Beiträge von Maus1970

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    Soweit ich das verstanden habe, gibt es da verschiedene Prüfungen. Weiß, Orange, Grün, dann gibt es noch braun und die Prüfung zum offiziellen Suchhund ist dann rot/schwarz, welche auch die Rettungshunde ablegen.
    Und in meiner Gruppe laufen eben auch die Hunde der beiden Trainer mit und zwei weitere, die schon mehrere Prüfungen hinter sich haben. Die kriegen dann so Trails um die 600m mit vielen verschiedenen Elementen, die es schwierig machen.


    Ah, ok so ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. Hast du vor mit Lucky eine Prüfung zu absolvieren?
    Wir haben das eigentlich nicht geplant.

    LG

    Franziska mit Till

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    Mal zum Thema nochmal: Warum hat der Jacky eigentlich so vehement-extrem reagiert auf die Wasserflasche? :???: Ich habe das bei meiner nicht angewendet, ist weder nötig, noch angesagt. Ich kann mir aber überhaupt nicht vorstellen, dass sie so dermassen mit Angst reagieren würde.

    Genau kann ich dir das auch nicht sagen, mich hat das auch ein wenig gewundert. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß der Hund im allgemeinen vielleicht sehr schnell lernt und schnell Verknüpfungen bildet und wenn er eine solche Grenzsetzung in seinem Leben noch nie kennen gelernt hat und diese plötzlich bei einem schon lange gezeigten Verhalten erfährt, schreibt er sich das möglicher Weise besonders nachhaltig und intensiv hinter die Ohren.
    Ich kann das ein wenig nachvollziehen, da Till Erfahrungen auch seeehr nachhaltig und sofort speichert. Till hat mal auf einer Wiese mit einem Hund getobt und sich dabei ein wenig Weh getan. (nicht schlimm und es auch nicht wirklich etwas passiert) als dummerweise im selben Moment irgendein Jugendlicher irgendwo einen Knaller geworfen hat und es laut knallte. Till hatte bis dahin wirklich nie auch nur ansatzweise irgendeine Reaktion auf Knallen oder Schüsse gezeigt. Aber danach hat er auf die nächsten Male als es knallte schon darauf reagiert. Also die Verknüpfung war sofort und nachhaltig da. Mittlerweile ist das wieder vorbei aber es hat schon einige Male gedauert und die Verknüpfung war sofort und masiv da.

    LG

    Franziska mit Till

    Um noch einmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Mir hat an der neuen Folge gefallen, daß Martin Rütter bei Stella begonnen hat ein passendes Alternativverhalten zur Auslastung der Hündin aufzubauen. Außerdem fand ich die ausdrückliche Wahnung vor aversiven Methoden ganz am Ende sehr gut. Auch die eindringliche Bitte an die Besitzer von Anton Kind und Hund keines Falls auch nur eine 1000stel Sekunde alleine zu lassen, fand ich angebracht und gut.
    Anton war am Ende in Gegenwart von Kind und Kiindergarten noch sehr verunsichert. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, daß sich das mit der Zeit auflösen wird und er begreift, das es ausschließlich um die Agression geht. Sobald Kind und Kinderwagen nicht da sind war der Hund ja auch wieder fröhlich und ohne Angst. Man darf nicht vergessen, daß Hund und Kind in der ganzen Zeit nicht zusammen waren. Bis zum letzten Besuch von Marin Rütter haben die Besitzer von Anton ja ausschließlich ohne Hund im Garten trainiert und Handfütterung gemacht.

