Beiträge von Ceri05

    Ich hab auch den Fahrradhalter von Kleinmetall. Da wackelt das Rad nur minimal, wenn mein 40kg in die Leine springt, weil er nen Hund fressen will, oder stehen bleibt, um zu schnüffeln. Kann ich auf jeden Fall empfehlen! :)


    ch würde auf jeden Fall den Sattel so tief stellen, dass Du mit den Füßen auf den Boden kommst, dann kann Dir eigentlich nicht viel passieren, und das Rad bis zu einem Weg schieben, wo der Hund frei laufen kann, da er ja, wie Du schreibst, hört.

    Dann steigst Du auf und fährst langsam los. Die Überlegung, dass der Hund dann automatisch irgendwann in Trab fällt, ist genau die Erfahrung, die ich bisher mit allen Hunden am Rad gemacht habe. Sobald das Radfahren den Eventcharakter verloren hat und Alltag wird, veranstalten sie auch nicht mehr so ein Theater deswegen.

    Da wäre ich mir nicht sicher, ob das so klappt. Diego zB schnüffelt sich oft fest im Freilauf und sprintet dann in einem irrsinnigen Tempo hinterher...

    Mein erster Hund, ein Foxterrier, hatte auch Schutztrieb. Das ganze war echt angenehm und einfach zu händeln. Der Kerl war draußen super souverän, ihn hat nix aus der Ruhe gebracht, nur im "Ernstfall" war er da. Er hat aber auch auf Geräusche von mir reagiert - ein Beispiel: Er saß bei mir auf dem Schoß, meine Oma meinte mich kitzeln zu müssen, ich quietsche im Effekt, Rocky beißt ihr in den Finger. |)


    Diego ist da ein ganz anderes Kaliber. In seiner Kindheit/Jugend (bei uns ist er mit einem Jahr ca. eingezogen) muss irgendwas gewaltig schief gelaufen sein, so dass er sein Vertrauen in die Menschen komplett verloren hat. Alle Fremden werden erst mal misstrauisch beäugt, nach dem kennen lernen sind die meisten Menschen dann ok für ihn, aber draußen ist das eher schwierig. Er bringt auch Schutz- und Wachtrieb mit und dadurch dass er kein Vertrauen in Fremde hat, hatten wir damit echt zu kämpfen.

    Am Anfang hat er auch Familienmitglieder verbellt, die nur kurz den Raum verlassen hatten. Und jeder Fremde auf der Straße wurde verbellt.

    Mittlerweile (Diego wird jetzt sechs) ist er schon ziemlich souverän geworden. Wenn er Fremde seltsam findet, dann zeigt er Präsenz. Das heißt er baut sich auf, im Extremfall fängt er dann auch tiiief an zu grollen. Schon sehr beeindruckend! Normale Passanten werden idR ignoriert.

    Zum Wachtrieb. Bei ungewohnten Geräuschen bzw. wenn fremde Menschen am Grundstück vorbei laufen, dann schlägt er an. Das ist auch ok, da er nicht Dauer kläfft, sondern nur kurz bellt. Am Anfang hat er halt jeden Nachbarn verbellt, der vorbei ging, das ist nach dem halben Jahr ca., was wir schon im Haus wohnen, schon wirklich besser geworden. Ich denke, dass er bald verstanden hat, dass die das dürfen. ;)

    @Labbijenny : Wäre nicht vllt auch Hoopers Agility was für dich? Der einzige Unterschied (bei der Art, die ich mache ^^ Gibt verschiedene Varianten) ist, dass die Hunde nicht springen, sondern durch Reifen laufen. Dadurch ist die Belastung für die Gelenke nicht so hoch und ein Labbi ist ja jetzt auch kein Leichtgewicht ;)

    Bei uns sieht es halt momentan so aus: (machen es seit Anfang März, waren also zum Zeitpunkt des Videos ungefähr 4x beim Training gewesen :) Und wir haben diese besondere Drehung geübt ^^)

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    Hm, schwierig.

    Erstmal kannst du diesen Kram mit "Rudelführer" echt vergessen. Natürlich sind Grenzen für einen Hund wichtig, aber ich persönlich finde es wichtig, dass man gemeinsam mit dem Hund als TEAM agiert und nicht einer der Chef und der andere nix ist. Daher finde ich es etwas befremdlich, dass der Hund aus dem Grund nicht mit aufs Sofa darf. Bekommt er denn ansonsten Schmusezeit mit dir?


    Als erste Hilfsmaßnahme würde ich nicht mehr auf diese Freilaufwiesen gehen. Es klingt für mich so, als wenn dein Hund massiven Stress hat. Dadurch kaspert er so viel rum, das ist in häufig eine der Konfliktlösungsmaßnahmen und kein wirkliches Spiel. Auch das besteigen klingt für mich sehr nach Übersprungshandlung. Ich kenne das von Diego auch, der kann es nicht leiden, wenn viele Hunde rumwuseln, macht in seinen Augen keinen Sinn und versucht dann alle zu stoppen, was natürlich nicht klappt. Ende vom Lied ist, dass er irgendwelche Rüden besteigt...

    Aber generell finde ich es schwierig darauf zu antworten, weil es soooo viele Möglichkeiten gibt, warum Hunde andere Hunde besteigen... eine unbekannte ist zB dass Hunde besteigen, weil sie sich oder den anderen Hund beruhigen wollen...

    Inzwischen nutze ich es gerne zum Training von Satoo. Ich freue mich über jeden kläffenden Hund hinterm Zaun. Da kann ich nämlich in aller Ruhe unseren Dicken fürs Ruhigbleiben belohnen und korrigieren falls notwendig. Was der Halter vom anderen Hund denkt, ist mir da mittlerweile egal. Wenn es ihn stört, dass sein Hund randaliert ... soll er was dagegen tun. Nicht mein Hund, nicht meine Baustelle. Ich wohne aber in einer Gegend, wo kläffende Hunde wohl sein müssen bzw. wo es Haltern egal ist, dass ihre Hunde randalieren.

    Das hab ich tatsächlich auch schon häufiger gemacht und sorgte dafür, dass Diego ziemlich entspannt kläffende Hund hinterm Zaun ignorieren kann.

    Freundliche Hunde darf er auch begrüßen, wenn er das möchte.