Ich war vor 4 Jahren mal auf nem 2 Tages Seminar bei Anita und fand es richtig gut. Ich hab viel über Diego und mich gelernt und konnte viel mitnehmen!
Was ich bei dem Seminar auch toll fand. Es gab einen Block nur zum Thema
Entspannung und Spielen. Den Block hat auch Anita gemacht, weil sie
meinte, sie hat sich das Sahnehäubchen raus gesucht *g*
Super fand ich auch, dass Anita am Anfang meinte, wir sollen uns die 2 Tage voll und ganz auf das System einlassen und erst danach entscheiden, was davon wir für uns mitnehmen. Ich hab von der einen Trainerin am Ende zB den Hinweis bekommen, dass ich doch, wenn es mit Leckerlis gut bei uns klappt, auch einfach dabei bleiben kann^^
Für Diego ist die Methode nämlich defintiv nichts. Bzw für die Kombi Diego-mich. Ich müsste ihn nämlich so stark korrigieren wie sein Level 10 ist und da habe ich gar keine Chance!! Kann ich nicht. Und deswegen arbeiten wir anders.
Linus, der Stresskeks von meinen Eltern, nimmt die Methode richtig gut an! Bei dem würde ich auch auf Dauer so arbeiten, einfach weil er draußen so oft drüber ist, dass er Kommandos gar nicht wahr nimmt und einfach vollkommen sind seiner Welt verschwindet.
Bei manchen hab ich das Gefühl, dass sie gewisse Aspekte falsch verstanen haben. Beispielsweise hatte irgendjemand gesagt, dass der Hund nur an einem Punkt hinter/neben mir lauf darf. Das stimmt nicht. Der Hund darf (abgesehen von Weglaufen xD) hinter mir alles machen, was er gerne möchte, und auch in dem Tempo, was er möchte. Er darf halt nur nicht überholen.
Und zum Auflösen der Freifolge. Es geht darum, dass man innerlich entspannt und dem Hund mental erlaubt nach Vorne zu gehen. Dadurch ändert sich die Körperspannung/Körpersprache, die der Hund durch die voran gegangenen Übungen studiert hat. Zum Rückruf bleibt man dann einfach stehen und wendet seinen Körper etwas seitlich, um den Hund einzuladen zurück zu kommen. Und wenn er wieder in die Freifolge soll, muss man die Körperspannung wieder aufbauen und eventuell einmal mit Orange korrigieren.