Ich glaube ehrlich gesagt nicht dran, dass es funktioniert.
Wieso denkst du das? Und was meinst du genau mit knatschig bleiben?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dran, dass es funktioniert.
Wieso denkst du das? Und was meinst du genau mit knatschig bleiben?
Er fühlt sich höchstwahrscheinlich nicht bedroht! Zumindest nach der Beschreibung nach: 'ansatzlos', 'blitzschnell', 'wenn die Person (Ergänzung durch mich: an)greift'
Er macht das, was er als seinen Job versteht: Lebewesen anderer Art (euch) schützen. Daher stellt er bei jedem der kommt, die Regeln klar: "Das ist ein Vorgeschmack von dem was passiert, wenn du meinen Schutzbefohlenen zu nah kommst. Also - LASS ES."Dass er danach wieder 'lieb' ist, ist auch kein Wunder, immerhin hat er ja die Regeln erklärt
Aber warum sollte er so massive Maßnahmen ergreifen, wenn er sich NICHT bedroht fühlt? ![]()
Ich denke, dass es dir darum geht, dass der Hund vermutlich nicht aus Unsicherheit so reagiert. Das ist gut möglich.
Dann würde ich gegenkonditionieren. Also Schuss auf Entfernung bzw. leiser Knall und das dann langsam steigern und immer mit was positivem Verknüpfen. Natürlich den Hund dabei so sichern, dass er niemanden beißen kann ![]()
Gibt es einen Unterschied, je nach Lautstärke und Entfernung des Knalls? Was macht der Hund, wenn es knallt und er nicht im Fuß läuft?
Als Management erstmal Abschirmen.
Hmh, ich empfinde das Abschirmen nicht als NUR Management. Dadurch, dass der Hund nicht in Aktion treten MUSS, lernt er, dem Menschen zu vertrauen und kann sich selber zurück nehmen. Dadurch kann man auch erreichen, dass der Hund nicht mehr gestresst ist. ![]()
Ich finde schon, dass man es auch bei Freunden/Bekannten so durchziehen kann und auch muss. Gerade bei denen würde ich meinen Hund nicht im Regen stehen lassen.
Ich würde den Hund gar nicht zu den Menschen lassen. Stell dich breitbeinig vor sie und schirm sie von den Menschen ab, damit sie nicht das Gefühl bekommt, dass sie es regeln muss. ![]()
Wie ist das mit dem Jagdverhalten? Erlischt das, wenn keine Notwendigkeit mehr besteht? Ich hab ja "echte" Jagdhunde und weiss dass es schwer ist gegen so einen Trieb anzukommen - aber bei einem Schäfi-irgendwas-Mix sollte man da doch deutlich einfacher beikommen, oder?
Ganz klar, nein. Ich hab mit Diego (Schäferhund-Mix) einen ziemlichen Jäger sitzen. Wir arbeiten jetzt seit 4 Jahren ziemlich intensiv daran und an Freilauf während zB Rehe vorbei laufen ist noch lange nicht zu denken. Wir sind soweit, dass er nicht mehr bellend/kreischend in der Leine steht, sondern in Ruhe steht und beobachtet, aber das wars auch schon. Meiner Meinung nach sind "echte Jagdhunde" oft einfacher zu lenken als so bunte Mischlinge, da man weiß wofür sie selektiert wurden.
Vor allem kann man ein Problem bekommen, wenn der Hund in seinem Vorleben schon Jagderfolge hatte bzw. sich davon ernährt hat.
Ich finde es hängt von Hund ab.
Die Hündin einer Freundin ist ganztags in der HuTa und fühlt sich da pudelwohl (meine Freundin bekommt auch immer mal Videos zugeschickt) und es gibt auch keine Verschlechterung in der Beziehung von den beiden.
Diego dagegen würde wahnsinnig werden. Der ist ganztags alleine Zuhause (bööse bööse ^^) und wird mittags von einer Sitterin abgeholt, die mit ihm und ein paar anderen Hunden eine große Runde geht. Das ist für Diego eindeutig die bessere Alternative - übrigens ist es ihm auch lieber, als wenn ich den ganzen Tag Zuhause bin, da werde ich nämlich angeguckt, als wenn er sagen will "wann gehst du eeeendlich, ich will meine Ruuuhe" ![]()
Nein, aber es würde schon 1 Stockwerk reichen. ;)3 Stockwerke finde ich schon ziemlich heftig.
Wie gesagt, seit wir in nem EFH wohnen, läuft Diego die Treppe viel öfter als vorher.... das wäre dann ja genauso schlecht eigentlich.
und die findet man innerhalb von zwei Wochen und ist auch so schnell umgezogen. Das ist ja leider nicht so einfach
Naja, aber wenn man WILL findet man dafür eine Möglichkeit.
Also dürfen große Hunde nur noch in Bungalows wohnen? ![]()