[quote="UnserCarlos"]Jupp! Ich fand ihn auch klasse - und besonders dieser Vergleich stimmte auch sehr gut. Genau so wie das Rudelverhalten mit den Badeliegen. :-)[/quote]
Ja, da habe ich mich auch weggeschmissen vor lachen. ![]()
LG
Franziska mit Till
[quote="UnserCarlos"]Jupp! Ich fand ihn auch klasse - und besonders dieser Vergleich stimmte auch sehr gut. Genau so wie das Rudelverhalten mit den Badeliegen. :-)[/quote]
Ja, da habe ich mich auch weggeschmissen vor lachen. ![]()
LG
Franziska mit Till
ZitatJa, hier ist jemand für Zwangsbekanntschaft bei Hundewiesen.
Ich frage mich nur, wo ich dann hinsollte und HH mit alten, kranken oder schwierigen Hunden. Achja, die sind dann zu Leinenknast verurteilt.... :/
Aber genau dazu würdest du dann doch sehr viele andere Hunde genau so verurteilen wenn du mit einem alten, kranken oder schwierigen Hunden auf eine Hundewiese gehst, oder? Wenn jemand mit einem Hund auf die Hundewiese geht der sich sehr leicht bedrängt fühlt und dann sehr massiv und agressiv reagiert, heißt das im Gegenzug für viele andere Hunde Ende des Spaßes, anleinen und ab nach Hause. Zum Beispiel für alle diejenigen die eher aufdringlich sind und noch nicht 100% Rückrufbar sind sowie für Jungspunde die noch etwas naiv sind und das Lesen anderer Hunde erst noch lernen können. Selbst jungen an und für sich wenig aufdringlichen Hunden kann es durchaus passieren, daß sie beim Spielen und Toben nicht registrieren, daß sie die von dem schwierigen Hund gewünschten Individualdistanz unterschreiten, ohne daß der Jungspund eigentlich überhaupt etwas von ihm will.
Ich finde da sollte man schon fair bleiben und nicht mit zweierlei Maß messen und nicht bestimmten Problemen von Hunden von vornherein ein größeres Verständnis entgegen zu bringen als Anderen.
LG
Franziska mit Till
Ich halte es nur für wichtig, daß das Blocken in einem, der Situtation, angemessenen Rahmen stattfindet.
Einen fremden Hund, der eindeutig in friedlicher Absicht angeprescht kommt, laut ansprechen und durch eindeutige Gesten und Worte harsch wegschicken, sich zwichen Fremdhund und dem eigenen Hund stellen weil man keinen Kontakt wünscht finde ich vollkommen in Ordnung. Die meisten Hunde verstehen das ja auch sehr gut und trollen sich umgehend.
Mit Gegenständen nach dem Hund werfen oder ein wegtreten des Hundes empfinde ich hingegen nur in wirklichen Gefahrensituationen als angemessen. (wie z.B Hund kommt in Beschädigungsabsicht, der Fremdhund ist in akuter Gefahr durch den Eigenen)
Wichtig ist für mich auch, daß man dem anderen Hundehalter eindeutig und möglichst rechtzeitig zeigt, daß man keinen Kontakt wünscht (durch anleinen oder eindeutig ins Komando nehmen wie beispielsweise ins "Sitz" oder "Fuß".) um so dem anderen Hundehalter die Möglichkeit zur Reaktion zu geben.
Sich zu verstecken, wenn der eigene Hund nicht Rückrufbar ist fände ich, ohne vorherige Rücksprache auch nicht besonders witzig. Das ein Hund mal durchstartet und seine Ohren auf durchzug stellt kann einfach immer mal passieren. Hunde sind ja nunmal Lebewesen und keine Roboter. Das ärgert mich auch überhaupt nicht. Fehler passieren. Aber ich fände es dann schon ein Gebot der Höflichkeit zu sehen, daß man möglichst schnell seinen Hund einfängt um den anderen Hundehalter möglichst wenig zu belästigen, oder eben kurz nachfragt ob das in Ordnung ist. Wenn irgend möglich helfe ich da gerne. Allerdings habe ich auch nicht immer und selbstverständlich Zeit und Nerv darauf.
LG
Franziska mit Till
Das finde ich eine gute Herangehensweise. Ich kann deine Hemmungen vor dem endgültigen Schritt gut verstehen und finde es toll, daß du es dir nicht so leicht machst.
Aber manchmal ist dieser Schritt einfach der Richtige. Klar werden Hunde irgendwann ruhiger und sexuell weniger aktiv. Wie jedes Lebewesen. Aber ein Jahr ist für einen Hund im Verhältnis eine sehr lange Zeit im vergleich zu seiner Lebensspanne. Er ist jetzt jung, möchte jetzt toben und spielen. Es wäre doch schade wenn er das auf Grund seiner Problematik nicht kann und erst dann wenn er eh kein Interesse mehr daran hat.
Ich kenne eine sehr sehr kompetente Trainerin, die gleichzeitig auch Tierärztin ist. Wenn du bereit bist bis nach Bremen zu fahren, kann ich dir die Adresse gerne geben. Schreibe mich einfach per E-Mail oder PN an.
