ZitatOkay, also Beagle dann schon mal sicher nicht so wie's aussieht.. Ist ja echt krass, dass es scheinbar keinen einzigen Halter gibt der nicht davon abrät. Ich schätze das ist also der Preis den man zahlt für diese treuen Augen und goldigen Hängeohren?!
Zum Ratonero: Gibt es sowas in der Art auch in heller?
Quasi ein Ratonero mit den Farben von nem Jack Russell Terrier? Dieses schwarz im Gesicht da bin ich nicht so der Fan von.. Das wirkt auf mich immer so n bisschen unfreundlich irgendwie, keine Ahung warum, aber wenn ein Hund eine helle Fellfarbe hat kommt das Gesicht find ich viel freundlicher und süßer rüber
Stimmt nicht!
Ich habe einen Beaglerüden der gerade 2 Jahre alt geworden ist und es ist unser absoluter Traumhund.
Till ist ein sehr agiler und bewegungsfreudiger Hund. Ein richtiger Wirbelwind. Er liebt es mit uns am Fahrrad zu laufen. Wir sind sehr häufig mit dem Fahrrad unterwegs und auch das Schwimmen mag er sehr gerne.
Ich habe das Zusammenleben mit ihm schon einmal hier im Forum beschrieben. Ich kopiere dir das hier mal hinein:
Am Besten ich schreibe mal ein wenig von unserem Beagletierchen Till und dann urteilst du selbst.
Ich empfinde Till als absolut unkompliziert. Er ist sehr freundlich allen Menschen und Tieren gegenüber. Er ist sehr lebhaft, für fast alles leicht zu begeistern und zu motivieren und offen für alles. Dabei ist er sehr bereit mit mir zusammen zu arbeiten. Nebenbei auch noch sehr verschmusst. *freu*
Allerdings ist er definitiv kein Hund den man mit "einfach nur spazieren gehen" zufrieden stellen kann. Da braucht er einfach mehr.
Ich habe festgestellt, daß es im wesentlichen 3 Dinge sind die er braucht:
1. Bewegung. Till liebt die Bewegung. Für ihn stellt alleine schon das Rennen eine Belohnung dar. Als Jagdhunde
sind die Beagle auf Ausdauer und Bewegungsfreude gezüchtet worden. Um dem gerecht zu werden bin ich
häufig mit ihm mit dem Fahrrad unterwegs. Uns macht das sehr viel Spaß.
2. Er braucht die Gelegenheit mit seiner Nase arbeiten zu dürfen. Das schnüffeln und richen, aufstöbern und
finden liegt dem Beagle halt im Blut. Für Till ist es das größte Glück diese Leidenschaft ausleben zu dürfen.
Deshalb mache ich mit ihm Mantrailing. Er geht vollkommen darin auf und mir macht es auch sehr viel Spaß.
Nebenbei ist er für alle Spiele dankbar bei denen er die Nase benutzen darf. Allerdings habe ich gemerkt, daß
er nun, mit fast 2 Jahren, nicht nur das Spielen sondern auch eine "richtige Aufgabe" wie das Mantrailen
braucht.
3. Till ist der klassische Meutehund. Er braucht viele Hundekontakte um glücklich und zufrieden zu sein.
Toll finde ich, daß ihr euch im Vorfeld im informiert habt und euch klar darüber seid, daß euer Hund Beschäftigung beziehungsweise Auslastung brauchen wird. Wenn ihr dazu Lust habt, ist daß schon die halbe Miete.
Auch den Besuch einer Hundeschule finde ich sehr gut. Euer Hund wird den Kontakt zu den anderen Hunden genießen. Ich erinere mich noch genau, wie wir mit "klein Till" mit 11 Wochen zum ersten Mal in der Welpenschule waren. Der Aufbau eines soliden Grundgehorsams ist extrem wichtig. Gerade bei Jägern.
Also gerade wenn du Lust zu solchen Dingen wie Mantrailing, Fährten oder Dummyarbeit hast und es dir Spaß macht mit ihm in die Hundeschule zu gehen und später ernsthaft mit ihm zu arbeiten ist der Beagle durchaus eine sehr gute Wahl. Was den "Will to please" angeht sehe ich schon, daß meine Fellnase einen ganze Menge davon abbekommen hat. Im Haus ist er ein absolut ruhiger Zeitgenosse und bellen tut er so gut wie gar nicht.
LG
Franziska mit Till