Beiträge von Ceri05

    Nein mal ernst: Liebe ja, aber nicht wie zu einem Menschen. Mir ist bewusst, dass unsere Zeit endlich ist und wenn ich zb etwas Elementares nicht mehr bieten könnte oder mich zb wegen einer Krankheit voll auf mich konzentrieren müsste, würde ich da auch tätig werden und sie nicht behalten, weil ICH sie so sehr brauche und liebe.

    Ich finde es auch bedenklich, dass einige Leute ihre Tiere besser behandeln als sich selbst oder ihre Partner.
    Ein Hund ist und bleibt ein Hund, ich kann ihn nicht so lieben wie einen Menschen, allein schon, weil ein Hund mich nicht aktiv unterstützen kann und ich nicht mit ihm reden kann. Die Beziehung zum Tier ist ja permanent von der Abhängigkeit von mir geprägt und auf so einer Ebene kann ich ja gar nicht gleichberechtigt lieben.

    Ich habe mehrere Freundinnen, die Anfang 30 sind, keinen Partner und keine Kinder haben - das ist nun natürlich nicht verwerflich, aber die Beziehung zum Hund ist irgendwie "zu stark". Da geht für mich meiner Meinung nach die Bindung in eine falsche Richtung. Oder zumindest in eine andere, die ich zu meinem Hund habe.

    Danke, das sehe ich genauso.

    Ich finde es für den Menschen wirklich gefährlich, wenn er sein Glück von einem Hund abhängig macht.

    Hallo zusammen,

    ich hab in einem Thread gelesen, wie unglaublich die Userin ihren Hund liebt. Und frage mich, wie das bei euch ist: Wie sehr liebt ihr euren Hunde/eure Hunden/einen von euren Hunden?

    Vielleicht hängt es auch damit zusammen, ob man schon eimal einen Hund verloren hat?!


    Ich fang mal an:

    Ich liebe Diego, er ist mein Hund! Aber ich kann mir ein Leben ohne ihn vorstellen, natürlich ist es hart, aber ich würde in kein Loch fallen und zusammen brechen.


    Eigentlich finde ich es ziemlich schlecht, wenn man sich ein Leben ohne DEN Hund nur schwer vorstellen kann, es ist sehr wahrscheinlich (und auch wünschenswert), dass der Hund vor dem Besitzer stirbt. Ein schwieriges Thema finde ich...

    Wir haben angefangen, das ganze über Tauschen zu üben, da Diego ein echtes Ressourcenproblem hatte. Natürlich hat er dann anfangs in der Wohnung und im Garten mehr Dinge aufgesammelt, aber das konnte man - als er das Pinzip verstanden hatte, über eine unregelmäßige Belohnung regulieren.

    Der Hit war, als er letztes Jahr im Sommer auf einem Grillplatz ein Stück Würstchen aufgesammelt und auf Kommando ausgespuckt hat :)

    "Nachteil" ist allerdings, dass er zB auch gefangene Mäuse (bisher 2) zum Tauschen bringen will :lol: Bisher wurden die Mäuse auch auf Kommando ausgespuckt und Diego hat ihnen beim Weglaufen zugesehen |) xD


    EDIT: Natürlich wäre es einfacher/besser dem Hund gleich beizubringen, nichts aufzusammeln. Aber das finde ich schwieriger, da man die Augen immer überall haben muss. Und idR nimmt Diego draußen nichts auf.

    Naja...dann les mal noch mal genau nach. Die Glaskugel ist leider Wahrheit.

    Mag sein, dass ich nicht PONYHOF bin in meinen geäusserten Sorgen und ehrlichem Appell an Linda.

    Ich denke, sie kann das gut hinbekommen, aber nur, wenn sie JETZT beginnt zu handeln.

    Und was soll Linda bitte machen? Du mit deiner tollen Glaskugel-Weisheit solltest das ja wissen. Kennst du ja ihren Umgang und ihren Alltag mit Logray scheinbar sehr genau. :roll:

    Überhaupt nicht. Ich war ebenfalls in der Situation. Zweithund passte nicht zum Ersthund. Allerdings habe ich vorausschauenderweise mit der Züchterin des Zweithundes vereinbart, dass ich den Hund zurückbringen kann, sollte es nicht passen. Ich habe mich wieder vom Zweithund getrennt und nicht vom Ersthund. Ist für mich ein Unterschied.
    Als mein erstes Kind kam, war mein Rüde bereits 3 Jahre alt, d.h. erzogen, stubenrein, konnte alleine bleiben etc. Und selbst da war Organisation erforderlich. Ein Welpe und ein Baby? Nein. Ein Welpe als Zweithund und ein Baby? Niemals.

