Ja, zwei Hunde die schnell und immer wieder aneinander geraten, kann ich mir auch als sehr, sehr anstrengend und, durch die ständige Alarmbereitschaft, als sehr belastend vorstellen.
Zu meinem 1. Hund (einem golden Retriever namens Gino ) haben wir damals notfallmäßig einen kleinen Chihuahua dazu genommen. Niemals hätte ich gedacht, dass Gino damit ein Problem hat. Er war nie Eifersüchtig, hat alles geteilt usw. Zunächst lief auch alles super. Die zwei kamen sehr gut miteinander klar und Gino hatte kein Problem damit, dass der Kleine von nun an immer mit dabei war.
Problematisch wurde es erst, als der Kleine anfing sich ebenfalls an mich, als sein Frauchen, zu orientieren. Von da an, habe ich Gino nicht wieder erkannt. Er war bockig, zickig, stur.... alles habe ich zuvor nie von ihm gekannt. Er hat nicht mehr gehört, obwohl er zuvor super im Gehorsam stand. Vor allem hat er sich, von sich aus, von uns zurück gezogen. So war es kaum möglich ihm Qualitätszeit zu geben.
Die Situation hat sich aufgelöst, als sich meine Mutter verstärkt um den Kleinen gekümmert hat und wir ihn zu ihr orientiert haben. In dem Moment in dem der Kleine sich meine Mutter als Hauptbezugsperson gewählt hatte, war Gino wieder wie immer. Von da an kamen die zwei auch wieder sehr gut miteinander klar und waren ein lustiges Duo.
Von daher kann ich gut nachempfinden wie schwierig so eine Situation ist.
Vielleicht war das von mir tatsächlich auch die Frage nach der Henne und dem Ei gewesen und etwas was sich einfach alles gegenseitig bedingt.
LG
Franziska mit Till