Beiträge von Ceri05

    @Mona X bei "Maulkorb bekommt er definitiv nicht auf an der 12m Schleppleine, weil den hasst er und wenn ein anderer Hund geschädigt wird ist das nicht mein Problem" lese ich noch immer keine wirkliche Einsicht und kein wirkliches Umdenken heraus. Immer noch ein Tut nix und die anderen haben halt Pech. Wie schon die ganze Zeit zuvor.
    Klar, bei der Größenordnung kann dem eigenen Hund ja tendentiell wenig wirklich gefährlich werden.

    Ich verstehe dich tatsächlich auch nicht. Ihr Hund hat noch keinen Hund gebissen und durch die Schlepp wird verhindert, dass er andere erschrecken kann. Wo ist denn dann das Problem? Man kann doch bei dem Geschriebenen nicht davon ausgehen, dass der Hund jeden Hund zerlegt, der ihm zu nahe kommt. Dann wäre ja auch schon ein fremder Hund körperlich verletzt worden...

    Ich kenne ungelogen genau niemanden, der nicht täglich 1 Stunde aufwärts mit seinem Hund spazieren geht, unabhängig von der Größe oder Temperament des Hundes.

    Hmh, also unsere Standardrunden sind auch nur ca 45 Minuten lang... Davon gibt es zwei am Tag. Längere Runden gibt es tatsächlich auch nur 2-3 mal die Woche.

    Ansonsten kann ich den anderen nur zustimmen, ich würde auch vermuten, dass sich eure Probleme in Luft auflösen werden wenn du nicht mehr mit ihm zur Hundeschule gehst.

    Ist er denn die ganze Zeit wach beim Kontaktliegen?

    Mein Rüde macht das nämlich auch. Mit dem Unterschied, dass er nur knurrt und abschnappt, wenn er tief eingeschlafen ist, und sich dann erschreckt, wenn man sich bewegt... Wir schicken ihn dann halt nett vom Sofa, er meint das nämlich nicht böse, sondern reagiert im Affekt (war früher auch viel viel schlimmer das Verhalten!)

    Doch, genau das tut sie aber. Sie sagt immer wieder, wenn jemand mit seiner Methode, sei es Leckerchen oder was auch immer, gut klarkommt, soll er um Himmels Willen dabei bleiben, und dass es dann keinen Grund gibt, ein funktionierendes System zu ändern.Es wird auch immer geraten (zumindest habe ich das beim Intensivtag und Seminar so erlebt), dass man es für 3 Wochen ausprobieren soll und wenn es dann nichts für einen ist, weil man sich damit nicht wohl fühlt oder sich keine Verbesserungen eingestellt haben, dann sollte man sich überlegen, ob eine andere Methode nicht besser geeignet ist.
    Also ich habe nicht erlebt, dass sie Ihre Methode als die einzig wahre darstellt.

    Dem kann ich nichts hinzufügen. Ich hab es auf dem Seminar genauso erlebt!

    mir zwei/drei Finger einen Stubser in die Seite geben. Also nicht rein hauen sondern eben anstubsen. Soll laut Theorie wie unter Hunden das mit der Schnauze anstubsen oder leichte zwicken imitieren wenn ich’s richtig verstanden habe.

    Genau, einfach berühren. Wenig Kraft, aber viel Intensität. Aber nicht in die Seite, sondern vor der Brust - meine ich.

    Könntest du mir den Teil genauer erklären?Für mich klingt das ziemlich anstrengend. Wenn ich also will, dass der Hund hinter mir läuft brauche ich eine angespannte Körperhaltung, sprich vor sich hinträumen oder allgemein in Gedanken versinken währenddessen geht nicht, weil man ja automatisch entspannen würde.
    Oder andersrum, wenn ich etwas angespannt (gestresst, verärgert) bin, dann kann ich dem Hund quasi keinen Freilauf gewähren, weil er mich missversteht?
    Vor allem, ich bin jemand mit sehr gerader Haltung, ich wüsste jetzt, ohne wirklich absichtlich etwas anzuspannen, nicht wie ich gerader/angespannter laufen soll. Das hieße ich müsste mit für den Freilauf eine schlechte Haltung angewöhnen?
    Klingt für mich nach unpraktikablem Schwachsinn, insofern gehe ich mal davon aus, dass ich das nicht ganz richtig verstanden habe.

    Es fällt mir tatsächlich schwer, das zu beschreiben. Aber ich versuche es.

    Vor allem geht's dabei um Nuancen, die vermutlich für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Für unsere Hunde als geübte Beobachter allerdings schon.

    Es geht auch nicht darum, bewusst die Körperspannung zu ändern - vorspielen klappt bei den meisten Hunden eh nicht - sondern in der Freifolge mit der inneren Einstellung "Hund darf jetzt nicht überholen" zu gehen. Der Rest passiert automatisch.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Wissen nur aus der Theorie habe, weil beide Hunde nicht so weit gekommen sind, um an Freilauf zu denken...