    Wisst ihr, auch wenn ihr meint es wäre hart so etwas zu schreiben, ich habe viele Hunde erlebt, die wegen Familienzuwachs im Tierheim landen. Was, wenn das Kind eine Tierhaarallergie bekommt? Was, wenn die Hunde zu ungestüm sind? usw. und so fort. Dann heisst es: Wie konnte man nur noch einen zweiten Hund dazu holen!

    Mir ist es lieber, es macht sich jemand VORHER Gedanken und wenn ich das dazu hart formulieren muss, tue ich das sehr gerne. Was spricht dagegen abzuwarten, wie sich eine Situation entwickelt und die Chance zu haben, mit der Situation zu wachsen? Ein Baby ist ein Full-Time-Job, ein Welpe genauso. Nur weil man im Moment nicht ausgelastet ist und "haben will" im Kopf kreist, heisst es doch nicht, dass man Hunde anschafft und weggibt wie es grad passt.

    Ist nicht übers Ziel hinaus geschossen, sondern hat mit Verstand und Verantwortungsbewusstsein zu tun.

    Das ist doch aber genau das, was Linda machen will. Sie hat mehrfach betont, dass der Zweithund NICHT sofort kommen soll, sondern irgendwann. Da muss man dann auch nicht vorsorglich drauf hauen, richtig lesen hätte geholfen. Furchtbar sowas.

    Ich kann sagen dass es meist nach dem Schlafen ist und/ oder wenn sie grad schläfrig ist. Wenn wir Zb von einer langen Gassirunde kommen geht sie selber auf ihn zu mit Spielzeug und wirft es ihm vor die Pfoten oder kuschelt sich zu ihm wenn er wo liegt. Wacht sie dann auf wegen einer Pfote von ihm die sich bewegt hat dann ist sie aggro. Deswegen hab ich das Kontaktliegen leider unterbinden müssen.Es sind die kleinen Sachen wie die oben genannte wo ich dann nicht weiss ob das jetzt nun gut war oder nicht. Sie scheint ja den Kontakt zu wollen aber wehe er bewegt sich wenn sie schläft.Von einer Bekannten habe ich das ähnlich gehört, da ist aber Betroffene Hündin stark HD krank und schon 12 Jahre alt. Vom Verhalten erinnert es mich an unseren alten Cocker der das letzte Jahr beim Schlaf so empfindlich war dass wenn man ihn nur aus Versehen berührte er einfach zubiß.

    Wir mussten ja nach der Läufigkeit abwarten dass Ziva im richtigen Zeitpunkt kastriert wird. Deswegen haben wir bis jetzt gewartet obwohl es früher machbar gewesen wäre, aber auch der Ta sagte er kastriert immer erst ca 2 Monate nach der Läufigkeit. Vielleicht sieht man etwas am Röntgen was behandelbar ist. Oder operierbar.

    Das kenne ich von Diego auch! Als er vor vier Jahren bei uns eingezogen ist, ist er knurend und fletschend aufgesprungen, wenn man ihn ausversehen berührt hat oder wenn man sich auf dem Sofa bewegt hat. Mittlerweile vertraut er uns soweit, dass er nur noch hochguckt und kurz brummt (so in etwa "achtung, ich liege hier auch") oder gar nicht mehr reagiert. Bei Hunden geht Kontaktliegen auch überhaupt nicht.

    Ich habe vermutet, dass Diego in seiner Kindheit (er war ein knappes Jahr als als er zu uns kam) was schlechtes erlebt hat. Gelegt hat sich das ganze wirklich nur über viel viel Zeit, sooo lange wohnt Ziva ja auch noch nicht bei euch.

    Ich wünsche euch alles Gute!

    Kennt einer von euch ne eingezäunte Fläche in der Region? Abgesehen von den Freiläufen im Harz und in Sickte? Ich brauch dringend mal sowas, damit Diego Dampf ablassen kann, nur einfach frei laufen lassen ist in der Dämmerung auch nicht möglich :/