    LG

    Franziska mit Till

    @ stille88
    Du hast ja durchaus Recht, daß es richtig und wichtig ist dem Hund durch positive Verstärkung Dinge beizubringen, und daß positive Verstärkung das A und O in der Hundeerziehung ist. Ich stimme dir auch vollkommen zu wenn du sagtst, daß es wichtig und unerlässlich ist dem Hund zu zeigen w a s wir von ihm wollen anstatt nur das unerwünschte Verhalten zu bestrafen. Du hast ebenfalls Recht wenn du sagst, daß aversive Methoden, unprofessionell angewand und in den falschen Händen zu Verhaltensproblemen führen können.
    Allerdings gibt es eben nicht nur ein schwarz und ein weiß sondern all die bunten Farben und da k a n n es eben auch mal richtig sein zu einer aversiven Methode zu greifen. Von daher würde ich persönlich nie sagen, daß aversive Methoden i m m e r falsch sind.
    Das Training muß dem und vor allem der Umgang mit dem Hund muß dem jeweiligen Tier angepasst sein. Ich habe nun meinen zweiten Hund und bin seit 19 Jahren Hundehalterin und genau das ist ein Punkt den ich so ziemlich als erstes gelernt habe, als mein zweiter, jetztiger Hund bei mir einzog. :D und das obwohl die Beiden sich vom Wesen und Charakter gar nicht mal so unterscheiden.

    LG

    Franziska mit Till

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    Du erziehst deinen Hund bevor du dich auch nur darüber erkundigt hast, was artgerecht ist? Ist dir das Wissen in die Wiege gelegt wurden oder wie kommt deine Meinung zustande, wenn du selbst entscheidet, welche Hundetrainer gut ist und welcher nicht?Ich orientiere mich an eine Hundetrainerin in meinem Freudeskreis, die sich stets weiterbildet und die eine Hundeschule hat und das schon fast 10 Jahre. Sie hat ihre Ausbildung bei animal learn gemacht. Und animal learn arbeitet nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

    Woher weißt du denn das RatzRatz sich nicht im Vorfeld intensiv mit artgerechter Hundeausbildung auseinandergesetzt hat? Woher weißt du, daß sich ihre Ansicht von Hundeerziehung nicht auf professionelle Quellen gegründet und ihr Handeln darauf ausgerichtet hat?
    Jeder fängt einmal an seinen ersten Hund zwangsläufig ohne Erfahrung zu erziehen, aber nicht zwangsläufig ohne theoretische Vorbildung. Du hast dir deine Meinung zum Thema Hundeerziehung doch bisher auch nur aus der Theorie, die dir deine befreundete Hundetrainerin vermittelt hat, gebildet; ohne dabei eigene Erfahrungen in der Ausbildung von Hunden gemacht zu haben, oder sehe ich das falsch? Dann solltest du das anderen Hundehaltern auch zugestehen und ihnen nicht unterstellen, sie hätten sich im Vorfeld mit nichts auseinander gesetzt. Im übrigen ist Animal learn e i n Konzept der Hundeerziehung, zu dem ich nichts sagen kann, weil ich es nicht kenne. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Konzepte die genau so wissenschaftlich einwandrei arbeiten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Doch, das klappt, man muss nur dran arbeiten. Ist natürlich arbeitsintensiver als so ein Schlauch... Ich habe schon viele positive Berichte gelesen, wo der Hund trotzdem er Wild gesehen hat, auf Rufruf sofort zu Frauchen gekommen ist.


    Ich möchte lieber einen glücklichen Hund und würde dann auch 2 Jahre dran arbeiten.

    Glaubst du denn ein Hund kann nur glücklich sein, wenn er nie eine Maßregelung/Grenze erfährt?
    Ich denke das nicht. Jedes soziale Lebewesen, also auch ein Hund, möchte seine Grenzen kennen und durch Regeln einen sicheren Rahmen gesteckt bekommen. Je nach Charakter brauchen Lebewesen die buchstäbliche Mauer gegen die sie rennen können. Klare, verständliche Regeln die dann auch durchgesetzt werden, erzeugen auch Sicherheit.

    LG

    Franziska mit Till

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    Lass den Knirps möglichst von der Leine zum Gassi, und wenn er beim Flippen was beissen muss, biete ihm ein passendes Spieli dazu an, an dem er sich abreagieren kann!

    Ja, das habe ich mit meinen Hunden auch immer gemacht. Wenn die beim Kuscheln und Toben aufgedreht sind und beißen mussten einfach ein Spieli ins Maul gesteckt. Man glaubt gar nicht wie die Hunde das genießen beides zu können!
    @ Themenstarterin Wenn Welpen so aufdrehen sind sie manchmal auch einfach übermüdet. Dann hilft es sehr gut ihn einfach in den Arm zu nehmen und ganz fest zu halten. Bei Till hat es nicht mal 1 Minute gedauert bis er in meinem Arm eingschlafen ist. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Hundemammi777!

