Ansonsten das Futter verdünnen, dann bekommt der Hund auch mehr Flüssigkeit und trinkt weniger.
Beiträge von Ceri05
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Also Diego hat sich schon vor nem Rad erschreckt, das einfach normal auf dem Weg fuhr, weil er sooo vertieft ins Häufchen machen war
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Aber wofür hab ich dann die Einteilung, wenn ich daraus keine Konsequenzen ziehe?
Wenn die Gruppe harmoniert, ist es egal, ob sie das tun, weil man 7 perfekte Stellungen hat, oder ob sie einfach harmoniert, obwohl es laut RS Lehre nicht sein dürfte.... wenn ich aus den Klassifizierungen nichts ableiten kann, weil es genau so gut sein kann, dass sich die Hunde trotzdem -flexibel wie sie sind - anpassen und glücklich leben, dann hab ich doch nur klassifiziert um zu klassifizieren.
Nein, man hat nicht klassifiziert um zu klassifizieren, sondern man kann die Hunde einfacher gemäß ihrer Stellung behandeln, man ist vor gewarnt, falls doch Probleme auftauchen sollten und kann dann schneller reagieren. (Meine Meinung.) -
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Aber es werden ja eigentlich harmonische Gruppen getrennt weil sie theoretisch, genetisch nicht zusammenpassen können.
Warum sollte man Hunde, die keinen Stress haben und sich gut arrangieren, trennen?
Man muss ja nicht alles so extrem sehen wie BE. 
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Die Hunde wurden zu gar nichts gezwungen! Diego hätte genauso gut bei mir bleiben oder woanders hingehen können. Wie gesagt, ein besseres Video hab ich leider nicht... ich hätte es scheinbar besser nicht posten sollen :/
EDIT: OK, vergesst das Video. In meiner Naivität wollte ich es euch zeigen. War blöd - ich sehs ein.

Hm... natürlich kann die Entwicklung der Hunde berücksichtigt werden. So wie ich es verstanden habe, geht es viel mehr um die innere Haltung eines Hundes. Als Beispiel Diego:
Dieser hat in seiner Jugend wenig Sicherheit erhalten und war auf sich allein gestellt (dafür sprechen viele Faktoren - auch schon vor RS). So, deswegen hat Diego (der eigentlich ein N2 ist) sich auf die Rolle des MBH gebeamt, um sie selber auszufüllen, da es ja sonst keiner gemacht hat. Leider war er damit vollkommen überfordert. Ich hab das in Hundegruppen schon immer gemerkt. Diego versuchte zu ordnen, die Hunde zur Ruhe zu bringen... nur es hat nie einer auf ihn gehört. Da hat er dann angefangen, drauf zu hauen.
Seit dem WS ist Diego ein paar mal mit MBHs gelaufen. Die erste Hündin musste zusammen mit ihrem V2 auf den Platz, da Diego sich NICHTS, aber mal so GAR NICHTS sagen lassen wollte. Er war dreist und wollte die Hündin "unter buttern" (mir fällt kein passender Begriff ein). Dann irgendwann hatte er es kapiert! Er hat sich wirklich gut benommen und war auch richtig dabei. Ist immer hinter der Hündin her gelaufen - echt super! Später konnte Diego dann sogar in einem Teil-Rudel mitlaufen. Dieses bestand aus der Hündin, Diego, einem N3 und einem NLH. Diego hat sich sehr gut in das Teil-Rudel integriert und nicht rum gestänkert.
Auch im Alltag hat sich eine deutliche Verbesserung gezeigt. Wir haben uns noch ein paar mal mit MBH-Hündinnen getroffen und jetzt ist Diego wesentlicher ausgeglichener im Umgang mit anderen Hunden. Meiner Ansicht nach, versucht er nicht mehr so stark die Rolle des MBH auszufüllen. Aber das ist natürlich noch alles im Prozess.
Wie gesagt: Ich kann hier nur von meinen Erfahrungen mit meinem nicht einfachen Hund berichten und das hat mich überzeugt, dass da was dran sein muss.
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Der andere Hund (also nicht deiner) was auf einem fremden Grundstück hinterm Zaun?
Der andere Hund war auf dem gleichen Grundstück, nur nicht im Garten, sondern auf der Einfahrt. Für den anderen Hund war es auch fremdes Gebiet.Aber ist so ein grundlegender Charakter nicht immer angeboren??
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Ceri, nach erneutem Gucken: der vordere Hund in dem Video wird von der HF ausdrücklich zum Tor geschickt, der bleibt ja vorher bei seiner HF und wartet auf deren Input. Sieht das so aus, wenn zwei stellungsgleiche Hunde sich auf den Tod bekämpfen und nicht aufgeben würden? Oder ist dieser Hund lt RS stellungsschwach?
Ich muss gestehen, dass ich da noch nicht soo drin stecke, da ich erst seit August "dabei" bin
Deswegen kann ich dir auf deine Frage leider keine Antwort geben.
Die beiden Hunde haben sich erst beschnüffelt (musste ich raus schneiden, da Gesichter zu erkennen) und dann ist Diego zu mir gekommen.Angel21, das war ja nicht unser Garten, sondern fremdes Gebiet. Diego hat sich bei den anderen Hunden durch den Zaun auch anders benommen, ist also nicht so, dass alle sich angemault haben. Andere Videos, die das deutlicher zeigen, hab ich jetzt leider nicht.
Es war nur in den letzten Wochen sehr faszinierend zu sehen, wie anders Diego sich benimmt, wenn er mit nach RS passenden Hunden zusammen ist. Wie ausgewechselt. Und das das Zufall sein soll, kann ich mir nicht vorstellen

