Nein mal ernst: Liebe ja, aber nicht wie zu einem Menschen. Mir ist bewusst, dass unsere Zeit endlich ist und wenn ich zb etwas Elementares nicht mehr bieten könnte oder mich zb wegen einer Krankheit voll auf mich konzentrieren müsste, würde ich da auch tätig werden und sie nicht behalten, weil ICH sie so sehr brauche und liebe.
Ich finde es auch bedenklich, dass einige Leute ihre Tiere besser behandeln als sich selbst oder ihre Partner.
Ein Hund ist und bleibt ein Hund, ich kann ihn nicht so lieben wie einen Menschen, allein schon, weil ein Hund mich nicht aktiv unterstützen kann und ich nicht mit ihm reden kann. Die Beziehung zum Tier ist ja permanent von der Abhängigkeit von mir geprägt und auf so einer Ebene kann ich ja gar nicht gleichberechtigt lieben.Ich habe mehrere Freundinnen, die Anfang 30 sind, keinen Partner und keine Kinder haben - das ist nun natürlich nicht verwerflich, aber die Beziehung zum Hund ist irgendwie "zu stark". Da geht für mich meiner Meinung nach die Bindung in eine falsche Richtung. Oder zumindest in eine andere, die ich zu meinem Hund habe.
Danke, das sehe ich genauso.
Ich finde es für den Menschen wirklich gefährlich, wenn er sein Glück von einem Hund abhängig macht.