Wir leinen an. Es ist aber eigentlich sinnfrei, da das Hundetier ganzjährig nicht im Wald oder sonstwo verschwinden darf. Sie darf aber durchaus etwa 1 Meter neben dem Weg laufen (soll sie auf den Weg pullern???) und das auch in der Brut- und Setzzeit.
Die Schleppleine/Flexileine gibt ihr die Möglichkeit, vor zu laufen oder zurück zu bleiben um noch mal etwas ausführlicher schnüffeln zu können. Dazu muss sie den Weg nicht verlassen und wir sind beide zufrieden. Außerhalb der BuSzeit läuft das genauso, nur dass die Distanz da nicht so festgelegt ist. Manchmal bleibt sie dann 5 m zurück, manchmal 50m, je nachdem wie spannend ihre Lektüre gerade ist.
Ich nehme die Anleinpflicht deshalb ernst, weil:
1) wir hier offensichtlich entspannte Jäger haben und man es sich mit denen ja nicht unbedingt verscherzen muss (da reichen nur ein paar uneinsichtige HH und das Verhältnis ist Essig)
2) mein Hund Jagdtrieb hat, der zwar normalerweise gut händelbar ist, aber eine 100%ige Garantie übernehme ich für kein Lebewesen und wenn da dann gerade so ein Rehkitz aufgescheucht wird... 8O
3) wegen der Vorbildfunktion. Kämen mir hier im Wald nacheinander 3 unangeleinte Hunde entgegen, würde ich mich auch fragen, wieso gerade ich anleinen sollte. Zurzeit laufen hier aber die meisten Hunde tatsächlich angeleint und warum sollte ich da Sonderrechte haben?