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Ja, wir waren entspannt. Die Zusammenführung war nur unter diesen Umständen möglich, da beide Hunde "nicht aufgeben würden" und wir keine Lust auf eine ernste Klopperei hatten.
Die anderen "Tests" durch den Zaun waren positiver *g*
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Das hängt mMn auch viel vom Charakter der Hunde und von der Sympathie ab. Ich hab hier auch ein Video von einer DB-Begrüßung.
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So, nachdem ich den Thread gefunden habe, kann ich auch was dazu sagen.

Meine Erfahrungen hab ich ja schon im anderen Thread geschrieben, ich kopier das hier mal rein:
Zitat
Ich kann auch nur von meinen PERSÖNLICHEN Beobachtungen sprechen: Mit allen nach RS passenden Hunden hat Diego wunderbar harmonisiert und mit Fehl- bzw. Doppelbesatz gab es Stress. Zufall? Wäre schon ein ziemlich großer Zufall, dass bei über 10 Hundebegegnungen IMMER die nach RS passenden Hunde auch wirklich zu Diego gepasst haben.
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Diego ist ein 4-jähriger kastrierter Schäferhund-Rottweiler-Mix. Was für Hunde fand er gut? Hm, 3 Rüden (ka, ob kastriert und unkrastriert) und 3 Hündinnen. Nicht gut fand er 4 Rüden und 1 Hündin. Diego ist generell ein Hund, der sich nichts sagen lässt und schnell "drauf haut", wenn er seinen Willen nicht kriegt. Bei den Hunden hat er richtig gut akzepiert, dass er ihnen nichts zu sagen hat. Ohne RS hätte ich Diego vermutlich nicht einfach mit den Rüden laufen lassen, da ich echt schiss hatte, das es knallt (man kennt ja seine Pappenheimer
), aber nein... es war echt gut!ZitatWenn die Hunde so arg flexibel sind, dann sollte doch ein sogenannter Doppelbesatz nicht so problematisch sein, daß man die Hunde trennen müßte. Vor allem dann nicht, wenn die Hunde so an sich ganz gut verstehen. Gemeinsam spielen, im Körbchen liegen, nicht um einen Knochen streiten und so weiter.
Doppelbesatz ist immer schwierig. Meistens gibt es einen starken Hund und einen der sich anpasst. Solange der mental schwächere Hund kein Kontra gibt (und eine andere Rolle annimmt), kann es oberflächlich betrachtet funktionieren, aber ob damit beide Hunde so glücklich sind??