LG
Franziska mit Till
ZitatJaja, das ist schon klar, aber wir hatten solche Situationen auch schon mal. Da wurden die Hunde auf getrennte Plätze gepackt (nebeneinander, durch Zaun getrennt), beide waren aber frei und konnten sich quasi aussuchen, ob sie jetzt geifernd an den Zaun springen oder ob sie Abstand halten oder lieber was ganz anderes machen. Bei zwei Kandidaten erinnere ich mich, dass da einfach mal ein wenig Bewegung ins Spiel gebracht wurde, also wenn ordentlich gegeifert wurde, wurde versucht sie aus dieser Situation rauszunehmen, indem man sie eben, hmm, wie soll ich das sagen, animiert hat, wegzugehen. Nicht stellte sich die Situation im Freilauf, nicht voreinander aufgereiht, ohne Chance zum Auskommen, ganz anders dar, als zunächst vermutet. Aber vielleicht war das auch einfach ein wenig unglücklich dargestellt.
Man darf ja nicht vergessen, daß es bei dem Termin noch gar nicht um ein gezieltes Training ging, sondern erst einmal darum, auf neutralem Boden, heraus zu finden, wie ernst die gegenseitigen Aggressionen sind und ob man die Beiden, durch Training, überhaupt wieder zueinander führen kann. Klar, schwächen sich Aggessionen in dynamischen Situationen und bei hinreichend Platz durchaus ab. Nur es ging in diesem Fall ja darum, daß die beiden Rüden auch im Haus und Garten miteinander klar kommen sollten. Eben auch dann wenn die Familie gemeinsam im Wohnzimmer auf dem Sofa oder im Garten beieinander sitzt, also in absolut undynamischen Situationen. Von daher macht es schon Sinn sich zunächst einmal eine solche Situation anzuschauen um einschätzen zu können wie Ernst die Aggressionen sind. Die Hunde langsam aneinander heranzuführen, war in dem Moment noch nicht das Thema.
LG
Franziska mit Till
War nicht sogar einer der Beiden frei und nur 1 angeleint, damit sie sich nicht durch den Zaun hinweg an die Kehle gehen können?
LG
Franziska mit Till
ZitatMethoden wie "den Hund brechen" würde ich nur dann vielleicht in Erwägung ziehen, wenn es sich um ein Tier handelt welches wirklich Aggressiv ist, oder andere massive Probleme hat. Zugegeben, manchmal hab ich es erlebt das ein Schreck ein ganzes Hundeleben positiv verändern kann. Aber wegen jedem Peanut total aufs äusserste gehen (was dieses Flaschenwerfen/Wasserspritzen für mich ist, weiter würde ich kaum gehen) finde ich überzogen.
Aber jeder findet seinen Weg und auch Rütter entwickelt sich, bloss trifft es wie immer nicht jedermanns Geschmack - was ich völlig neutral sage.
LG Nina
Na, ja was bedeutet Peanut? Vielleicht mag das Verhalten der Hunde nicht wirklich agressiv und somit eher Peanut sein. Aber wenn man wegen des Verhaltens der Hunde, in meinen Augen berechtigter Weise, allmählich Ärger mit den Nachbarn bekommt macht das dann wohl doch noch einen anderen Druck, daß etwas geschehen muß und es hört auf Peanut zu sein. Zumal ja nicht davon auszugehen ist, daß der Ärger mit der Zeit geringer wird, wenn die Halterin nichts ändert. Soetwas kann sich mit der Zeit schnell hochschaukeln.
LG
Franziska mit Till
Ich denke da ähnlich wie LasPatitas.
So wie ich dich verstanden habe ging es d e i n e m H u n d (dir zwar auch aber vorrangig deinem Hund) unter der Wirkung des Hormonschips sehr gut, nun da die Wirkung nachgelassen hat wesentlich schlechter.
Du hast beschrieben, daß dein Hund mit dem Chip wesentlich sicherer gegenüber anderen Hunden war, daß er auf der Hundewiese spielen und toben konnte anstatt nur versuchen aufzureiten, wie momentan. Zu dem hat der Kastratinschip gezeigt, daß die Probleme deines Hundes zumindest größten Teils auf Hypersexualität zurück zuführen sind und eben nicht auf Erziehungsdefizite.
Von daher würde ich mich fragen warum du deinem Hund das mehr an Lebensqualität nicht gönnen solltest.
Ich finde es super, daß du dir soviele Gedanken machst und die Kastration nicht als einfachen Ersatz für Erziehung wählst sondern dein eigenens Handeln reflektierst und hinterfragst und optimieren möchtest.
Allerdings liest es sich für mich so als wenn du deinen Hund mit einer Kastration sehr viel helfen würdest, weil du dadurch die Vorraussetzung für ein erfolgreiches Weiterarbeiten an allem Anderen schaffen würdest. Ständig unter Stom zu stehen und sich auf nichts wirklich einlassen zu können ist für einen Hund bestimmt alles adneres als schön.
LG
Franziska mit Till
Ich persönlich denke, daß es keine große Rolle spielt, wer nun zuerst ins Haus geht.
Der einzige Vorteil wäre, daß der "Heimhund" den "Gasthund" nicht beim hereinkommen angehen kann um sein Terretorium zu verteidigen, da er ja noch draußen ist.
LG
Franziska mit Till
Ich würde das auch von den Hunden abhängig machen. Bei uns können Gasthunde sofort in den Garten kommen und die Hunde sich ohne Leine begrüßen. Bei etwas terretorial veranlagten Hunden würde ich die Begegnung erst einmal an der Leine und auf neutralem Boden stattfinden lassen. Da bietet sich ein Spaziergang an, an dem man später gut ableinen kann.
LG
Franziska mit Till