir einen empfehlen.
Das tut mir wirklich Leid für euch, dass es bei dem Pärchen nicht geklappt hat. Vielleicht sind sie auch massiv dazwischen gegangen, als Luna sich auf den anderen Hund gestürzt hat - in Panik quasi.
Ist das so richtig?
Luna pöbelt aus Frust an der Leine, wenn sie nicht zum anderen Hund darf. Sie ist aber sozial verträglich und würde den Hund nicht angreifen, sondern möchte wirklich nur spielen. Mit Passanten, Radfahrern, Joggern gibts keine Probleme, oder? Also wegen ihrem Schutztrieb...
Dann erzähl ich mal unsere Geschichte in Kurzform. Die langform findest du auch hier im Forum.
Vor 2,5 Jahren haben wir einen lieben, netten, sozialverträglichen Schäferhund-Rottweiler-Mix (1 Jahr alst) aus dem TH geholt. Nach und nach haben sich dann seine Macken gezeigt: Er pöbelt an der Leine (Mischung aus Frust und Unsicherheit), er ist Unsicher bei fremden Menschen, er bewacht alles wo man sich länger als 5 sek aufhält, er stellt Räder, verbellte Passanten und jagt auf Sicht und Spur.... und das alles in einer 250.000 Einwohnerstadt.
Nach viel eigenständigem Training war es so schlimm, dass wir nur noch mit Mk rausgehen konnten, da er seinen Frust an uns ablassen wollte und geschnappt hat. Es war wirklich furchtbar, eine tickende 35kg Bombe - Diego war dem Fremdhund nur bedingt friedlich gestimmt.
Bei Diego kommt noch ein Territiorialverhalten hinzu, ist das bei euch auch so?
Vor einem 3/4 Jahr haben wir angefangen mit unserer Trainerin zu trainieren. Unsere Hundebegegnungen liefen so ab:
1. Der Abstand ist zu klein (Hund unruhig, kann sich nicht konzentrieren: Umdrehen, ausweichen.
2. Abstand ist ok: Diego wurde abgesetzt, durfte nicht zum Hund gucken (davor stellen) und musste "Gehormsamsübungen", wie Pfote, high five, touch.... machen. Hintergrund: Ziel sollte sein, dass Diego es erträgt, dass er sitzt und der Fremdhund vorbei geht. Am Anfang war das aber viiiiil zu viel verlangt. Seine Frustrationstoleranz war zu gering! Also haben die Übungen dafür gesorgt, dass er etwas hatte, auf das er sich konzentrieren kann. Nach einiger Zeit hat man richtig gemerkt, wie er sich in die Übungen gestüzt hat.
Nach und nach haben wir dann angefangen die Übungen ab und Blickkontakt zum Hund auf zu bauen. Dadurch lernte Diego, dass er sich nicht aufregen muss, auch wenn er zum Hund guckt.
Räder haben wir genauso wie Hunde gehändelt. Passanten wurden schön gefüttert.
Heute: Passanten und Räder sind kein Thema mehr (Räder manchmal wenn er sich erschreckt noch schwierig). Hunde können in 97% der Fälle an lockerer Leine passiert werden. Der Mk kann mittlerweile wieder Zuhause blieben.
Fazit: Letzten Sommer hab ich auch nachgedacht, ob wir Diego nicht ein neues Zuhause suchen sollen. Es war anstrengend, hart und viel Arbeit. ABER es hat sich gelohnt: Wir können wieder entspannt in den Stadtparks spazieren gehen. Diego hat sich wirklich gut entwickelt!
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Mut machen!
Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen, dass Luna es in ihrer neuen Familie gut hat. Ich würde mir ihr neues Zuhause aber noch gaaanz genau angucken.
Ich wollte dir eigentlich von meinen Erfahrungen mit einem leinenaggressiven Hund in der Stadt berichten, aber das ist jetzt ja unnötig ![]()
Alles Gute!
So langsam ist Diego wieder fitter. Heute ist er schon fast wieder der Alte. :)
Drücken wir die Daumen, dass es das war!
Super, dass ihr sie abholen könnt :)
Ich drücke fleißig die Daumen, dass sie sich bald erholt hat!!
Ach so. Ok, schade. Vllt per PN? ![]()
(Bei uns kann eh kein zweiter einziehen, bin nur neugierig)
Danke der Nachfrage.
Ja, hier ist alles ruhig :)
Diego schläft, trinkt, muss pinkeln und schläft wieder... abgesehen davon, dass wir alle 2-3 Stunden einmal in den Garten müssen zum lösen ist es echt ruhig. Spazieren gehen ist nicht, er ist schon kaputt, wenn wir im Garten angekommen sind (wir wohnen im 2. OG).
Aber so langsam aber sicher wird es besser :)