    Ich habe ja selbst auch einen Beagle und auch für meinen gibt es kaum etwas tolleres als das Toben mit anderen Hunden. Mit 4 Monaten ist es allerdings wirklich noch sehr sehr viel verlangt aus einer spielenden Gruppe von Hunden abrufbar zu sein. Ich denke nicht, daß es ein Problem ist wenn du dir momentan deinen Hund in solchen Situationen einfach schnappst, anleinst und dann mit ihm gehst; solange die anderen Hunde noch eine zu große Ablenkung für ihn darstellen. Wenn du Sorge hast, daß er dich dann mit: "Das Vergnügen ist zu Ende" verbindet kannst du ja auch während des Spielens immer mal ganz dicht an deinen Hund heran gehen ohne das du irgendetwas tust. Funktioniert der Abruf denn wenn du dich ganz dicht an ihn heran stellst und dann rufst? Das wäre der erste Schritt. Dabei wäre es auch egal, wenn du quasi neben ihm stehst. Im ersten Schritt ist nur wichtig, daß er lernt sich, bei einer solchen Ablenkung, überhaupt ersteinmal nach dir umzuwenden, wenn du rufst. Dann kannst du die Distanz gaaaanz langsam immer e t w a s verlängern.
    Wie gut kennst du denn die anderen Hundebesitzer? Wie sind die denn so "`drauf" ? Eine andere Möglichkeit wäre es nämlich mit den anderen Hundehaltern gemeinsame Sache zu machen. Vielleicht können ja z.B alle immer mal zwischendurch kurz ihre Hunde zu sich rufen und du rufst deinen als letztes. Dann wird es ihm vermutlich viel leichter Fallen, da das Spiel eh unterbrochen ist. Oder ihr legt alle mal eine "Sitz" Pause beim Spielen ein? Vielleicht sind die anderen Hundehalter ja so nett und rufen ihre Hunde zu sich wenn du gehen möchtest?
    Ansonten fleißig den Rückruf weiter trainieren und jede Gelegenheit nutzen in Anwesenheit von anderen Hunden mit ihm zu üben. Möglicherweise ja auch in einer Hundeschule? Denn gerade den Grundgehorsam unter Ablenkung durch andere Hunde ist ja etwas, daß man in einer Hundeschule sehr gut trainieren kann.

    Ich wäre allerding sehr sehr vorsichtig damit einfach zu gehen, wenn er nicht kommt. Das kann, gerade bei einem Beagle, sehr schnell komplett schief gehen. Der Beagle ist ein Hund einer sehr selbständigen Rasse, was bedeutet, daß diese Hunde tendenziell eher kein Problem damit haben auch mal alleine auf Streifzug zu gehen. Besonders wenn du ein selbstbewußtes Kerlchen hast und noch dazu in einem Gebiet in dem er sich schon auskennt und regelmäßig spazieren geht. Außerdem haben Beagle eine exellente Nase. Glaube mir so schnell wirst du vermutlich gar nicht weit genug wegkommen können, als daß dein Hund dich nicht ruckzuck und ohne Probleme findet wenn er dich wirklich sucht und einmal seine Nase an den Boden "klebt" :D Was ich damit sagen möchte: Bei einem Beagle kann es dir sehr gut passieren, daß er sich eben nicht erschrickt, wenn du plötzlich weg bist und deshalb in Zukunft gut darauf achtet wo du bist, sondern daß er das tut, was er auf der Jagd auch tun würde und was er instinktiv kann, nämlich die Nase an den Boden und per Geruchssinn zurück zu Frauchen. Wenn er dich dann ruckzuck in der Nähe findet, denn allzuweit wirst du ja auch nicht weggehen können ohne ihn zu gefährden denkt er nämlich vermutlich nicht: "Wie furchtbar Frauchen ist weg" Sondern eher: Ich ignoriere Frauchens Rückruf= Frauchen beginnt ein super tolles Suchspiel. Cool das will ich immer!!! :D
    Womit ich nicht sagen möche, daß diese Methode generell nicht funktioniert. Aber eben für einen Beagle halte ich sie nicht für die erste Wahl.


    LG

    Franziska mit Till