Wie kommt ihr eig immer darauf, dass ich das alles zulasse?
Beiträge von Casio
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die wichtigste frage meiner meinung nach ist: was machst du, um das verhalten zu unterbinden? was lässt du sie regeln, wo unterstützt du sie und wo setzt du grenzen?
Also bisher musste ich nie eingreifen.
Sie war immer ganz lieb zu anderen Hunden.
Gut, sie hat vllt mal einen verbellt, wenn sie noch duftete oder er ihr am Hintern klebte.
Aber ansonsten war da nichts...und heute plötzlich "völlig verändert".
Beim ersten Verbellen (eines kleinen Hundes, der sich ihr näherte) hatte ich nichts gemacht. Es hatte mich zwar etwas gewundert, aber ich dachte, vllt hat sie heute keine Lust.
Daraufhin aber grummelte und verbellte sie jeden Hund, der ihr näher kam.
Ich habe daraufhin immer streng Nein gesagt mit Augenkontakt (und auch mal in den Nacken gepackt oder leicht am Halsband gezogen).
Später kamen dann noch andere Hunde auf die Wiese und ohne dass diese Interesse zeigten ging meine Hündin langsam zu ihnen hin und grummelte sie an.
Und als sie so oberdominant in's Spielgeschehen anderer Hunde eingriff mit Grunzen und so, da habe ich sie gepackt, am Halsband festgehalten und ihr streng "Nein" in die Augen gesagt und bin mit ihr nach Hause gefahren.
Ich weiß, ich muss jetzt nicht bei jedem Knurren oder Bellen eingreifen, aber andererseits kenne ich sie so nicht, dass ich schockiert war....vllt denkt Sie auch, dass diese Hundewiese ihr Revier ist. Da ist ein Häuschen usw und wir waren da schon öfter mal ohne dass andere Hunde da waren....Zitat
wie alt ist deine hündin?
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rangordnung? zwischen fremden hunden? das hast du in der hs gelernt?
Ich habe schon öfter gelesen, dass Rangordnungsspiele bei vorbeigehenden Hunden (beim Spazieren usw) keine Rolle spielen.
Aber sobald die Hunde länger zusammen sind, fangen diese Rangordnungsspiele an.
Und wenn ich die Pflegehunde 3-5mal die Woche habe, wird die Rangordnung sicherlich auch geklärt. -
Danke für die Hilfe.
Außerdem habe ich schon Ahnung.
In der Hundeschule habe ich gelernt, dass die Hunde erstmal unter sich die Rangordnung klarstellen oder miteinander spielen.
Wenn es aber zu weit geht (wie bei meinem Rüden2, Mobbing etc) dann muss man dazwischen gehen.
Das habe ich auch immer so gemacht.
Schlussendlich habe ich mich aber sicherheitshalber auch hier ans Forum gewandt, weil Rüde1 zwar auf mich gehört hatte und Rüde2 in Ruhe gelassen hatte, aber er immer wieder versucht hat ihn zu dominieren.
Und in dieser extremen Form habe ich das noch nie erlebt... -
So, ich hab jetzt den "Pöbler" rausgeschmissen. Seit Sonntag ist er weg.
Und was macht meine Hündin heute auf der Hundewiese?!
Sie benimmt sich fast wie der Pöbler: Grummelt und verbellt jeden Hund, der ihr näher kommt...greift in's Spielgeschehen anderer Hunde ein, aber nicht spielerisch, sondern so oberdominant mit Grunzen und so (was sie sonst nie macht, die chillt sonst immer bei den Menschen).
Das hat die NIE vorher gemacht.
Das ist die liebste Hündin der Welt gewesen.
Wieso benimmt sie sich jetzt so?
Ob das an dem Pöbler liegt? Hatte er schlechten Einfluss auf sie?
Oder liegt es vllt daran, dass wir jetzt anstelle des Pöblers eine läufige Hündin haben und die den ganzen Tag miteinander spielen, rummachen (lecken sich an den Geschlechtsteilen, Rammeln) und und vor allem Dominanzspiele austragen (rammeln usw)...ich weiß es nicht. -
ach so, sorry, ich habe dich falsch verstanden.
Ja klar, wissen die Hundebesitzer bescheid, wen ich habe oder ob ich wen Neues bekomme... -
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Warum Rüde1 ?
Weil der alle anderen vergrault, falls ich noch einen Pflegehund bekomme...Zitat
Ich bin der Meinung, dass eine Einzelperson, die mehrere Hunde betreuen will, jeden Besitzer der schon davor zu betreuenden Hunde über den Neuzugang informieren sollte- und zwar, bevor dieser betreut wird. Ich hoffe, dass du dieser Pflicht nachgekommen bist.
Natürlich, das ist die wichtigste Vorraussetzung: dass der Hund lieb und sozialisiert ist.
Ich treffe mich vorher auch 1-2mal mit den Leuten und ihren Hunden sowie meiner Hündin + Pflegehund.
Und Rüde1 war total lieb, hat kein bißchen an der Leine gezogen, hat gehört...: er wirkte wie perfekt erzogen.
Auch sein Frauchen meinte, der wäre total lieb, zieht sich eher zurück, wenn andere Rüden kommen.
Und wie gesagt, so war das auch die ersten Wochen, aber dann kam Rüde2... -
Genau, also VIELEN DANK NOCHMAL!!!
[quote="Quebec"]
Nichts anderes macht Rüde 1. Ein unter Hunden völlig normales Verhalten. [/color]
ok, dann bedeutet das aber natürlich auch Stress für meine Hündin, weil sie Angst haben muss, wenn sie mit anderen Hunden spielt. -
Quebec:
Stimmt überhaupt nicht, ich habe schon vor meiner letzten Frage beschlossen, den "Pöbler" zu "feuern", weil es mich einfach zu sehr anstresst.
Du hattest geschrieben "er droht meiner Hündin sich mit Rüde2 einzulassen", aber du hattest nicht eindeutig gesagt, dass das ein total unnormales Verhalten ist.
Daher hatte ich nochmal nachgefragt.
Aber wie bereits gesagt hatte ich schon vor dieser Frage den Entschluss gefällt Rüde1 eine Absage zu erteilen.
Meine ganze Fragerei am Anfang aber liegt darin begründet, dass im Internet auch Leute die Meinung haben "dazwischen-Gehen" würde reichen.
Wie auch immer, Rüde1 wird "entlassen".
Vielen Dank!!! -
ok, und dass er durhc seine Attacke klarstellen will, dass meine Hündin ihm gehört, geht das auch zu weit?
Oder kommt das schon mal öfter vor?? -
Ja, stimmt.
Seitdem ich Rüde1 immer zurückwinke ist Rüde2 zwar schon lockerer geworden, aber trotzdem stresst es ihn.ZitatGenau wie das aufgestellte Fell im Nacken, auf dem Rücken und das Stehen auf Katzenpfötchen. Drohgesten, weichst Du nicht, knallt es.
Deswegen dachte ich, ist Rüde2 auch nicht ohne, wenn er solche Drohgesten macht und wird von Rüde1 deshalb weiter angegangen.
Aber ihr meint, weil Rüde2 beschwichtigend weggegangen ist (trotz hochgestellter Rute) geht es zu weit, wenn Rüde1 den sich schon zurückziehenden Rüden weiter bedrängt?