Wir (damit meine ich micht und Till) haben für uns unseren Weg gefunden mit dem ganzen Thema "Andere Hunde und andere Hundehalter" umzugehen mit dem wir beide sehr gut leben und glücklich sein können und und unsere Umwelt auch.
Till ist ein extrem kontakt- und spielfreudiger Hund der Hundekontakte sehr genießt und braucht. Zum Glück gibt es bei uns direkt vor der Haustür ein Gebiet in dem wir täglich viele Hunde treffen denen es genau so geht, so daß ich ihm da gerecht werden kann. Wenn wir jemanden treffen nehmen wir uns auch Zeit und gehen nicht schon nach 2 Mintuten weiter. Häufig geht man dann gemeinsam ein kleines Stück. Zudem hat er seine festen Hundefreunde die er schon von klein auf kennt.
Wenn jemand keinen Kontakt möchte und mir das, durch anleinen oder deutlich ins Komando nehmen zeigt, leine ich ihn halt auch an oder nehme ihn ins Fuß und die Sache ist erledigt.
Mir ist es allerdings auch wichtig meinen Hund seine Selbständigkeit im Umgang mit Artgenossen zu lassen und ihm nicht die Sicherheit zu nehmen in dem ich mich ständig in seine Kontakte einmische. Wenn wir unangleinten Hunden begegnen regelt Till die Angelegenheit selbst. Er kann wesentlich besser als ich eischätzen und lesen wie der andere Hund "drauf" ist und verhält sich entsprechend. Manchen ungestümen Jungspunden nähert er sich stürmisch (kein reinrennen) und das Ganze geht nahtlos in ein Jagdspiel über. ( Jäger gejagter wechseln, beide Hunde zeigen "Bewegungsluxus" alles fliegt locker durch die Luft und zeigt die Lust und das Wohlgefühl ) Anderen wiederrum nähert er sich im Bogen, anderen eben auch gar nicht. Warum sollte ich da eingreifen. Durch meine Regelmentierung würde ich ihn nur in die erlernte Hilflosigkeit und in die Unsicherheit treiben.
Kommt mal jemand auf uns zugestürm kann Till damit auch recht gut umgehen. In ihn ist noch keiner hineingerannt. Irgendwie schafft er es immer auszuweichen oder wegzuspringen. Ein Problem ist das nur bei großen Hunden und in Situationen in denen ich ihn nicht ableinen kann. Da schicke ich dann den anderen Hund weg.
Was mich aber echt ärgert sind Aussagen wie diese:
tagakm hat geschrieben:
Queeny87 hat geschrieben:
Murmelchen hat geschrieben:Ich warte jetzt noch in etwa 2 Monate, dann ist der Zwerg größer und stärker und dürfte seine Gruppe noch mehr als 'seins' ansehen.
Und dann geh ich Gassi.. Ohne Neurose, aber mit 4 großen Hunden. 4 Hunde, die nicht sooo geil auf fremde Artgenossen sind. 4 Hunde, die sowas wie Rudeldynamik entwickeln. 4 Hunde, die auf Bewegungsreize anspringen, die (teilweise) ihre Gruppe verteidigen, (teilweise) keinerlei Körperkontakt von fremden Hunden dulden, usw.
Und dann hoffe ich auf einen HH wie den TS, lehn mich zurück und laß meine Hunde machen. So ganz ohne Neurose (und ohne Leine!)
Nimmt du das bitte auf?
Ich will auch ein bisschen Spaß
LG
Giselchen und Abby gehen mit...und Holzi's Lou....und dann fahren wir zum Gaesschen gehen nach Hamburg und Berlin
Ich meine was soll das? Seid ihr stolz darauf, daß sich eure Hunde so verhalten? Haltet ihr das für eine besondere Leistung? Was ist denn da so lustig dran wenn ein anderer Hund vermöbelt wird, daß man das auf Video aufnehmen, sich anschauen und dabei Wahlweise Kekse oder Popkorn essen muß?
Ich mein soll ich mich jetzt mit ein paar anderen Hundehaltern zu Keksen und Popkorn verabreden und dann gehe ich mit Till mal absichtlich 20 Mal an dem Leinenaggressiven Hund vorbei der wie irre in der Leine steht und mache mich lustig darüber wie der Halter zu kämpfen hat? Das ist doch absoluter Schwachsin soetwas und keine Diskussion und kein Umgang miteinander. Meine Meinung.
Und da muß ich dann doch mal Murmelchen ansprechen. Ich finde es nicht gut wenn gerade du als Moderator mit solchen Äußerungen wie die oben zitierte die Diskussion anheizt und solche Reaktionen wie man sie darunter findet provozierst. Ich verstehe zwar was du damit sagen willst, aber als Moderator solltest du das, meiner Meinung nach, doch anders formulieren.
LG
Franziska mit Till