Beiträge von BoxerandSchäferhund

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    Hallöchen kirsey,

    beim Futter scheiden sich die Geister und du wirst zu JEDER Art zu füttern von irgendeiner Seite Rüffel bekommen, weil dies-und-das falsch ist. Irgendwer meckert immer ;) Liegt aber daran, dass man einfach sooo viele Möglichkeiten hat und dementsprechend viele Erfahrungen und Meinungen. Und sicher schreit hier auch ganz schnell jemand, dass du Barfen sollst (das ist so üblich als Allheilmittel-Tipp für jede Futterfrage).

    Wie verträgt euer Mischa denn das Futter bisher? Hast du Grund zur Sorge oder fragst du nur aus neugier? Die Verträglichkeit kann man ganz gut ablesen am Gewicht (hält er es oder nimmt er zu/ab? hat er Idealgewicht?), am "Output" (Kot viel/wenig? Weich oder fest?), am Fell (stumpf, glänzend, fettig, weich?) und an der Verdauung allgemein (magengrummeln? Erbrechen? Blähungen?).
    Ich persönlich bin da relativ locker und finde, eure Fütterung klingt doch ganz gut - und wenn er es so verträgt, ist es doch in Ordnung.

    Allerdings hast du Recht: Happy Dog ist für den Preis und die Zusammensetzung nicht so die erste Wahl.
    Hier findest du eine ausführliche Liste empfehlenswerter Futtersorten: https://www.dogforum.de/linksammlung-z…er-t154835.html

    Ich persönlich (!) habe gute Erfahrungen allgemein mit Trockenfutter von Wolfsblut, Bestes Futter und füttere seit 2 Jahren selbst Platinum. Da muss man aber einfach ausprobieren, was der eigene Hund gut verträgt und gerne frisst.
    Im Bereich "gut und günstig" wäre noch Josera zu erwähnen.


    Sehr gut geschrieben.

    Ich selber füttere auch Platinum und habe damit sehr gute Erfahrung gemacht.

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    Die Frage, die sich mir vorallem bei dem Argument "früher haben die Hunde auch nur Reste/Frisch bekommen" stellt: Hat es früher irgendwen interessiert, WENN ein Hund allergisch oder sonstwie schlecht auf die Fütterung reagiert hat? Hat jeder Bauer oder Jäger sofort die Panik bekommen und das Futter umgestellt (oder überhaupt den Gedanken gehabt, es könnte am Futter liegen?!) wenn der Hund weichen Kot/Durchfall, Magengrummeln, Blähungen oder stumpfes Fell hatte? Ich glaube ja nicht, dass da früher so ein Augenmerk drauf lag. Klar, die Rate der Allergiker steigt auch rapide (einen Zusammenhang mit Fertigfutter kann man vermuten), aber es gab doch sicher früher auch schon Problemfälle.
    Da ist die anschließende Frage: Waren die Leute damals so unsensibel ihren Hunden gegenüber oder machen wir heute zu viel Geschiss um jeden Pups vom Hund? Mal abgesehen natürlich von richtig schwer allergischen Fällen, die körperlich abbauen.
    Ich will damit NICHT sagen, dass man Hunde, die gewisse Empfindlichkeiten haben, stur weiter so füttern soll - sondern nur mal den Gedanken weiterführen, dass die Nicht-Industrielle Fütterung früher ja so viel besser gewesen sein soll.


    Ja und ich kenn es aus mein Heimatdorf, wenn der Hund nicht mehr aufstehen konnte.
    Na Toll, da muss man halt denn Jäger holen oder man war selber der Jäger und hatte eine Waffe.

    Und ich verstehe einfach nicht was an Nudlen, Brötchen und co soooo schlimm ist.
    Meine Hunde lieben Nudeln also bekommen sie unsere Nudel Reste oder Reis Reste.
    Oder als Leckerli mal Knäckebrot das lieben sie.
    Genauso Reis und Mais Waffeln lieben sie, meine Hunde stehen auch auf der Wiese und Weiden regelrecht.
    Meine kriegen auch mal Knochen aus dem Bio Markt warum auch nicht.
    Aber man merkt in an sie Nudlen und co, vermissen würden

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    Ich kann Fertigfutter für den Hund nicht moderner oder umweltgerechter finden als eine selbst zusammengestellte Nahrung aus verschiedenen Kompenenten.
    Es ist Sache der Sichtweise, der Bequemlichkeit, Erfahrung....

    Zeitgemäß wäre vielleicht die Hundehaltung einzustellen, zu beschränken, aber dagegen habe ich mich im Januar entschieden als wieder ein Welpe Einzug hielt.

    Ansonsten wäre ich eher für Abschaffung der großen Nahrungsmittelkonzerne, die uns ein unverträgliches Eßverhalten aufzwingen möchten, um ihren eigenen Gewinn zu maximieren.
    Gesunde Nahrung ist was anderes.

    LG, Friederike


    Beim Barfen ist mehr Fleisch im Spiel als im Normalen Trockenfutter, also müssen grundsätzlich mehr Tiere dran glauben.
    Und wen das alle Hundehalter so machen würden, könnten wir nur für Barfer ein paar Tierfarbiken öffnen.

    Was ich auch gefährlich finde ist den Trend wir Barfen nicht nur den Großen, sondern der Welpe muss auch dran glauben.
    Wenn ich so manchen Züchter lese, wo der Züchter den Laien das Barfen einzwingt sehr gruselig.
    Ich finde es noch schlimmer , das man Laien auf fordert den Welpen zu Barfen.

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    Die Hunde meiner Großeltern wurden auch nur mit rohen Fleisch gefüttert (Bauernhof, das war früher so) das Fleisch kam vom Großmetzger, die Hunde sind nicht vorzeitig gestorben oder waren groß krank .


    Die Generationen kenne ich auch, die bei mir rumliefen waren aber auch schnell Platt manchmal auch nicht.
    Komischer Weise haben sich viele Bauern bei mir im Heimatsort auf Raiffeisenmarkt Hundefutter umgestellt

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    :???: und was denkst Du, welches Fleisch im Nass- oder Trockenfutter ist?
    Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass alle Futtermittelhersteller Fleisch von glücklichen Tieren nehmen.


    Natürlich nicht, aber da das Fleischnso günstig ist versuchen es viele.
    Wie oft lese ich, es ist billiger ?!?
    Das wird dann als Grund genannt, das ist für mich schon ein zeichen das man es grrn billig haben will

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    luhluh
    Ja in diesem Fall war das roh verfüttere putenherz oder was auch immer schuld an der Lebensmittelvergiftung, trotzdem kann ich mich deshalb nicht hinstellen und sagen
    "Barf macht krank"

    Bei uns gibts übrigens auch mal trofu als leckerchen, ich hau hier auch kein fertigfutter in die Pfanne. Ich will das nur nicht so stehen lassen, als ob jeder Hund der gebarft, oder roh gefüttert wird, früher oder später davon krank wird.


    Das werden wir sehen, wen die Generation Hunde alt werden die nur gebarft wurden.
    Bis da hin muss abwarten und beobachten